Künstlergespräch mit Fotograf ANDREAS HERZAU und MANON BURSIAN, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt

Franckesche Stiftungen, Innenhof_Foto: Falk Wenzel
Franckesche Stiftungen, Innenhof_Foto: Falk Wenzel

Wie bekommt ein Foto Auf­merk­sam­keit in der Bil­der­flut unse­rer Zeit? Und kann Foto­gra­fie eigent­lich die Welt erklä­ren? Die Francke­schen Stif­tun­gen und die Kunst­stif­tung des Lan­des Sachsen-Anhalt laden am 13. April 2016, 18 Uhr in das His­to­ri­sche Wai­sen­haus zum Künst­ler­ge­spräch mit Manon Bur­sian, Direk­to­rin der Kunst­stif­tung, und Andreas Her­zau ein. Gemein­sam wer­den sie über Her­zaus Her­an­ge­hens­weise an die Foto­gra­fie, seine Inter­pre­ta­tion von Mensch und Raum und seine Arbeit in den Francke­schen Stif­tun­gen sprechen.

Der Foto­graf Andreas Her­zau war über ein Jahr in den Francke­schen Stif­tun­gen unter­wegs und hat das Leben in der his­to­ri­schen Schul­stadt ein­ge­fan­gen. Er gehört zu den bekann­tes­ten deut­schen Doku­men­tar­fo­to­gra­fen, die die Gren­zen der klas­si­schen Repor­ta­ge­fo­to­gra­fie in eigen­stän­di­ger und oft über­ra­schen­der Weise erwei­tert haben. Nach viel beach­te­ten Foto­ar­bei­ten in den 90er Jah­ren über den Bür­ger­krieg in Ruanda, Sierra Leone und Libe­ria sowie über Abschie­be­ge­fäng­nisse in Deutsch­land beschäf­tigte er sich in dem Pro­jekt „Me, Mys­elf + I“ mit der Selbst­in­sze­nie­rung jun­ger Men­schen. Mehr­fach aus­ge­zeich­net wurde sein foto­gra­fi­scher Essay über New York vor und nach den Anschlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001.

Ter­min: Mitt­woch, 13. April 2016, 18.00 Uhr, His­to­ri­sches Wai­sen­haus
Ein­tritt frei