Ausstellung: LULU – Das wahre Tier, das wilde, schöne Tier

Paloma Figueroa_Paul Burchanow Schigolch_Foto Paul Leclaire
Paloma Figueroa_Paul Burchanow Schigolch_Foto Paul Leclaire

Am Don­ners­tag, den 14. Januar um 20 Uhr laden die Oper Halle und der Kunst­ver­ein „Tal­strasse“ e.V. zur Eröff­nung der Aus­stel­lung: LULU – Das wahre Tier, das wilde, schöne Tier in die Gale­rie f2- halle für kunst (Fähr­straße 2, 06114 Halle) ein.

Die Urauf­füh­rung des Tanz­stücks LULU des Cho­reo­gra­fen Jochen Ulrich durch das Tanz-Forum Köln im Jahr 1990 gilt als Mei­len­stein in der Geschichte des moder­nen Tan­zes in Deutsch­land. Seit dem 4. Dezem­ber lässt das Bal­lett Rossa an der Oper Halle diese Aus­nahme Insze­nie­rung nach gut 25 Jah­ren noch ein­mal aufleben.

Sowohl in Köln 1990 als auch 2015 in Halle hat der Thea­ter­fo­to­graf Paul Leclaire mit sei­ner Kamera beson­dere Momente für die Ewig­keit fest­ge­hal­ten, die in die­ser Foto­aus­stel­lung prä­sen­tiert werden.

Dinge zu sehen, die andere nicht sehen. Beson­der­hei­ten her­aus­zu­ar­bei­ten und aus einem neuen Blick­win­kel zu betrach­ten – das ist die Pro­fes­sion und zugleich die Lei­den­schaft des Foto­gra­fen Paul Leclaire. Und stets geht es ihm darum, neue Wege zu gehen und sich nicht vom Gewohn­ten lei­ten zu las­sen. »Es liegt immer im Auge des Betrach­ters, ob ein bestimm­tes Bild gut ist oder schlecht. Mit rein ratio­nel­len Din­gen hat Foto­gra­fie nicht viel zu tun. Viel­mehr geht es um Stim­mun­gen und Lebens­ge­fühle. Oft­mals liegt der Reiz gerade im per­fekt Unper­fek­ten.« Diese Auf­fas­sung ver­leiht den Bil­dern von Paul Leclaire, des­sen Herz für das Tanz­thea­ter und ins­be­son­dere für das inspi­rie­rende Oeu­vre von Jochen Ulrich schlägt, eine ganz beson­dere Note und Spontanität.

Paul Leclaire, Jahr­gang 1953, wuchs in Frön­den­berg, in der Nähe von Unna auf. Er stu­dierte Foto­in­ge­nieurs­we­sen an der FHS Köln mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur im Jahre 1978. Seine Diplom­ar­beit schrieb und gestal­tete er in den Berei­chen Film­dra­ma­tur­gie und Bild­ge­stal­tung. Schon wäh­rend des Stu­di­ums foto­gra­fierte er Pro­duk­tio­nen für das Tanz-Forum Köln und die Oper Köln. Dar­über hin­aus arbei­tete er bald u.a. für die Deut­sche Oper am Rhein, das Schau­spiel Köln, die Wup­per­ta­ler Büh­nen, die Büh­nen Müns­ter, das Schau­spiel­haus Ham­burg und das Staats­thea­ter Stuttgart.

Nach etwa 20 Jah­ren Thea­ter­fo­to­gra­fie war er über­gangs­weise in der People-, Mode- und Wer­be­fo­to­gra­fie tätig, bevor er wäh­rend der Inten­danz von Willy Decker Pro­duk­ti­ons­fo­to­graf für die Ruhr­tri­enale wurde. Seit­dem ist er bei Fes­ti­vals, Thea­tern und Opern­häu­sern im In- und Aus­land zu Gast, so in Inns­bruck, Linz, Lon­don und Bar­ce­lona. Paul Leclaire lebt heute in Köln als frei­schaf­fend inter­na­tio­nal arbei­ten­der Thea­ter­fo­to­graf. Ort: Gale­rie f2- halle für kunst GbR, Fähr­straße 2, 06114 Halle Aus­stel­lungs­er­öff­nung: Don­ners­tag, 14. Januar 2016, 20 Uhr

Öff­nungs­zei­ten: Mi - Fr 14-19 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr vom 15. Januar – 21. Februar 2016

Ein­tritts­preise: 2,- Euro/erm. 1,- Euro