13. Lange Nacht der Wissenschaften: Zwischen OP-Roboter und WM-Land Brasilien

Universitätsplatz der Martin-Luther-Universität, Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler
Universitätsplatz der Martin-Luther-Universität, Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler

So viele Ver­an­stal­tun­gen wie nie zuvor: Die Lange Nacht der Wis­sen­schaf­ten prä­sen­tiert am Frei­tag, 4. Juli, erst­mals über 350 lehr­rei­che und unter­halt­same Pro­gramm­punkte. Gast­ge­ber sind zum 13. Mal die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Orga­ni­sa­tor gemein­sam mit vie­len wei­te­ren Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen und der Stadt Halle. Das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm rund um die Wis­sen­schaft beginnt um 18 Uhr und endet mor­gens gegen 1 Uhr.

Im Pro­gramm fin­den sich zahl­rei­che neue Höhe­punkte: Im Uni­kli­ni­kum, Ernst-Grube-Straße 40, kön­nen Besu­cher den OP-Roboter „Da Vinci“ ken­nen­ler­nen und einen rich­ti­gen Ret­tungs­hub­schrau­ber besich­ti­gen. Im Dia­ko­nie­kran­ken­haus Halle, Mühl­weg 7, lässt sich dage­gen ein fünf Meter lan­ges Lun­gen­mo­dell direkt bege­hen. Dem Thema Fuß­ball wid­men sich wäh­rend der Welt­meis­ter­schaft eben­falls Ver­an­stal­tun­gen: „Bem vindo ao Bra­sil!“ heißt es in der Zweig­bi­blio­thek Geo­wis­sen­schaf­ten am Von-Seckendorf-Platz 3. Dort wird eine bra­si­lia­ni­sche Nacht gefei­ert - natür­lich mit Blick auf die geo­gra­fi­sche Lan­des­kunde des WM-Gastgebers. Auch die Theo­lo­gen beschäf­ti­gen sich mit dem Thema „Fuß­ball und Reli­gion“. Um 18 Uhr wird in den Francke­schen Stif­tun­gen, Haus 30, über die „Hand Got­tes“ und Andachts­räume in Fuß­ball­sta­dien diskutiert.

Auch das Wis­sen­schafts­jahr 2014 „Die digi­tale Gesell­schaft“ ist Thema in zahl­rei­chen
inter­es­san­ten Ver­an­stal­tun­gen zur Lan­gen Nacht der Wis­sen­schaf­ten - gebün­delt in der The­men­route 8 (Pro­gramm­heft, Seite 105). Pas­send zum Motto für das Wis­sen­schafts­jahr wurde auch das online unter www.wissenschaftsnacht-halle.de abruf­bare Pro­gramm 2014 für die Anzeige auf dem Smart­phone fit gemacht: Wer nun ohne gedruckte Aus­gabe des Pro­gramms am Abend der Lan­gen Nacht unter­wegs ist, kann ganz ein­fach über die Mobil­ver­sion seine High­lights fin­den. Dazu reicht es auch aus, mit dem eige­nen mobi­len Gerät den QR-Code zu scan­nen, der auf den über­all ver­füg­ba­ren Lange Nacht-Plakaten zu fin­den ist.

Auf dem Uni­ver­si­täts­platz gibt es ein attrak­ti­ves Büh­nen­pro­gramm, das unter ande­rem vom Uni­ver­si­täts­sport­zen­trum und der Uni-Bigband gestal­tet wird. Das Feu­er­werk auf dem Von- Seckendorff-Platz (Cam­pus Heide-Süd) wird dies­mal um 22:45 Uhr zum Thema Mathe­ma­tik gezün­det. Das Ziel: Geo­me­tri­sche For­men zu Musik an den Him­mel zaubern.

Das gedruckte Pro­gramm­heft liegt wie gewohnt im Info-Punkt der Uni­ver­si­tät im Markt­schlöss­chen, Markt­platz 13, und wei­te­ren öffent­li­chen Punk­ten aus. Im Heft und online unter www.wissenschaftsnacht-halle.de sind auch die Rou­ten und Abfahrts­zei­ten der kos­ten­lo­sen Shut­tle­busse ver­zeich­net, mit denen die Besu­cher im 15-Minuten-Takt zwi­schen den Ver­an­stal­tungs­or­ten pen­deln kön­nen. Hilfe bei der Pla­nung des per­sön­li­chen Besuchs­pro­gramms bie­ten auch die neun Themenrouten.