Leipziger Streichquartett spielt beim 7. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Halle

Foto: Theater, Oper und Orchester GmbH Copyright: Gert Kiermeyer

Zum Beginn der Hän­del-Fest­spie­le ste­hen auf dem Pro­gramm des 7. Sin­fo­nie­kon­zer­tes am 31. Mai und 1. Juni in der Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE drei Wer­ke, die sich auf ganz ver­schie­de­ne Wei­se mit Musik des Barock aus­ein­an­der­set­zen. Leo­pold Sto­kow­skis sti­lis­tisch durch­aus umstrit­te­ner Instru­men­ta­ti­on von Bachs berühm­ter Toc­ca­ta und Fuge in d-Moll aus dem Geist des spät­ro­man­ti­schen Orches­ter­sat­zes her­aus wird mit

der »Des­in­te­gra­ción mor­fológi­ca de la Xaco­na de Johann Sebas­ti­an Bach« des Kata­la­nen Xavier Mont­sal­vat­ge ein Stück gegen­über­ge­stellt, das sich eben­falls auf eines der berühm­tes­ten Instru­men­tal­wer­ke Bachs bezieht, das jedoch einem wesent­lich küh­ne­ren Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess unter­wor­fen wird. So ent­steht ein höchst expres­si­ves und eigen­wil­li­ges Werk. Zwi­schen bei­den Stü­cken erklingt Arnold Schön­bergs »freie Umge­stal­tung« eines Con­cer­to gros­so von Hän­del, eine Kom­po­si­ti­on, in der sich Aneig­nung des Frem­den und schöp­fe­ri­sche Ver­wand­lung mit dem Ziel grö­ße­rer musi­ka­li­scher Dich­te die Waa­ge hal­ten. Als Solis­ten für Schön­bergs Aus­ein­an­der­set­zung mit Hän­del wur­de das Leip­zi­ger Streich­quar­tett ver­pflich­tet.

Im zwei­ten Teil des Sin­fo­nie­kon­zerts erklingt Johan­nes Brahms‘ 2. Kla­vier­kon­zert durch­aus fol­ge­rich­tig, han­delt es sich doch um ein Stück, das die Raf­fi­nes­se und Kom­ple­xi­tät der moti­vi­schen Arbeit, die Schön­berg an Brahms‘ Wer­ken schätz­te, auf beson­ders sub­ti­le Wei­se rea­li­siert. Mit dem Iren Bar­ry Dou­glas ist für die­ses monu­men­ta­le Kon­zert ein außer­ge­wöhn­li­cher Pia­nist zu Gast, des­sen Ruf sich auch sei­nen Inter­pre­ta­tio­nen der Wer­ke von Brahms ver­dankt.

Kar­ten zum Preis von 24,- bis 12,- Euro (erm. 8 Euro) für die­ses Kon­zert hält die Thea­ter- und Kon­zert­kas­se bereit.

Ter­mi­ne:

Sonn­tag, 31. Mai 2015 | 11.00 Uhr | Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE | Ein­füh­rung 10.15 Uhr

Mon­tag, 1. Juni 2015 | 19.30 Uhr | Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE | Ein­füh­rung 18.45 Uhr

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter www.buehnen-halle.de