Bühnen Halle: Premieren und Konzerte im Oktober

Bühnen Halle
Bühnen Halle

Nach dem Start in die Spiel­zeit war­ten die Büh­nen Halle auch im Okto­ber mit vie­len Neu­hei­ten auf. Es wird groovt mit dem Bal­lett Rossa, es wer­den Geschich­ten aus tau­send­und­ei­ner Nacht erzählt, es wird zu einer Nacht mit der Staats­ka­pelle gela­den, es wird nach dem Kunst­werk der Zukunft gefragt und zu dritt Kopf gestan­den. Der Okto­ber bie­tet aber auch ein Wie­der­se­hen mit eini­gen alten Bekann­ten, von Car­men bis Casa­nova, von Romeo und Julia bis zum satan­ar­chäolü­ge­ni­al­koh­öl­li­schen Wunschpunsch.

O P E R
Das Eröff­nungs­fes­ti­val in der Raum­bühne HETEROTOPIA läuft noch bis 9. Okto­ber auf vol­len Tou­ren: Dirk Lau­cke und Sarah Nem­t­sov geben eine PREVIEW mit Tex­ten und Kam­mer­mu­sik zu ihrer Oper SACRIFICE, die im März Pre­miere fei­ern wird. In Ralf Ros­sas neuem Tanz­stück GROOVINBODIES wird es ab 7. Okto­ber schnell, laut und direkt: Das Bal­lett Rossa tanzt zu Drums und Per­cus­sion­klän­gen, die live von den Musi­kern der Staats­ka­pelle Ivo Nitschke und Ralf Schnei­der gespielt wer­den. Und nebenan im Opern­café eröff­net Michael v. zur Müh­len am 4. Okto­ber die Insze­nie­rungs­reihe DAS KUNSTWERK DER ZUKUNFT nach Richard Wag­ner und Karl Marx.
Zum Fes­ti­va­lende wird HETEROTOPIA abge­baut, bis die Raum­bühne wie­der Ende des Monats ihre Tore öff­net. Mitte Okto­ber betre­ten dann die gro­ßen Ver­füh­rer CARMEN und CASANOVA wie­der die Opernbühne.

S T A A T S K A P E L L E
12 Stun­den FARBEN DER MODERNE oder auch das längste Kon­zert in Halle gibt es in der Nacht vom 2. auf den 3. Okto­ber von und mit Musi­ke­rin­nen und Musi­kern der Staats­ka­pelle! Von abends 20 Uhr bis mor­gens 8 Uhr spie­len sie zeit­ge­nös­si­sche Musik in der Raum­bühne HETEROTOPIA in der Oper. Die Bar hat die ganze Nacht geöff­net, und es gibt auch die Mög­lich­keit, Schlaf­plätze und Sepa­rees zu reser­vie­ren (per Email an: ).
Am sel­ben Wochen­ende eröff­net die SINFONIEKONZERT-Reihe in der Georg-Friedrich-Händel HALLE mit einem der schöns­ten Cel­lo­kon­zerte, gespielt von Star-Cellist Alban Ger­hardt. Das 2. Sin­fo­nie­kon­zert fin­det am 23. und 24. Okto­ber im Rah­men des IMPULS-Festivals statt und spannt in sei­nem Pro­gramm eine Brü­cke zwi­schen Ori­ent und Okzi­dent.
Eine KAMMERMUSIK EXTRA prä­sen­tiert am 30. Okto­ber Kam­mer­sän­ge­rin Rome­lia Lich­ten­stein, die kürz­lich mit dem tra­di­ti­ons­rei­chen Händel-Preis der Stadt Halle aus­ge­zeich­net wurde.

N E U E S T H E A T E R
Früh­lings­ge­fühle im Herbst! Im Som­mer war unser Schau­spiel­stu­dio mit FRÜHLINGS ERWACHEN! (LIVE FASTDIE YOUNG) beim Schau­spiel­schul­tref­fen in Bern zu Gast und ern­te­ten drei Preise. Jetzt keh­ren die Stu­den­ten damit ins nt zurück. Am 13. Okto­ber zei­gen sie beim ABSOLVENTENVORSPIEL ihr Pro­gramm vor einer Jury und Thea­ter­ma­chern aus ganz Deutsch­land, um sich für ihr ers­tes Enga­ge­ment zu emp­feh­len. Der Ein­tritt ist frei.
Erst­mals in Halle arbei­tet die Regis­seu­rin Sand­rine Huti­net. Sie insze­niert das mit dem Pulit­zer­preis aus­ge­zeich­nete Stück GEÄCHTET von Ayad Akhtar über Iden­ti­tät, Tole­ranz und Reli­gion, das am 8. Okto­ber Pre­miere hat. Außer­dem wie­der auf dem nt-Spielplan: BORNHOLMER STRASSE, ROMEO UND JULIA, SCHULD UND SÜHNE und WAHLVERWANDTSCHAFTEN.

P U P P E N T H E A T E R
Das Fei­er­tags­wo­chen­ende Anfang des Monats (1. und 3. Okto­ber) bie­tet die sel­tene Gele­gen­heit, DER SELTSAMSTE FALL DES DOKTOR E.T.A. HOFFMANN mit der Kam­mer­sän­ge­rin und Händel-Preisträgerin Rome­lia Lich­ten­stein zu sehen. Mär­chen­haft geht es in den bei­den neuen Kin­der­stü­cken DER KLEINE MUCK und DAS SINGENDE, KLINGENDE BÄUMCHEN zu, neben Schul­vor­stel­lun­gen gibt es auch Auf­füh­run­gen für die ganze Fami­lie an den Wochen­en­den. Ende des Monats zie­hen die GESCHICHTEN AUS TAUSENDUNDEINER NACHT, die im Som­mer im Hof des nt zu sehen waren, mit ihrer Haus-Premiere ins Pup­pen­thea­ter ein.

T H A L I A T H E A T E R
Neu für Kin­der ab 4 Jahre im Tha­lia Thea­ter: Das viel­fach aus­ge­zeich­nete Stück von Cars­ten Brandau DREIER STEHT KOPF, insze­niert von Diet­mar Rah­ne­feld. Und auch ANNE in der Insze­nie­rung von Katha­rina Bran­katschk ist im Okto­ber wei­ter­hin zu sehen. Das Stück basiert auf der unzen­sier­ten Aus­gabe des Tage­bu­ches, das Anne Frank in der Hoff­nung, es würde eines Tages gele­sen, selbst edi­tiert hat – „ein über­aus emp­feh­lens­wer­ter Abend“, so die Mit­tel­deut­sche Zeitung.

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