7. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Halle

Staatskapelle Halle_(c) Falk Wenzel
Staatskapelle Halle_(c) Falk Wenzel

Außer­ge­wöhn­li­che Wer­ke fran­zö­si­scher Kom­po­nis­ten bil­den das Pro­gramm des 7. Sin­fo­nie­kon­zert der Staats­ka­pel­le Hal­le am Sonn­tag, 24. April 2016, 11.00 Uhr, und am Mon­tag, 25. April, 19:30 Uhr, in der Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE.
Hen­ri Dutil­leux ist zwei­fels­frei einer der größ­ten Sin­fo­ni­ker des 20. Jahr­hun­derts. Sei­ne groß­ar­ti­ge, aber zu sel­ten gespiel­te zwei­te Sin­fo­nie aus den 1950er Jah­ren ist wahr­lich ein Mei­len­stein der Moder­ne. Dabei ist die Musik zugäng­lich, bezau­bernd,

fast ver­trau­lich in ihrer Moder­ni­tät, denn Dutil­leux zeigt sich als Meis­ter einer Fort­set­zung der Tra­di­ti­on: Er setzt ein Orches­ter ins Orches­ter, als wür­de das roman­ti­sche, phil­har­mo­ni­sche Orches­ter den fili­gra­nen Klang eines Barock­or­ches­ters umar­men. Sogar ein Cem­ba­lo ist im Kern die­ser Sym­pho­nie „Le Dou­ble“ ver­steckt. Klas­sik im moder­nen Gewand wäre auch eine pas­sen­de Beschrei­bung zu Ravels »Ma Mère l’Oye«, denn die­se Musik hat ihre Wur­zeln im 17. Jahr­hun­dert.
Sowohl als Kon­tra­punkt als auch als Bin­de­glied zwi­schen die­sen zwei sin­fo­ni­schen Wer­ken spielt Linus Roth auf sei­ner Stra­di­va­ri zwei der schöns­ten Stü­cke der fran­zö­si­schen Spät­ro­man­tik. Saint-Saëns’ »Intro­duc­tion et Ron­do capric­cio­so« und Chaus­sons »Poè­me« wer­den den Zuhö­rer in eine der schöns­ten Epo­chen Frank­reichs, genannt: „Bel­le épo­que“ ver­set­zen.

So, 24. April 2016| 11.00 Uhr| Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE| 10.15 Uhr Kon­zert­ein­füh­rung
Mo, 25. April 2016| 19.30 Uhr| Georg-Fried­rich-Hän­del HALLE| 10.15 Uhr Kon­zert­ein­füh­rung

7. SINFONIEKONZERT DER STAATSKAPELLE HALLE
Linus Roth, Vio­li­ne | Kazem Abdul­lah, Diri­gent
Hen­ri Dutil­leux: Sin­fo­nie Nr. 2 »Le Dou­ble« – Ein Auf­trags­werk des Bos­ton Sym­pho­ny Orches­tra | Ernest Chaus­son: »Poè­me« Es-Dur für Vio­li­ne und Orches­ter op. 25
Camil­le Saint-Saëns: »Intro­duc­tion et Ron­do capric­cio­so« für Vio­li­ne und Orches­ter op. 28
Mau­rice Ravel: »Ma mère l’Oye«

Kar­ten für das Sin­fo­nie­kon­zert am Sonn­tag zum Preis von 14,- bis 26,- Euro (erm. 7,- bis 13,-Euro) und das Sin­fo­nie­kon­zert am Mon­tag zum Preis von 16,- bis 34,- Euro (erm. 8,- bis 17,-Euro)gibt es an der Thea­ter- und Kon­zert­kas­se sowie unter Büh­nen Hal­le.
Der Ein­tritt für Kin­der und Jugend­li­chen bis zum 18. Lebens­jahr in Beglei­tung Erwach­se­ner in den Sin­fo­nie­kon­zer­ten am Sonn­tag ist frei.