10-tägiges Jazzfestival „Women in Jazz“ mit Besucherrekord und mehr als 7.500 Gästen

Jasmin Tabatabai © Felix Broede
Jasmin Tabatabai © Felix Broede

Das 9. Fes­ti­val „Women in Jazz“ schloss am Sonn­tag, 9. Februar 2014, sehr erfolg­reich.  Im Rah­men des ein­zi­gen Fes­ti­vals die­ser Art in Europa erleb­ten Besu­cher 20 Ver­an­stal­tun­gen mit Künst­lern aus 15 Län­dern. Mit mehr als 7.500 Besu­chern ist ein neuer Besu­cher­re­kord erreicht.

Das dies­jäh­rige Fes­ti­val hielt für seine Besu­cher ein the­ma­tisch ori­en­tier­tes und äußerst viel­fäl­ti­ges Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot bereit. Im Mit­tel­punkt, der Brü­cken­schlag zwi­schen der Jazz­mu­sik aus Europa und der Musik aus dem vor­der­asia­ti­schen Raum. Drei Kon­zert­pro­jekte boten beein­dru­ckende Ein­bli­cke in die Musik­szene bei­der Regio­nen. Das Fes­ti­val­pro­gramm prä­sen­tierte mit NOACLARA PONTY und JASMIN TABATABEI große Per­sön­lich­kei­ten der inter­na­tio­na­len Musik- und Jazz­szene, neue Kon­zert­er­leb­nisse in Form von vier Urauf­füh­run­gen, stellte sich mit dem euro­päi­schen Jazz­pro­jekt SCHNEEWEISS & ROSENROT und the­ma­ti­schen Ver­an­stal­tun­gen im elec­tro swing den neuen Trends im Jazz­be­reich und bot in einem span­nen­den Rah­men­pro­gramm auch die Kon­zerte von Musi­ke­rin­nen und Musi­kern der hal­le­schen Jazz­szene sowie Aus­stel­lun­gen, Lesun­gen, eine Jam Ses­sion sowie eine Film­pre­miere. Die Jazz­ge­meinde fei­erte das Free Funk Pro­jekt der israe­li­schen Posau­nis­tin REUT REGEV ebenso, wie die Urauf­füh­rung LINES FOR LADIES von fünf jun­gen deut­schen Jazz­mu­si­ke­rin­nen oder die Urauf­füh­rung des Doku­men­tar­films „In einem Meer von Tönen“, der die Ent­ste­hung eines gemein­sa­men Kon­zert­pro­jek­tes  der Sän­ge­rin CRISTIN CLAAS, der Band L’ARC SIX und der STAATSKAPELLE HALLE zum 8. Fes­ti­val „Women in Jazz“ noch ein­mal erleb­bar machte. Mit der ame­ri­ka­ni­sche Jazz­sän­ge­rin BRENDA BOYKIN wurde der hal­le­sche Volks­park zum Tanz­tem­pel und bei dem neu ent­stan­de­nen For­mat „Jazz, Lyrik, Tro­tha“ fei­erte das Publi­kum pro­mi­nente Rezi­ta­to­ren, beglei­tet  von der neu ent­stan­de­nen Jazz- Reservisten-Band.

Im Mit­tel­punkt des Fes­ti­vals stand das Pro­jekt „Jazz aus der Eura­si­schen Mitte“. Dabei ent­wi­ckel­ten acht Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus dem Iran, Usbe­kis­tan, dem Liba­non, Bul­ga­rien, Polen und Deutsch­land ein Kon­zert­pro­jekt, in dem wie die künst­le­ri­sche Lei­te­rin Caro­line Thon betonte „die Beson­der­hei­ten der Musik­kul­tur der ein­zel­nen Künst­le­rin­nen und Künst­ler im Mit­tel­punkt ste­hen“. Das Kon­zert am 8. Februar 2014 in der Oper wurde zu sowohl für die Künst­le­rin­nen als auch das Publi­kum zu einem künst­le­risch hoch­wer­ti­gen und beson­ders emo­tio­na­len Erlebnis.

Die Magie des Weib­li­chen war und ist der eigent­li­che Beweg­grund für „Women in Jazz“ und die dies­jäh­rige Aus­gabe des Fes­ti­vals ent­hielt wie­der einen unglaub­li­chen Reich­tum an magi­schen Momenten.

Bitte vor­mer­ken: Das 10. Fes­ti­val „Women in Jazz“ lädt erst­mals im Früh­jahr vom 25. April – 3. Mai 2015 in die Hän­delstadt Halle (Saale).

Rei­se­pau­scha­len mit Fes­ti­val­ti­ckets buch­bar über Stadt­mar­ke­ting Halle (Saale) GmbH: www.halle-tourismus.de