Bühnen Halle - Start ins neue Jahr mit vielseitigem Programm

Bühnen Halle
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Oper

Fran­cesco Cileas Werk ADRIANA LECOUVREUR, eine loh­nende Rari­tät in der Insze­nie­rung von Ulrich Peters, gelangt am 30. Januar in der Oper Halle zur Pre­miere. Aus der Lebens­ge­schichte der fran­zö­si­schen Schau­spie­le­rin Adri­enne Lecou­vr­eur, die auf dem Höhe­punkt ihrer Kar­riere mit nur 37 Jah­ren über­ra­schend stirbt, ent­warf der ita­lie­ni­sche Kom­po­nist Cilea, ein Zeit­ge­nosse von Giac­como Puc­cini, ein musi­ka­li­sches Liebes- und Eifer­suchts­drama mit gro­ßer Klang­raf­fi­nesse und Emo­tio­na­li­tät. Wer schon vorab mehr über den Kom­po­nis­ten Fran­cesco Cilea, das Werk und die hal­le­sche Insze­nie­rung erfah­ren möchte, ist am Sonn­tag, den 17. Januar um 11.00 Uhr ins Opern­café zur Ein­füh­rungs­ma­ti­née mit dem Regie­team und ers­ten musi­ka­li­schen Ein­drü­cken herz­lich ein­ge­la­den. Am 19. Januar fin­det um 19.30 Uhr eine „Kost­probe“ in Form einer öffent­li­chen Probe statt.

Seit dem 4. Dezem­ber 2015 lässt das Bal­lett Rossa an der Oper Halle die beein­dru­ckende Insze­nie­rung LULU des ver­stor­be­nen Cho­reo­gra­fen Jochen Ulrich nach gut 25 Jah­ren noch ein­mal auf­le­ben. Sowohl in Köln 1990 als auch 2015 in Halle hat der Thea­ter­fo­to­graf Paul Leclaire mit sei­ner Kamera beson­dere Momente für die Ewig­keit fest­ge­hal­ten, die ab dem 15. Januar in einer Foto­aus­stel­lung in der f2-Halle für Kunst prä­sen­tiert wer­den. Aus­stel­lungs­er­öff­nung ist am 14. Januar um 20 Uhr.

Am 16. Januar laden wir zum tra­di­tio­nel­len KOSTÜMVERKAUF in die Oper Halle ein. Egal ob aus Oper, Ope­rette, Musi­cal, Bal­lett oder Schau­spiel – hier fin­det jeder Fan tolle Kos­tüme oder Acces­soires! Selbst­ver­ständ­lich kann alles in Kabi­nen anpro­biert wer­den! Wer Hilfe benö­tigt, der bekommt – wie die Pro­fis – Fach­leute zum Anklei­den oder als Bera­tung zur Seite gestellt. Schnell sein lohnt sich, um sich die auf­wän­digs­ten und hei­ßes­ten Teile zu sichern. Und nicht ver­ges­sen, genü­gend Bar­geld ein­zu­ste­cken, um die vie­len Schnäpp­chen bar bezah­len und gleich mit­neh­men zu können!

Staats­ka­pelle

Ganz im Zei­chen der guten Laune steht das Pro­gramm des 5. SINFONIEKONZERTS am 24. und 25. Januar in der Georg-Friedrich-Händel HALLE. Leo­nard Bern­steins Diver­ti­mento for Orches­tra, für das Bos­ton Sym­phony Orches­tra 1980 anläss­lich sei­nes hun­dert­jäh­ri­gen Beste­hens kom­po­niert, wird dabei ebenso zu Gehör gebracht wie Claude Bak­ers Kon­zert für Kla­vier und Orches­ter „From noon to starry night“, das dem hun­dert­jäh­ri­gen Beste­hen des India­na­po­lis Sym­phony Orches­tra gewid­met ist. Außer­dem ist Robert Schu­manns dritte Sin­fo­nie zu hören, ein Werk mit beson­ders lebens­fro­her Grund­stim­mung. GMD Josep Caballé-Domenech über­nimmt die künst­le­ri­sche Lei­tung der Kam­mer­Aka­de­mie, die er erst­mals am 27. Januar im 2. AKADEMIEKONZERT in der Aula im Löwen­ge­bäude diri­gie­ren wird. Das Pro­gramm »Ver­lo­rene Wel­ten« beschäf­tigt sich mit ver­fem­ten, ver­folg­ten und wäh­rend der Zeit des NS Regimes ermor­de­ten Komponisten.

