Wunderwerke Welterbe: Wiesenfest vor dem Historischen Waisenhaus am 29. Juni

Historisches Lindenblütenfest_(c) Jens Schlüter

Was ver­bin­det die Pyra­mi­den Ägyp­tens mit den Lagu­nen Vene­digs, die Frei­heits­staue in New York mit dem asia­ti­schen Schat­ten­thea­ter oder den Grand Can­yon mit dem Wat­ten­meer? Es sind Zeug­nis­se ver­gan­ge­ner Kul­tu­ren, künst­le­ri­sche Meis­ter­wer­ke und ein­zig­ar­ti­ge Natur­land­schaf­ten, die den Titel UNESCO-Welt­erbe tra­gen dür­fen und somit unter beson­de­ren, inter­na­tio­na­len Schutz gestellt sind. Die Francke­schen Stif­tun­gen – selbst für das UNESCO-Welt­kul­tur­er­be nomi­niert – laden auf dem Weg zum Welt­erbe zu einer spie­le­ri­schen Spu­ren­su­che rund um den Glo­bus für die gan­ze Fami­lie ein: am 29. Juni ab 11 Uhr auf der Wie­se vor dem His­to­ri­schen Wai­sen­haus.

Das Wie­sen­fest stellt die Nomi­nie­rung der Francke­schen Stif­tun­gen in den Kon­text der Viel­falt der Welt­erbe-Stät­ten mit zahl­rei­chen Mit­ma­ch­an­ge­bo­ten und Aus­flü­gen zu musi­ka­li­schen und kuli­na­ri­schen Schät­zen der Welt. So kann man vor den Kulis­sen der Lagu­nen Vene­digs sei­ne künst­le­ri­sche Ader beim Gon­del- und Mas­ken­bau frei ent­fal­ten. Ein­mal in Bas­tel­lau­ne gekom­men, kann man sich auch an asia­ti­schen Schat­ten­thea­ter­fi­gu­ren ver­su­chen oder wei­ter zum Ayers Rock gon­deln, um dort den Schmuck und die Kunst der Abori­gi­nes zu bestau­nen. In Ägyp­ten ange­kom­men, gibt es eine Pyra­mi­de zu bestei­gen oder man pro­biert sich am ältes­ten bekann­ten ägyp­ti­schen Schrift­sys­tem, indem man sich durchs Hie­ro­gly­phen-ABC stem­pelt. Und Archi­tek­turin­ter­es­sier­te kön­nen etwas über den Fach­werk­bau zu Franckes Zei­ten erfah­ren. Natür­lich infor­mie­ren die Stif­tun­gen auch über den Bewer­bungs­pro­zess bis 2016. Ergänzt wer­den die Mit­mach­na­ge­bo­te unter ande­rem mit musi­ka­li­schen Hör­bei­spie­len, einem Quiz-Duell für Welt­erbe-Ken­ner und natür­lich auch kuli­na­ri­schen Deli­ka­tes­sen, denn schließ­lich gehört auch die medi­ter­ra­ne Küche zum UNESCO-Welt­erbe. Das kul­tu­rel­le High­light bil­det der Auf­tritt des Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ters „Die Goril­las“ aus Ber­lin, die in die Welt der Grimms Mär­chen ent­füh­ren.

Pro­gramm

Wun­der­wer­ke Welt­erbe
Wie­sen­fest für die gan­ze Fami­lie
Sonn­tag | 29. Juni 2014 | 11 – 18 Uhr

11 – 18 Uhr | Krea­ti­ves, Kuli­na­ri­sches und Musi­ka­li­sches
Gon­del- und Mas­ken­bau vor den Lagu­nen Vene­digs, Ägyp­tens Pyra­mi­den zum Erklet­tern und Erkun­den, asia­ti­sche Schat­ten­thea­ter­fi­gu­ren selbst gebaut, Schmuck und Kunst der Abori­gi­nes am Uluru, medi­ter­ra­ne Küche von Cro­que Mon­sieur bis Tapas, Welt­mu­sik mit dem hal­le­schen Duo „Salon Per­nod“, Quiz-Duell für Welt­erbe-Ken­ner, Fach­werk­bau fast wie zu Franckes Zei­ten und vie­les mehr

12 Uhr | Eröff­nung mit dem Ober­bür­ger­meis­ter
Zusam­men mit dem Ober­bür­ger­meis­ter Bernd Wie­gand wird der Direk­tor der Francke­schen Stif­tun­gen Dr. Tho­mas Mül­ler-Bahl­ke das Fest eröff­nen und dabei auch den ers­ten druck­fri­schen Brief­mar­ken­satz (4 Mar­ken im Schmuck­bo­gen) mit Moti­ven der Francke­schen Stif­tun­gen über­ge­ben, der auf dem Weg zum Welt­erbe vom MZZ-Brief­dienst her­aus­ge­ge­ben wird und wäh­rend des Fes­tes mit Erst­tags­stem­pel käuf­lich erwor­ben wer­den. Auch eine ori­gi­na­le Post­kut­sche wird vor Ort sein, mit der die Gäs­te durch das his­to­ri­sche Stif­tungs­ge­län­de fah­ren kön­nen.

12.30 Uhr | 14.30 Uhr | 16 Uhr | Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter „Die Goril­las“
Das Ber­li­ner Ensem­ble »Die Goril­las« spielt seit 1997 zusam­men. Zehn Schau­spie­le­rIn­nen und 2 Musi­ker impro­vi­sie­ren spon­tan und nach den Vor­schlä­gen der Zuschau­er Geschich­ten und Cha­rak­te­re. Dabei holen sie das gan­ze Leben auf die Büh­ne und insze­nie­ren es jedes Mal neu. Das fes­te Ensem­ble »Die Goril­las« hat sich dem pro­fes­sio­nel­len Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter ver­schrie­ben und spielt für Men­schen aller Alters­grup­pen; Fami­li­en, Jugend- und Stu­den­ten­grup­pen zäh­len zu den regel­mä­ßi­gen Besu­chern. Zum Wun­der­wer­ke Welt­erbe – Fest wer­den drei Schau­spie­le­rIn­nen zu den Mär­chen der Brü­der Grimm impro­vi­sie­ren.