Neugierig auf Forschung: 16. Lange Nacht der Wissenschaften in Halle findet am 23. Juni statt

Universitätsplatz der Martin-Luther-Universität, Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler
Universitätsplatz der Martin-Luther-Universität, Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler

Die Lange Nacht der Wis­sen­schaf­ten in Halle prä­sen­tiert sich in die­sem Jahr aus­nahms­weise nicht im Juli, son­dern am Frei­tag, den 23. Juni 2017. Sie fin­det damit als Abschluss der Fest­wo­che der Martin-Luther-Universität Halle Wit­ten­berg (MLU) zum 200. Jah­res­tag der Ver­ei­ni­gung der Uni­ver­si­tä­ten Halle und Wit­ten­berg statt und prä­sen­tiert sich mit mehr als 360 lehr­rei­chen und unter­halt­sa­men Pro­gramm­punk­ten. Zum 16. Mal orga­ni­siert die MLU gemein­sam mit der Stadt Halle und vie­len wei­te­ren For­schungs­ein­rich­tun­gen die größte Wis­sen­schafts­ver­an­stal­tung in Sachsen-Anhalt. Das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm rund um die Welt der For­schung beginnt an die­sem Tag 17 Uhr und endet 1 Uhr morgens.

Im Pro­gramm der Lan­gen Nacht der Wis­sen­schaf­ten fin­den sich erneut viele Höhe­punkte. So grei­fen zahl­rei­che Insti­tute der Uni­ver­si­tät und die außer­uni­ver­si­tä­ren Part­ner in ihren Ver­an­stal­tun­gen das Thema des Wis­sen­schafts­jah­res 2017 „Meere und Ozeane“ auf. Die Natio­nale Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Leo­pol­dina zeigt das Wissenschafts-Puppentheater „Max und die Geheim­nisse der Ozeane“ (Jäger­berg 1, Beginn: 17.15 Uhr, 18.30 Uhr, 19.45 Uhr). „Schätze der Tief­see“ heißt eine Aus­stel­lung der Universitäts- und Lan­des­bi­blio­thek in der Zweig­bi­blio­thek Geo­wis­sen­schaf­ten (Von-Seckendorff-Platz 3-4, 18 bis 0 Uhr) und am Fraunhofer-Institut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS erfah­ren die Besu­che­rin­nen und Besu­cher, wie Was­ser „Vom Meer ins Trink­glas“ kommt und ein Umkehrosmose-Modul auf­ge­baut sein muss, um aus Salz­was­ser Trink­was­ser zu machen (Walter-Hülse-Str. 1, 17 bis 22 Uhr).
Die ins­ge­samt über 360 Ver­an­stal­tun­gen locken mit einer gro­ßen The­men­viel­falt, die für alle Besu­cher etwas bie­tet: So orga­ni­sie­ren die Mit­ar­bei­ter des Insti­tuts für Schul­päd­ago­gik und Grund­schuld­i­dak­tik einen Work­shop mit dem Titel „Lesen und Recht­schrei­ben mit Apps unter­stüt­zen“, in dem Kin­der zum Bei­spiel eine „Wörterfresser-App“ tes­ten kön­nen (Francke­sche Stif­tun­gen, Haus 31, 17 bis 22 Uhr).
Am Uni­kli­ni­kum lan­det wie­der ein Ret­tungs­hub­schrau­ber der DRF-Luftrettung. Besu­cher kön­nen ihn besich­ti­gen und im viel­fäl­ti­gen Pro­gramm der Medi­zin vie­les aus­pro­bie­ren, etwa den OP-Roboter Da Vinci (Ernst-Grube-Straße 40, 18 bis 21.30 Uhr). Auch die tra­di­tio­nelle und sehr beliebte „Große Expe­ri­men­tal­vor­le­sung: Che­mie für (nahezu) alle Sinne“ von Prof. Dr. René Csuk fin­det wie­der im Insti­tut für Che­mie der MLU statt (Cam­pus Heide-Süd, Theodor-Lieser-Straße 9, Jacob-Volhard-Hörsaal mit Live-Übertragung in Gustav-Mie-Hörsaal, Beginn: 18 Uhr).
„Wozu dein Gehirn fähig ist und wozu nicht!“ heißt es im Insti­tut für Psy­cho­lo­gie. In dem Mit­mach­pro­gramm kön­nen Besu­cher klä­ren, ob Men­schen wirk­lich zwei Auf­ga­ben gleich­zei­tig erle­di­gen kön­nen und wie sich Reak­tio­nen durch Trai­ning ver­bes­sern las­sen. (Steintor-Campus, Emil-Abderhalden-Straße 9, 18 bis 22 Uhr)
Auch auf dem Uni­platz gibt es wie­der ein attrak­ti­ves Büh­nen­pro­gramm, das unter ande­rem vom Uni­ver­si­täts­sport­zen­trum und der Uni-Bigband gestal­tet wird. Das com­pu­ter­ge­steu­erte Feu­er­werk des Insti­tuts für Infor­ma­tik auf dem Von-Seckendorff-Platz wird um 22.45 Uhr gezün­det. Die­ses Mal wird es von der Musik von Tschai­kow­sky beglei­tet.
Das gedruckte Pro­gramm­heft zur Lan­gen Nacht der Wis­sen­schaf­ten liegt in der Tourist-Info im Markt­schlöss­chen, Markt­platz 13, und wei­te­ren öffent­li­chen Stel­len aus. Im Heft und online sind auch die Rou­ten und Abfahrts­zei­ten der kos­ten­lo­sen Shut­tle­busse ver­zeich­net, mit denen die Besu­cher im 20-Minuten-Takt zwi­schen den Ver­an­stal­tungs­or­ten pen­deln kön­nen. Zusätz­lich ver­bin­det eine Express-Linie den Uni­ver­si­täts­platz mit dem Cam­pus Heide-Süd. Hilfe bei der Pla­nung des per­sön­li­chen Besuchs­pro­gramms bie­ten auch sechs Themenrouten.

Alle Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.