Aulakonzert mit der Geigerin Antje Weithaas am 20. Januar

Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Foto: Stadt Halle (Saale), Thomas Ziegler

Im 40. Kon­zert der Kam­mer­mu­sik­rei­he „aula kon­zer­te hal­le“ gas­tiert am Mitt­woch, den 20. Janu­ar 2016, die welt­be­rühm­te Gei­ge­rin Ant­je Weit­haas mit ihrer Beglei­te­rin Sil­ke Aven­haus. Sie bringt ein attrak­ti­ves Pro­gramm mit Wer­ken von Lud­wig van Beet­ho­ven sowie den böh­mi­schen Kom­po­nis­ten Anto­nin Dvo?ák und Josef Suk zu Gehör.

Die in Guben gebo­re­ne Vio­li­nis­tin begann mit vier­ein­halb Jah­ren mit dem Gei­gen­spiel und stu­dier­te spä­ter bei Pro­fes­sor Wer­ner Scholz an der Hoch­schu­le für Musik „Hanns Eis­ler“ in Ber­lin, an der sie seit 2004 selbst als Pro­fes­so­rin unter­rich­tet. 1987 gewann Ant­je Weit­haas den Kreis­ler-Wett­be­werb in Graz, 1988 den Bach-Wett­be­werb in Leip­zig und 1991 den Inter­na­tio­na­len Joseph-Joa­chim-Vio­lin­wett­be­werb in Han­no­ver. Als Solis­tin musi­zier­te sie sowohl mit den gro­ßen deut­schen Radio-Sym­pho­nie­or­ches­tern als auch mit den berühm­tes­ten Orches­tern welt­weit. Neben dem Fokus auf die gro­ßen Vio­lin­kon­zer­te steht auch die kam­mer­mu­si­ka­li­sche Inspi­ra­ti­on mit dem Arcan­to-Quar­tett, die Lei­tung des Kam­mer­or­ches­ters Came­ra­ta Bern sowie eine höchst beein­dru­cken­de Zahl von CD-Auf­nah­men. Mit der Pia­nis­tin Sil­ke Aven­haus, die sich in bereits mehr als 30 CD-Ein­spie­lun­gen eben­falls einem brei­ten Reper­toire gewid­met hat, ver­bin­det sie eine beson­ders enge musi­ka­li­sche Part­ner­schaft.

Im Mit­tel­punkt des Abends in Hal­le ste­hen Beet­ho­vens gro­ße Vio­lin­so­na­ten Nr. 5 und Nr. 7, die fata­lis­ti­schen Ernst und unbe­schwer­te Hei­ter­keit - die für Beet­ho­ven typi­schen gro­ßen, lei­den­schaft­li­chen Kon­tras­te - gegen­über­stel­len. Eröff­net wird der Kam­mer­mu­sik­abend mit der eher unbe­schwer­ten Sona­ti­ne G-Dur von Antonín Dvo?ák (1841-1904), die par­al­lel zu sei­ner 9. Sym­pho­nie („Aus der Neu­en Welt“) und wei­te­ren Wer­ken wäh­rend sei­nes Auf­ent­halts in den USA ent­stand. Sie ist sei­nen bei­den Kin­dern gewid­met. Sei­ne Toch­ter Oti­lie hei­ra­te­te mit Josef Suk (1874-1935) sei­nen begab­tes­ten Kom­po­si­ti­ons­schü­ler in Prag, der sich nach Dvo?áks Tod zuse­hends aus sei­nem musi­ka­li­schen Schat­ten lös­te. Die um 1900 ent­stan­de­nen Vier Stü­cke op. 17 sind dem Pri­ma­ri­us des Böh­mi­schen Streich­quar­tetts gewid­met, mit dem Suk als zwei­ter Gei­ger bis zuletzt mehr als 4.000 Kon­zer­te bestritt.

Das Kon­zert beginnt um 19:30Uhr. Ein­tritts­kar­ten zu 12,00 bzw. 6,00 Euro sind über die Konzert­kasse der Kul­tur­in­sel, in der Tou­rist-Infor­ma­ti­on der Stadt Hal­le am Markt oder an der Abend­kas­se eine Stun­de vor Konzert­beginn erhält­lich.

Infor­ma­tio­nen zur Kon­zert­rei­he: www.aulakonzerte.uni-halle.de

Home­page von Ant­je Weit­haas: http://de.karstenwitt.com/antje-weithaas

Home­page von Sil­ke Aven­haus: http://www.silke-avenhaus.de/download_index.html