Mit Gott für Kaiser und Vaterland. Die Franckeschen Stiftungen im Ersten Weltkrieg

Zeitgenössische Aufnahme aus dem Kriegslazarett in der Oberrealschule. Foto: Franckesche Stiftungen
Zeitgenössische Aufnahme aus dem Kriegslazarett in der Oberrealschule. Foto: Franckesche Stiftungen

2014 jährt sich zum ein­hun­derts­ten Mal der Aus­bruch des Ers­ten Welt­kriegs. Tra­di­tio­nell mit dem preu­ßi­schen Herr­scher­haus ver­bun­den, waren auch die Schü­ler der Francke­schen Stif­tun­gen in den fried­vol­len Jahr­zehn­ten unter dem Direk­to­rat von Wil­helm Fries (1845-1928) zu Patrio­tis­mus, Gehor­sam und Kai­ser­treue erzo­gen wor­den. Schü­ler­ver­eine und Schü­ler­heime waren einer­seits von Gemein­schafts­sinn, ande­rer­seits von einem streng hier­ar­chi­schen, an mili­tä­ri­schen Wer­ten ori­en­tier­ten Regle­ment geprägt. So ver­wun­dert es nicht, dass Leh­rer und Schü­ler den Krieg als Befrei­ung von den Anfein­dun­gen durch andere Staa­ten begrüß­ten. Bereit­wil­lig mel­de­ten sie sich zum Hee­res­dienst an die Front und leis­te­ten in der Hei­mat kriegs­wich­tige Arbei­ten. Das Ende des Kriegs bedeu­tete auch eine Zäsur für die Francke­schen Stif­tun­gen. Die Kabi­nett­aus­stel­lung zeigt, wie der Krieg in den Schul­be­trieb der Francke­schen Stif­tun­gen ein­griff und sich im All­tag ihrer Ange­hö­ri­gen auswirkte.

noch bis 02.11.2014
Haus 22 - His­to­ri­sche Biblio­thek (Francke­platz 1, Haus 22, 06110 Halle (Saale)
Di-So und fei­er­tags, 10-17 Uhr

Finis­sage im Rah­men des Fes­ti­vals „Akkor­deon akut“
2. Novem­ber, 19.00 Uhr, Eng­li­scher Saal
Die Grenz­gän­ger: Mai­kä­fer flieg. Ver­schol­lene Lie­der 1914-1918
Kon­zert mit Lie­dern aus dem Deut­schen Volks­lie­der­ar­chiv, die vom Leben, All­tag und Krieg erzählen.

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Infor­ma­ti­ons­zen­trum im
Francke-Wohnhaus
Francke­platz 1, Haus 28
06110 Halle (Saale)
Tel. 0345 212 74 50
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