Zeigt uns Euer Bild von Händel“ – Aufruf zur Mitmachaktion

Die Stif­tung Händel-Haus star­tet gemein­sam mit dem Ver­ein „sicht­bar – zeit­ge­nös­si­sche Kunst e. V.“ und in Koope­ra­tion mit der Stadt Halle (Saale) einen Auf­ruf zu einer unge­wöhn­li­chen Mit­mach­ak­tion. Cle­mens Birn­baum, Direk­tor der Stif­tung Händel-Haus und Inten­dant der Händel-Festspiele, freut sich: „Wir rufen die Bür­ger und Gäste der Stadt dazu auf, uns ihr per­sön­li­ches Händel-Bild zu gestal­ten, das dann in ver­schie­de­nen Aus­stel­lun­gen und auf einer eige­nen Inter­net­prä­sen­ta­tion gezeigt wird. Jedes Bild ist uns will­kom­men. Ich freue mich über viele krea­tive Händel-Bilder.“
Georg Fried­rich Hän­del ist der meist por­trä­tierte Kom­po­nist sei­ner Zeit. Schon im 18. und 19. Jahr­hun­dert dien­ten alte Vor­la­gen dazu, neue Por­träts zu gestal­ten. Bis heute inspi­riert er Men­schen, neue Bild­nisse von ihm zu fer­ti­gen. Mit unse­rer Aktion laden wir nun alle dazu ein, eben­falls als Künst­ler aktiv zu wer­den und uns ihr Händel-Bild zu prä­sen­tie­ren. Dafür braucht es keine künst­le­ri­sche Aus­bil­dung. Vier ver­schie­dene Post­kar­ten­mo­tive mit Umriss- bzw. Ausmal-Porträts kön­nen in allen Tech­ni­ken krea­tiv gestal­tet wer­den. Es gibt keine Vor­ga­ben. Die Vor­la­gen für die Post­kar­ten sind ältere Por­träts, die sich in der Samm­lung der Stif­tung Händel-Haus befin­den und die eigens für die Porträt-Aktion von den hal-leschen Künst­lern Rebecca Rausch­hardt und Björn Her­mann vom Ver­ein „sicht­bar - zeit­ge­nös­si­sche Kunst im Rah­men der Händel-Festspiele“ er-arbeitet wur­den. Hier ist Ide­en­reich­tum gefragt: Malen, Zeich­nen, Colla-gieren oder doch eine ganz per­sön­li­che eigene Varia­tion - der Krea­ti­vi­tät sind keine Gren­zen gesetzt. Auch wer die Vor­la­gen nicht nut­zen möchte und ein ganz eigen­stän­di­ges Händel-Bild schaf­fen möchte, ist herz­lich will-kommen, uns die­ses zur Ver­fü­gung zu stellen.

Die Postkarten-Vorlagen lie­gen an ver­schie­de­nen Orten in Halle wie im Rats­hof, in der Tourist-Information im Markt­schlöss­chen, in den Stadtteil-büros Süd, Ost und Nord sowie im Museum Händel-Haus aus. An die­sen Stel­len kön­nen alle ent­stan­de­nen Händel-Bilder bis 7. April 2017 auch wie­der abge­ge­ben wer­den. Auf einer eigens ein­ge­rich­te­ten Inter­net­prä­sen­ta­tion unter www.echt-oder-fake.de, die vom AV-Studio Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien GmbH Halle erstellt wurde, kön­nen die vier Post­kar­ten­vor­la­gen zu Beginn der nächs­ten Woche her­un­ter­ge­la­den und gestal­tet wie­der zurück­ge­sandt werden.

Die ein­ge­gan­ge­nen Por­träts wer­den öffent­lich in drei ver­schie­de­nen Aus­stel­lun­gen gezeigt. Zum einen wer­den einige Händel-Bilder in der Jah­res­aus­stel­lung der Stif­tung Händel-Haus „Echt oder Fake? – Bei uns ist alles ori­gi­nal“, die am 24. Februar 2017 eröff­net wird, aus­ge­stellt. Am sel­ben Tag (24. Februar 2017) wird auf der Home­page www.echt-oder-fake.de eine Internet-Porträt-Ausstellung frei­ge­schal­tet, die in der Folge regel­mä­ßig mit neuen Expo­na­ten aktua­li­siert wird. Schließ­lich wird eine große Aus­wahl der gestal­te­ten Postkarten-Porträts im Rats­hof Ende Mai und Juni 2017 wäh­rend der Händel-Festspiele im Rah­men der Aktion „sicht­bar – Zeit­ge­nös­si­sche Kunst“ gezeigt.

Das Pro­jekt ist eine Koope­ra­tion von „sicht­bar – zeit­ge­nös­si­sche Kunst e. V.“, der Stadt Halle (Saale) und der Stif­tung Händel-Haus.