Händel-Festspiele: ECHO Klassik-Preisträger Jordi Savall am 14. Juni im Konzert

© David Ignaszewski

Welch ein Glück für Hal­le (Saa­le): Auch 2014 gas­tiert der kata­la­ni­sche Diri­gent und Gam­bist Jor­di Savall mit sei­nen Ensem­bles in der Stadt. Immer wie­der neue Kon­zep­te bringt er far­ben­reich zum Blü­hen. Der aus Kata­lo­ni­en stam­men­de Hän­del-Preis­trä­ger (2009), der eine gro­ße Fan­ge­mein­de in Hal­le hat, enga­giert sich seit Jah­ren in der Euro­päi­schen Uni­on für den inter­kul­tu­rel­len Dia­log und wur­de von der UNESCO zum „Künst­ler für den Frie­den“ ernannt. „Jor­di Savall steht ein für die unend­li­che Viel­falt eines gemein­sa­men kul­tu­rel­len Erbes, er ist ein Mann unse­rer Zeit.“ (The Guar­di­an, 2011).

Das groß ange­leg­te Kon­zert „Krieg und Frie­den im baro­cken Euro­pa 1613–1714“ am Sams­tag, dem 14. Juni um 19.30 Uhr in der Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE, ist ein State­ment: Mit musi­ka­li­schen Mit­teln wirbt der Aus­nah­me­künst­ler um Ver­stän­di­gung und für den Frie­den zwi­schen unter­schied­li­chen und manch­mal auch ver­fein­de­ten Völ­kern und Kul­tu­ren. Das Beson­de­re an dem Kon­zert in Hal­le ist, dass er nicht nur alle sei­ne berühm­ten und viel gelob­ten Ensem­bles wie La Capel­la Rei­al de Cata­lun­ya, Le Con­cert des Nati­ons und Hés­pe­ri­on XXI, son­dern auch tür­ki­sche Gast­mu­si­ker mit­bringt. Zum ers­ten Mal ist dies in Deutsch­land zu erle­ben. Und damit möch­te er auch für das Recht Kata­lo­ni­ens zu wäh­len eine Flag­ge zei­gen.

Tickets für das Kon­zert in der Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE sind an den Ticket­vor­ver­kaufs­stel­len von CTS-even­tim, an der Abend­kas­se und im Gäs­te­bü­ro der Hän­del-Fest­spie­le, Gro­ße Niko­lai­stra­ße 5, erhält­lich. Das Gäs­te­bü­ro hat wäh­rend der Fest­spie­le täg­lich von 10 bis 18 Uhr geöff­net.