Professoren und Professorinnen der BURG aus Kunst und Design… gestalten, graben, haben Spaß, interpretieren…

Student beim Plakatmalen, 1949, Hochschularchiv: Henry Kocina "Fass mich an, ich bin krank", 2012; Foto: Matthias Ritzmann
Student beim Plakatmalen, 1949, Hochschularchiv: Henry Kocina "Fass mich an, ich bin krank", 2012; Foto: Matthias Ritzmann

Pro­fes­so­ren und Pro­fes­so­rin­nen prä­gen eine Kunst­hoch­schule maß­geb­lich, indem sie für die Gestal­tung von For­schung und Aus­bil­dung ver­ant­wort­lich sind. Sie sind Leh­rer, Künst­ler, Vor­bil­der, Gestal­ter, Freunde, For­scher, Men­to­ren, Kri­ti­ker, Den­ker, Betrach­ter. Den­noch wer­den sie nur ver­ein­zelt mit ihren eige­nen Wer­ken sicht­bar. Zum ers­ten Mal sind nun anläss­lich des Jubi­lä­ums alle an der BURG leh­ren­den Pro­fes­so­ren in einer Gesamt­schau ver­eint und zei­gen neu ent­stan­dene Arbei­ten und rele­vante Leh­rer­geb­nisse aus Kunst und Design, dabei Expo­nate von Male­rei bis Spiel­haus, von Skulp­tur bis Open-Space-Büromöbel, von Pla­kat bis Videoinstallation.

Der Titel der Aus­stel­lung setzt sich aus Tätig­keits­wör­tern aller Betei­lig­ten zusam­men, die ihren eige­nen künst­le­ri­schen, gestal­te­ri­schen und wis­sen­schaft­li­chen Arbeits­pro­zess beschrei­ben. Er ver­mit­telt so einen ers­ten Ein­druck der Viel­falt, die den Besu­cher erwar­tet. Die sich immer wie­der ver­än­dernde Aus­wahl von Tätig­keits­wör­tern im Titel ver­an­schau­licht die Dyna­mik der Aus­stel­lung und des Pro­gramms. Schlag­licht­ar­tig wird die Wahr­neh­mung auf einen Aus­schnitt des künst­le­ri­schen und gestal­te­ri­schen Schaf­fens an der BURG gelenkt. Die voll­stän­dige Auf­zäh­lung lautet:

Pro­fes­so­ren und Pro­fes­so­rin­nen aus Kunst und Design…

anti­zi­pie­ren, ant­wor­ten, bauen, beglü­cken, beob­ach­ten, bewe­gen, bil­den, bürs­ten gegen den Strich, den­ken nach, ent­wer­fen, erfin­den, expe­ri­men­tie­ren sinn­stif­tend, explo­rie­ren, fal­ten, forsche(l)n, füh­len, gestal­ten, gra­ben, haben Spaß, inter­pre­tie­ren, krat­zen, ler­nen leh­rend, machen, mäan­dern, öff­nen sich, sam­meln, schnei­den, sehen, sen­si­bi­li­sie­ren, sin­nie­ren, stau­chen, ste­hen still, stem­peln, struk­tu­rie­ren, träu­men, trans­for­mie­ren, tun etwas, über­set­zen, ver­net­zen, visua­li­sie­ren, ver­bin­den Kopf-Hand, wach­sen, wan­deln um, zeichnen.“

Die aus­stel­len­den Pro­fes­so­ren und Pro­fes­so­rin­nen sind Dr. Nike Bätz­ner, Georg Bar­ber, Anna Ber­ken­busch, Aart van Bezooi­jen, Dr. Sara Burk­hardt, Guido Eng­lich, Bet­tina Erz­grä­ber, Stella Geppert, Bet­tina Göttke-Krogmann, Dr. Mat­thias Götz, Sabine Golde, Kath­rin Grahl, Tho­mas Greis, Bernd Hanisch, Die­ter Hof­mann, Hubert Kit­tel, Ulrich Klie­ber, Dr. Die­ter Rudolf Kno­ell, Peter Kolbe, Annette Krisper-Beslic, Daniel Kru­ger, Frith­jof Mei­nel, Klaus Michel, Una Moehrke, Axel Müller-Schöll, Mar­tin Neu­bert, Dr. Mat­thias Noell, Ute Pleu­ger, Bruno Raetsch, Ulrich Reim­kas­ten, Tho­mas Rug, Rai­ner Schade, Rudolf Schä­fer, Joa­chim Schieli­cke, Karin Schmidt-Ruhland, Dr. Rai­ner Schön­ham­mer, Anette Scholz, Michaela Schwei­ger, Johann Stief, Andrea Tin­nes, Chris­tine Triebsch, Sven Völ­ker, Vin­cenz Warnke, Rolf Wicker und Andrea Zaumseil.

Bestand­teil der Aus­stel­lung ist ein umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm sowie ver­schie­dene Platt­for­men, auf denen aus­ge­hend von der Geschichte der BURG die Auf­ga­ben einer Kunst­hoch­schule im 21. Jahr­hun­dert zur Dis­kus­sion gestellt wer­den. Jeweils diens­tags und mitt­wochs stel­len Pro­fes­so­ren und Pro­fes­so­rin­nen wei­tere Aspekte ihres Schaf­fens vor und beim „Mate­rial Slam“ wird auf unge­wöhn­li­che Weise krea­tive Zusam­men­ar­beit erprobt.

Das aktu­elle Jubi­lä­ums­pro­gramm fin­den Sie als Down­load unter: www.burg-halle.de/presse

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Jubi­lä­ums­pro­gramm erhal­ten Sie auf der Jubi­lä­ums­web­seite unter: 100.burg-halle.de