Spielzeit 2015/16 der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Bühnen Halle

Mit der gest­ri­gen Pres­se­kon­fe­renz hat die Thea­ter, Oper und Orches­ter GmbH Hal­le (Saa­le) ihren Spiel­plan für die Sai­son 2015/16 der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt. Mit ins­ge­samt 27 Neu­pro­duk­tio­nen wird sich die GmbH in der kom­men­den Spiel­zeit ihrem Publi­kum prä­sen­tie­ren, dazu kom­men unter der künst­le­ri­schen Lei­tung von Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Josep Cabal­lé-Domen­ech zahl­rei­che Kon­zer­te der Staats­ka­pel­le und des Hän­d­el­fest­spiel­or­ches­ters in unter­schied­lichs­ten Kon­zert­rei­hen und Kon­zert­for­ma­ten.

Die Staats­ka­pel­le Hal­le fei­ert in der kom­men­den Sai­son ihr zehn­jäh­ri­ges Bestehen. In der Jubi­lä­ums­sai­son hat die Staats­ka­pel­le Hal­le zwei Kom­po­si­ti­ons­auf­trä­ge ver­ge­ben: Der hal­le­sche Kom­po­nist Jens Marggraf beschäf­tigt sich in sei­nem Werk »Mer­ging Bands« musi­ka­lisch mit der Zusam­men­füh­rung zwei­er Ensem­bles. Der kata­la­ni­sche Kom­po­nist Enric Palo­mar – in Hal­le bekannt durch die Urauf­füh­rung sei­ner Oper »Jua­na« vor zehn Jah­ren - wird am Ende der Sai­son sein »Con­cer­to for Orches­tra« der Staats­ka­pel­le wid­men.

Herz­stück des viel­schich­ti­gen Kon­zert­pro­gramms sind die acht Sin­fo­nie­kon­zer­te am Sonn­tag und Mon­tag in der Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE, die in die­sem Jahr unter dem Mot­to WIDMUNG ste­hen und sich mit der kul­tu­rel­len Bedeu­tung von Orches­tern beschäf­ti­gen.

Die Oper star­tet mit Geor­ge Bizets »Car­men« in die neue Sai­son. Als beson­de­re Rari­tät gelangt »Adria­na Lecou­vreur« Ende Janu­ar zur Pre­mie­re. Musi­calf­ans kön­nen sich auf die Pre­mie­re von »Die drei Mus­ke­tie­re« im März freu­en, die neue Hän­del-Pro­duk­ti­on »Sosar­me« kommt im Rah­men der Hän­del-Fest­spie­le zur Pre­mie­re. Mit »Così fan tut­te« sind alle Freun­de des Goe­the-Thea­ters Bad Lauch­städt im April zur Pre­mie­re ein­ge­la­den. Auf­grund des über­wäl­ti­gen­den Erfol­ges wird es Ende Okto­ber eine Wie­der­auf­nah­me des »Ring des Nibe­lun­gen« unter der musi­ka­li­schen Lei­tung von Josep Cabal­lé-Domen­ech geben. Zum Aus­klang der Spiel­zeit kann sich das Publi­kum wie­der auf som­mer­li­che Opern- und Ope­ret­ten­aben­de in der Moritz­burg freu­en.

Das Bal­lett Ros­sa prä­sen­tiert im Dezem­ber 2015 Wede­kinds »Lulu« in der Cho­reo­gra­fie von Jochen Ulrich zu Musik von Nino Rota. Die Pro­duk­ti­on wird ermög­licht durch die För­de­rung des TANZFONDS ERBE der Kul­tur­stif­tung des Bun­des. Die zwei­te Bal­lett­pre­mie­re im April 2016 wid­met sich der schil­lern­den Per­sön­lich­keit Gia­co­mo Casa­no­va. Aus­gangs­punkt die­ses Hand­lungs­bal­letts ist die Urauf­füh­rung von Mozarts Oper »Don Gio­van­ni« 1787 in Prag, bei der Casa­no­va auf den Kom­po­nis­ten trifft. Erst­ma­lig wer­den bei­de Neu­pro­duk­tio­nen des Bal­lett Ros­sa von der Staats­ka­pel­le Hal­le beglei­tet wer­den.

Zwei Lite­ra­tur­ad­ap­tio­nen bil­den den Schwer­punkt der Spiel­zeit 2015/16 im Pup­pen­thea­ter: »Die Lie­be in den Zei­ten der Cho­le­ra« des Nobel­preis­trä­gers Gabri­el Gar­cía Már­quez und Flo­ri­an Illies Best­sel­ler »1913 – Der Som­mer des Jahr­hun­derts«, gelan­gen bei­de in der Regie von Chris­toph Wer­ner zur Pre­mie­re. Iva­na Saje­vic, mit Beginn der neu­en Spiel­zeit als Regis­seu­rin und Pup­pen­spie­le­rin am Pup­pen­thea­ter Hal­le tätig, wird Micha­el Endes Kin­der­buch »Der Satan­ar­cheolü­ge­ni­al­ko­h­öl­li­sche Wunsch­punsch« insze­nie­ren, und Anja Michae­lis, die zuletzt »Die häss­li­che Her­zo­gin Mar­ga­re­te Maul­tasch« und für Kin­der »Schö­ne Rei­se« insze­nier­te, beschließt die Spiel­zeit mit der Hof­pro­duk­ti­on »Geschich­ten aus Tau­send­und­ei­ner Nacht«. Dar­über hin­aus geht das Pup­pen­thea­ter Hal­le mit der Urauf­füh­rung »Das Bauch­red­ner­tref­fen – The Ven­tri­lo­quis­ts Con­ven­ti­on«, einer Pro­duk­ti­on von Pup­pen­thea­ter Hal­le und DACM (Gisè­le Vien­ne), auf Welt­tour­nee und wird 70 Vor­stel­lun­gen in Euro­pa, Ame­ri­ka und Kana­da spie­len.

Im Schau­spiel setzt die künst­le­ri­sche Lei­tung ihre erfolg­rei­che Arbeit mit 15 Pre­mie­ren fort. Chef­dra­ma­tur­gin Hen­ri­et­te Hör­nigk eröff­net mit Goe­thes »Wahl­ver­wandt­schaf­ten« die Spiel­zeit des neu­en thea­ters, dar­auf folgt der Shake­speare-Klas­si­ker »Romeo und Julia« in der Regie von Chris­ti­an von Tres­kow und als ers­te Pre­mie­re des Tha­lia Thea­ters Hal­le »Tom Sawy­er und Huck­le­ber­ry Finn« in der Regie von Kal­ma Streun. Freu­en kann sich das Publi­kum u.a. auf drei Urauf­füh­run­gen: »Born­hol­mer Stra­ße«, »Ein Neu­es Stück« und »Dji­had Para­di­se«. Durch ihre groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung ermög­li­chen die Stadt­wer­ke Hal­le den Tha­lia Fasching in der kom­men­den Spiel­zeit. Auch das Groß­pro­jekt Kin­der­stadt »Hal­le an Salle« fin­det 2016 wie­der auf der Peißnit­zin­sel statt.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu den Pre­mie­ren und Kon­zer­ten fin­den Sie in den Spiel­zeit­hef­ten und auf der Home­page unter: www.buehnen-halle.de