Così fan tutte - Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Opernhaus Halle abends, (c) Thomas Ziegler, Stadt Halle (Saale)

Am Sams­tag, den 30. April gelangt mit der 1790 urauf­ge­führ­ten Oper »Così fan tut­te« von Wolf­gang Ama­de­us Mozart nach einem Libret­to von Loren­zo da Pon­te, die drit­te Opern-Pre­mie­re in die­ser Spiel­zeit auf die Büh­ne.
Anders als bei »Die Hoch­zeit des Figa­ro« und »Don Gio­van­ni« griff Loren­zo da Pon­te bei »Così fan tut­te« nicht auf lite­ra­ri­sche Vor­la­gen zurück,

son­dern ent­warf die Hand­lung zu die­ser Oper nach einer angeb­lich rea­len Bege­ben­heit aus der Zeit des Wie­ner Faschings, auf die ihn Kai­ser Joseph II. auf­merk­sam gemacht haben soll. Mozart gelingt es mit sei­ner Musik, die see­li­schen Abgrün­de, die hin­ter der komö­di­an­ti­schen Hand­lung lie­gen, hör­bar zu machen.
Ob Boxer oder Musi­ker – Ido­le haben auf die meis­ten eine ganz beson­de­re Anzie­hungs­kraft. Sie wer­den ver­ehrt und heim­lich auch geliebt – meis­tens aller­dings nur aus der Fer­ne. Aber was, wenn die bewun­der­ten Ido­le auf ein­mal vor einem ste­hen? Wird ihre Anwe­sen­heit am Ende zu einer Gefähr­dung für eine rea­le, im All­tag geführ­te Bezie­hung? In sei­ner drit­ten Zusam­men­ar­beit mit dem Libret­tis­ten da Pon­te spielt Mozart die­se Fra­ge in der Form eines Expe­ri­ments durch: Die Freun­de Fer­ran­do und Gugliel­mo wet­ten mit dem Skep­ti­ker Don Alfon­so, dass ihre Ver­lob­ten Dora­bel­la und Fior­di­li­gi ihnen treu sind. Ver­klei­det wer­ben die bei­den um die Braut des jeweils ande­ren. Wider­ste­hen die Frau­en noch den anfäng­li­chen Annäh­rungs­ver­su­chen, gerät ihre Stand­haf­tig­keit beim zuneh­men­den Drän­gen der Män­ner mehr und mehr ins Wan­ken.

PREMIERE: Sams­tag, 30. April 2016, um 14:30 Uhr, im Goe­the-Thea­ter Bad Lauch­städt
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: Don­ners­tag, 05. Mai 2016, 14.30 Uhr | Sonn­tag, 08. Mai 2016, 14.30 Uhr

Musi­ka­li­sche Lei­tung: Rob­bert van Stei­jn| Insze­nie­rung: Axel Köh­ler | Büh­ne und Kos­tü­me: Timo Dent­ler und Oka­ri­na Peter | Cho­r­ein­stu­die­rung: Jens Pete­reit |Dra­ma­tur­gie: André Mey­er |Mit Vik­tori­ja Kamins­kaité (Fior­di­li­gi), Anna Wer­le (Dora­bel­la), Pavol Kubán (Gugliel­mo), Micha­el Small­wood (Fer­ran­do), KS Rome­lia Lich­ten­stein (Despi­na), Ulrich Bur­dack (Don Alfon­so) | Mit dem Chor der Oper Hal­le und der Staats­ka­pel­le Hal­le

Kar­ten für die Pre­mie­re (17,- bis 47,- Euro) und für alle wei­te­ren Vor­stel­lun­gen (17,- bis 42,- Euro) sind an der Thea­ter und Kon­zert­kas­se erhält­lich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auch unter www.buehnen-halle.de