100 Jahre BURG in einer Enzyklopädie

Student beim Plakatmalen, 1949, Hochschularchiv: Henry Kocina "Fass mich an, ich bin krank", 2012; Foto: Matthias Ritzmann
Student beim Plakatmalen, 1949, Hochschularchiv: Henry Kocina "Fass mich an, ich bin krank", 2012; Foto: Matthias Ritzmann

Anläss­lich des 100. Jubi­lä­ums der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schule Halle erscheint in die­ser Woche unter dem Titel „Die Burg Gie­bi­chen­stein in Halle, alpha­be­tisch geord­net. Eine Hoch­schu­len­zy­klo­pä­die“ eine umfang­rei­che Enzy­klo­pä­die zur Geschichte der Hoch­schule. Am 2. Juni wird sie im Volks­park Halle erst­mals der Öffent­lich­keit präsentiert.

Die Hoch­schu­len­zy­klo­pä­die ent­hält ins­ge­samt 825 Ein­träge von 82 Auto­ren sowie Illus­tra­tio­nen von Corina und Seve­rin Fort­hu­ber. Sie erzählt auf 540 Sei­ten von den über­grei­fen­den Linien, den ent­schei­den­den Zeit­punk­ten und Per­so­nen der Hoch­schule, aber auch von ihren schein­bar unbe­deu­ten­den, manch­mal selt­sa­men Bege­ben­hei­ten, den gro­ßen und klei­nen Erfol­gen sowie ihren Orten und For­men des Schei­terns. Das Buch erscheint im Ver­lag form+zweck und in der Schrif­ten­reihe der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schule Halle.

Den enzy­klo­pä­di­schen Auf­bau der Publi­ka­tion erläu­tert der Her­aus­ge­ber Dr. Mat­thias Noell, Pro­fes­sor für Design- und Archi­tek­tur­ge­schichte, im Vor­wort: „Eine Enzy­klo­pä­die, die­ses Lieb­lings­pro­dukt der Auf­klä­rung, kann auch noch heute neue Zusam­men­hänge erschlie­ßen hel­fen. Sie löst nicht sel­ten unge­ahn­tes und unplan­ba­res Lese­ver­hal­ten aus, ihre Struk­tur räumt den Lesern eine große Frei­heit bei der Lek­türe ein und sie ermög­licht das wil­lent­li­che und unwil­lent­li­che Suchen und Fin­den. In ihrer kon­zen­trier­ten Samm­lung und über­bor­den­den Fülle gibt diese Hoch­schu­len­zy­klo­pä­die den­noch einen gro­ßen Sinn­zu­sam­men­hang, den ‚Kos­mos‘ Burg wie­der. Ihr Auf­bau ent­spricht den für eine Kunst­hoch­schule typi­schen und ihr ange­mes­se­nen ‚bun­ten‘, das heißt viel­fäl­ti­gen und sich gegen­sei­tig befruch­ten­den oder auch igno­rie­ren­den Posi­tio­nen, Metho­den, Fra­gen und Lösungen.“

Am Diens­tag, dem 2.6.2015, um 18 Uhr wird das Buch im Rah­men der Aus­stel­lung „Pro­fes­so­ren und Pro­fes­so­rin­nen aus Kunst und Design… … öff­nen sich, sam­meln, schnei­den, sehen …“ vom Her­aus­ge­ber Mat­thias Noell im Volks­park Halle vor­ge­stellt. Die Ver­an­stal­tung trägt den Titel „Gegen­sei­tige Ver­flech­tun­gen. Die Burg von A bis Z“. Die abend­li­che Lesung aus­ge­wähl­ter Texte gibt einen ers­ten Ein­blick in das druck­fri­sche Buch.

Die Burg Gie­bi­chen­stein in Halle, alpha­be­tisch geordnet.

Eine Hoch­schu­len­zy­klo­pä­die

Nr. 26 der Schrif­ten­reihe der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schule Halle

Her­aus­ge­ber: Mat­thias Noell

Redak­tion: Mat­thias Noell und Renate Luckner-Bien

Mit 26 Illus­tra­tio­nen von Corina Fort­hu­ber und 1 Illus­tra­tion von Seve­rin Forthuber

Erschie­nen im Ver­lag: form+zweck

Bezugs­adres­sen: Ver­lag form+zweck (Kon­takt: 030-6555722, ), Biblio­thek der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schule Halle (Kon­takt: 0345 7751-639, ) sowie im Buchhandel

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Burg-Jubiläum erhal­ten Sie unter http://100.burg-halle.de