Bühnen Halle: Premieren und Konzerte im Januar

Bühnen Halle
Bühnen Halle

Die Bühne Halle star­ten mit zahl­rei­chen Pre­mie­ren in die­ses Jahr: Ein Wild-West-Märchen vom Kapi­ta­lis­mus, ein neues Kunst­werk der Zukunft, eine Schlit­ten­fahrt durch die Geschichte, der Thalia-Fasching, ein Abge­sang auf die Büro­rou­tine, ein Lie­bes­drama um zwei Außen­sei­ter der Gesell­schaft und vie­les mehr erwar­tet Sie im Januar.

OPER
Eine Stadt mit­ten in der Wüste, Gold­su­cher, Pro­sti­tu­ierte, Kri­mi­nelle, ein Hur­ri­kan – wie in einem bösen Wild-West-Märchen vom Kapi­ta­lis­mus erscheint die Welt in AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY - ab 21. Januar an der Oper Halle. Michael v. zur Müh­len, Chef­dra­ma­turg der Oper Halle, zeich­net für die Insze­nie­rung ver­ant­wort­lich und setzt damit seine inten­sive Aus­ein­an­der­set­zung mit Ber­tolt Brecht fort. Eine Woche nach der Pre­miere, am 29. Januar, lädt die Oper ihre Besu­cher ein, mit ihnen über die neue Insze­nie­rung im Rah­men von AGITATION UND REVOLTE zu dis­ku­tie­ren. Der Ein­tritt zur Dis­kus­sion im Opern­café ist frei!
Das Opern­café wird kurz dar­auf wie­der zur Bühne für die nächste Aus­gabe des KUNSTWERKS DER ZUKUNFT. In der Aus­gabe IV am 31. Januar prä­sen­tie­ren die Künst­ler angermayr/goerge eine über­bor­dende begeh­bare Opern­in­stal­la­tion mit dem Titel „You can change your­self into Gold“.
Außer­dem im Januar-Spielplan: TOSCA mit Rome­lia Lich­ten­stein in der Titel­rolle, Ralf Ros­sas Hand­lungs­bal­lett CASANOVA, das Mantel- und Degen-Musical DIE DREI MUSKETIERE und zum letz­ten Mal in die­ser Spiel­zeit die beliebte Oper CARMEN.

STAATSKAPELLE
Lud­wig van Beet­ho­vens »Pas­to­rale« und Richard Strauss‘ sin­fo­ni­sche Dich­tung »Also sprach Zara­thus­tra« ste­hen im 4. SINFONIEKONZERT der Sai­son am 15. und 16. Januar auf dem Pro­gramm, es diri­giert GMD Josep Caballé-Domenech. Am 22. Januar öff­net das Kunst­mu­seum Moritz­burg seine Türen für das nächste GALERIEKONZERT: In Beglei­tung zur Aus­stel­lung »Gewebte Träume. Bild­tep­pi­che aus Mit­tel­deutsch­land. Refle­xio­nen auf Jean Lur­çat« las­sen Musi­ker der Staats­ka­pelle fran­zö­si­sche Musik des Post­im­pres­sio­nis­mus und Werke mit­tel­deut­scher Kom­po­nis­ten der Moderne erklin­gen. Am sel­ben Tag lädt die Staats­ka­pelle mit dem col­le­gium instru­men­tale Halle zum 3. KLASSISCHEN ERBE, das ganz im Zei­chen der tie­fen Streich­in­stru­mente steht. Die Lei­tung des Kon­zerts liegt in den Hän­den von Arkadi Marasch, der am 28. Januar auch als Solist im AKADEMIEKONZERT mit der Kam­mer­Aka­de­mie Halle in der Aula der Martin-Luther-Universität zu erle­ben ist.

NEUES THEATER
1974 kam Rai­ner Wer­ner Fass­bin­ders Film ANGST ESSEN SEELE AUF in die Kinos, nt-Intendant Mat­thias Bren­ner insze­niert Fass­bin­ders Text über zwei Außen­sei­ter der Gesell­schaft, die gegen alle Wider­stände eine Bezie­hung mit­ein­an­der ein­ge­hen, nun im Saal des nt. Pre­miere ist am 20. Januar, einen ers­ten Ein­blick in die Insze­nie­rung gibt es bereits am 15. Januar in einer Mati­née in der 3. Etage des nt – der Ein­tritt ist frei!
Frisch gezapfte Kunst im Saal­foyer bie­tet das neue nt-Format BAR JEDER KUNST, bei dem ab Januar ein­mal im Monat Schau­spie­ler des Ensem­bles ihre Werkstatt-Ergebnisse zu einem aus­ge­wähl­ten Thema prä­sen­tie­ren. In der ers­ten Aus­gabe tref­fen Petra Ehlert und Harald Höbin­ger im Fla­min­go­ge­hege auf­ein­an­der - »Gespräch mit einer Strip­pe­rin« am 25. Januar. Wäh­rend­des­sen macht sich der CLUB DER ENTTÄUSCHTEN für die Pre­miere bereit: Ab 27. Januar unter­sucht die Komö­die von Feli­cia Zel­ler in der Insze­nie­rung von Niko Eleft­he­ria­dis das Büro als Lebens­form im nt Schaufenster.

PUPPENTHEATER
Ab dem 28. Januar geht es mit dem Pup­pen­thea­ter auf eine Schlit­ten­fahrt durch die Geschichte: In sei­ner neuen Insze­nie­rung, einem aben­teu­er­li­chen Thea­ter­abend mit Men­schen, Pup­pen, Pin­gui­nen und Musik, fragt Chris­toph Wer­ner: Was ist das eigent­lich, das viel beschwo­rene Abend­land? VOM ABENDLAND wird im Puschkin­haus in der Kardinal-Albrecht-Straße urauf­ge­führt.
Außer­dem wie­der ab Januar im Spiel­plan: die Aben­teuer der Schild­kröte namens FISCHBRÖTCHEN, die regel­mä­ßig aus ihrem Ter­ra­rium klet­tert, um die Welt zu erkun­den. Die Insze­nie­rung für Kin­der ab 4 Jahre ist am 15. und 16. Januar zu sehen.

THALIA THEATER
»Kino, Kino« heißt es ab 10. Januar beim THALIA FASCHING im Puschkin­haus. Das Gemein­schafts­pro­jekt des Tha­lia Thea­ters mit dem För­der­ver­ein „Freunde des neuen thea­ters Halle (Saale)“ e.V. bie­tet Kin­dern aus den Grund­schu­len Hal­les und Umge­bung in den nächs­ten Wochen die Gele­gen­heit, in die Welt des Kinos ein­zu­tau­chen und viele Berufe rund um das Fil­me­ma­chen ken­nen­zu­ler­nen. Der Tha­lia Fasching 2017 wird maß­geb­lich unter­stützt durch die Volks­bank Halle und die Stadt­werke Halle. Ins­ge­samt 16 Mal wird der rote Tep­pich für »Kino, Kino« aus­ge­rollt, alle Ter­mine sind bereits aus­ver­kauft.
Am 23. Januar lädt das Tha­lia Thea­ter zu einem gemein­sa­men Rück­blick auf die KINDERSTADT im Som­mer 2016 ein. Fünf Wochen lang ver­wan­del­ten über 11.000 Kin­der eine Wiese auf der Peiß­nit­zin­sel in den urba­nen Mikro­kos­mos Kin­der­stadt. Die Video­do­ku­men­ta­tion zum Pro­jekt ist ein­ma­lig im Pusch­kino zu sehen, der Ein­tritt ist frei!

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