Die Aus­nah­me­pia­nis­tin Ragna Schir­mer ist am 8. Januar im Kon­zert der Reihe HÄNDEL ZU HAUSE mit dem Hän­del­fest­spiel­or­ches­ter zu erle­ben. Gespielt wer­den unter ande­rem das Kla­vier­kon­zert von Johann Frie­de­mann Bach und Mozarts beacht­li­che Erst­lingssin­fo­nie im Kon­trast zu Johann Chris­tian Bachs ele­gan­ter Sin­fo­nia con­cer­t­ante A-Dur.

neues Thea­ter

Am Sonn­tag, den 3. Januar 2016 gelangt die hoch­ka­rä­tig besetzte Pro­duk­tion in der Regie von Michael Kind um 19.30 Uhr im neuen thea­ter zur Pre­miere. In STUNDE DER KOMÖDIANTEN tref­fen sich zehn Schau­spie­ler, die vor 35 Jah­ren »ein Stu­di­en­jahr« waren, um »Früh­lings Erwa­chen« auf­zu­füh­ren. Zu die­sem Stu­di­en­jahr, das sich nach so vie­len Jah­ren auf der Bühne des neuen thea­ters wie­der­tref­fen wird, gehö­ren nicht nur die alten nt-Ensemble-Mitglieder Elke Rich­ter und Peter W. Bach­mann sowie nt-Intendant Mat­thias Bren­ner, son­dern auch einige andere pro­mi­nente Schau­spie­ler, die aus Film und Fern­se­hen bekannt sind, näm­lich Joa­chim Lätsch, Michael Kind, Joa­chim Nimtz, Fran­ziska Hay­ner, Jens-Uwe Bogadtke, Tho­mas Rüh­mann und Nicole Haase. Die Pre­miere ist bereits aus­ver­kauft, für die drei Fol­ge­vor­stel­lun­gen sind noch Rest­kar­ten erhältlich.

Pup­pen­thea­ter

Der unver­gleich­li­che Peter Rin­der­knecht ist im Januar gleich mit drei Pro­duk­tio­nen bei uns im Pup­pen­thea­ter zu Gast. So kön­nen Sie zum Bei­spiel in MEIN NAME IST SCHAF erle­ben, wie ein Schaf, das von Aben­teu­ern zurück­kehrt, in seine Herde möchte, um ein­fach wie­der ein Schaf unter Scha­fen zu sein. SWIFTLI SPIELT DEN HARD TIME BLUES ist ein gran­dio­ses Stück Erzähl­thea­ter mit viel Live-Musik über Lebens­träume und den Him­mel. Und auch PORTOFINO BALLADE, sein zau­ber­haf­tes Pup­pen­thea­ter, das in einem Kon­tra­bass steckt, dür­fen Sie nicht verpassen!

Tha­lia Theater

AUF DER SUCHE NACH ATLANTISDIE FANTASTISCHE WELT DER MEERE lau­tet das Thema des dies­jäh­ri­gen Tha­lia Faschings im Puschkin­haus. Auf der Suche nach der sagen­um­wo­be­nen Stadt wer­den Koral­len­riffe, Man­gro­ven­wäl­der und die Tief­see mit all ihren rät­sel­haf­ten Bewoh­nern erforscht. 
Um den Thalia-Fasching als kul­tu­rel­len Schatz für Halle zu erhal­ten, unter­stüt­zen die Stadt­werke Halle des­sen Fort­füh­rung in die­sem Jahr. Dafür bedan­ken wir uns sehr herzlich!