Händel-Festspiele: Feuerwerk im Doppelpack in der Galgenbergschlucht mit Bridges to Classics & Abschlusskonzert

Konzert in der Galgenbergschlucht, Foto: Stadt Halle, Thomas Ziegler
Konzert in der Galgenbergschlucht, Foto: Stadt Halle, Thomas Ziegler

Tra­di­tio­nell am letz­ten Wochen­ende der Händel-Festspiele ste­hen zwei Kon­zerte in der Gal­gen­berg­schlucht auf dem Pro­gramm: Am Sams­tag, dem 14. Juni, „Bridges to Clas­sics“ mit Feu­er­werk und am Sonn­tag, dem 15. Juni, das „Abschluss­kon­zert“ mit Feu­er­werk. Für beide Kon­zerte sind noch Tickets erhältlich!

Am Sams­tag um 21 Uhr ist die Gal­gen­berg­schlucht wie­der fest in den Hän­den der Staats­ka­pelle Halle unter der Lei­tung von Bernd Ruf. Neben der Musik Georg Fried­rich Hän­dels steht als Star­gast Phil Bates, ehe­ma­li­ges Mit­glie­der der Band Elec­tric Light Orches­tra Part II (ELO), im Mit­tel­punkt des dies­jäh­ri­gen Kon­zer­tes. „Roll over Beet­ho­ven“, „Tele­phone Line“ oder „Don’t bring me down“ – Klas­si­ker des Elec­tric Light Orche­s­tras, die unver­ges­sen blei­ben und eine Brü­cke zwi­schen Klas­sik und Rock schla­gen.
Mit Jon Lord wird die­ses Jahr ein wei­te­rer musi­ka­li­scher Brü­cken­bauer und gro­ßer Kom­po­nist geehrt. Das Ex-Deep Pur­ple Mit­glied und der Star­gast von „Bridges to Clas­sics“ 2004 ver­starb vor zwei Jah­ren. Ihm zum Geden­ken spielt die Staats­ka­pelle Halle gemein­sam mit der Ger­man­Pops Band den 3. Satz aus des­sen „Con­certo for Group and Orches­tra“, wel­ches als erste Kom­po­si­tion über­haupt für Rock-Band und Sin­fo­nie­or­ches­ter bei sei­ner Urauf­füh­rung 1969 für Furore sorgte. Anke Sieloff und Cherry Geh­ring wer­den sich mit zwei wei­te­ren Songs aus Jon Lords spä­ten Album „Pic­tu­red Wit­hin“ vor dem bri­ti­schen Kom­po­nis­ten ver­beu­gen.
Die Sopra­nis­tin Anke Sieloff singt zwei große Arien aus „Giulio Cesare“ und „Serse“. Gespannt sein darf man auf die neu­este Crossover- Krea­tion von Ben­ja­min Köthe: Hän­dels „Voglio che sia“ als ein Duett für Anke Sieloff und Cherry Geh­ring: Barock trifft Pop. „Ich freue mich sehr auf ein ganz beson­de­res Zusam­men­tref­fen von musi­ka­li­schen Brü­cken­bau­ern am Sams­tag bei den Bridges to Clas­sics“, so der musi­ka­li­sche Lei­ter Bernd Ruf. „Die Musik von Georg Fried­rich Hän­del, Jon Lord und des Elec­tric Light Orche­s­tras wird die Gal­gen­berg­schlucht rocken!“

Die Staats­ka­pelle Halle ist auch am Sonn­tag um 21 Uhr in der Gal­gen­berg­schlucht zusam­men mit dem Uni­ver­si­tätschor Halle „Johann Fried­rich Reichardt“ und dem Rundfunk-Jugendchor Wer­ni­ge­rode zu erle­ben. Beim dies­jäh­ri­gen Abschluss­kon­zert unter der Lei­tung von Jens Lorenz wer­den Werke von Georg Fried­rich Hän­del, Sir Edward Wil­liam Elgar, Muzio Cle­menti, Tho­mas Augus­tine Arne und Sir Hubert Parry auf­ge­führt, ange­lehnt an die popu­läre „Last Nights of the Proms“ in Lon­don. Wir kön­nen uns auf viel musi­ka­li­schen „Pomp“ freuen!
Aus­klin­gen wird der Abend wie jedes Jahr mit der berühm­ten Feu­er­werks­mu­sik Hän­dels und einem spek­ta­ku­lä­ren Feu­er­werk am Him­mel über der Galgenbergschlucht.

Tickets für beide Kon­zerte sind an den Ticket­vor­ver­kaufs­stel­len von
CTS-eventim, an der Abend­kasse und im Gäs­te­büro der Händel-
Fest­spiele, Große Niko­lai­straße 5, erhält­lich. Das Gäs­te­büro hat
wäh­rend der Fest­spiele täg­lich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.