Einladung zum Familiensonntag im Krokoseum: Finissage der Ausstellung „Lebensgefährten. Von Puppen und ihren Menschen“

Ausstellung "Lebensgefährten. Von Puppen und ihren Menschen", Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler
Ausstellung "Lebensgefährten. Von Puppen und ihren Menschen", Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler

Letzte Chance die Pup­pen tan­zen zu las­sen! Das Kro­ko­seum der Francke­schen Stif­tun­gen lädt am 31. August zur Finis­sage der Pup­pen­aus­stel­lung in das His­to­ri­sche Wai­sen­haus ein. In den Aus­stel­lungs­räu­men im 2.OG wird eine tem­po­räre Papier­werk­statt ein­ge­rich­tet, in der große und kleine Künst­ler ihre Traum­puppe ent­ste­hen las­sen kön­nen. Ganz ohne Kle­ber wird gefal­tet, bis das Kunst­werk steht. Auf einem Stöck­chen oder auch über den Fin­ger gestreift kann das Pup­pen­thea­ter gleich vor Ort oder spä­ter zuhause star­ten. Ob Hexe, Prin­zes­sin, Kas­per­le­puppe oder Mons­ter, die klei­nen selbst­ge­bas­tel­ten Kunst­werke dür­fen mit­ge­nom­men werden!

Ab 15 Uhr gilt: Ein­tritt frei!
Wer die Pup­pen­aus­stel­lung noch ein­mal anschauen möchte, zur krea­ti­ven Finis­sage ist der Ein­tritt in die Aus­stel­lung frei. Letzt­ma­lig kann man den Pup­pen des Pup­pen­thea­ters, die sonst nur auf der Bühne zu sehen sind, in die Augen schauen, die fei­nen Details der Pup­pen­stu­ben ent­de­cken, Pup­pen im Film und Pup­pen ande­rer Kul­tu­ren ken­nen­ler­nen. Hin­ter der beein­dru­cken­den Instal­la­tion von Pup­pen­fi­gu­ren aus aller Welt der hal­li­schen Künst­le­rin Susanne Ber­ner ver­ber­gen sich span­nende Pup­pen­ge­schich­ten: Für die Hopi-Indianer im nord­öst­li­chen Ari­zona (USA) sind die Katchina-Puppen reli­giöse Kult­ob­jekte, die den Geist einer Natur­er­schei­nung in Form eines Tie­res dar­stel­len kön­nen. Samm­lun­gen his­to­ri­scher Katchina-Puppen wer­den hoch­prei­sig gehan­delt und es wird hef­tig dis­ku­tiert: Ist das Kult­ob­jekt wirk­lich eine „Puppe“? Auch die künst­le­ri­sche Nach­bil­dung der „Hocken­den Mumie eines Inka­mäd­chens“ aus der Zeit um 1450 hält eine span­nende Geschichte bereit: 1995 weckte die Mäd­chen­mu­mie „Jua­nita“ Auf­se­hen, die auf dem Berg Ampato ent­deckt wor­den war. Das Mäd­chen wurde mit der Bitte an den Berg Ampato für Was­ser und eine gute Ernte geop­fert. Nach einer spek­ta­ku­lä­ren Welt­tour­nee ist die Mumie heute im Museo San­tua­rios Andi­nos in Are­quipa zu sehen. In der Aus­stel­lung sind natür­lich auch die berühm­ten media­len Sym­pa­thie­trä­ger wie Ernie und Bert oder das Sand­männ­chen zu sehen.

Sonn­tag, 31. August 2014, 15.00  bis 17.00 Uhr
Francke­sche Stif­tun­gen zu Halle
His­to­ri­sches Wai­sen­haus
Francke­platz 1
06108 Halle (Saale)
Ein­tritt frei

www.francke-halle.de