HERBSTSESSION 2017: Das Unbehagen mit dem Sternchen - Feministische Sprachkritik und der Zusammenhang von Sprache und Geschlecht

BURG - Herbstsession 2017 - Vortrag_Das Unbehagen mit dem Sternchen_Foto A. Sominka

Auch wäh­rend der vor­le­sungs­frei­en Zeit erwar­tet die Stu­die­ren­den der BURG mit dem Ange­bot der Herbst­ses­si­on 2017 ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm mit fach­be­reichs­über­grei­fen­den Work­shops und Vor­trä­gen. Letz­te­re rich­ten sich dar­über hin­aus an alle Inter­es­sier­ten und kön­nen ohne Anmel­dung kos­ten­frei besucht wer­den.

Am Don­ners­tag, 21. Sep­tem­ber spre­chen The­re­sa Schnei­der und Susan­ne Fischer über „das Unbe­ha­gen mit dem Stern­chen - Femi­nis­ti­sche Sprach­kri­tik und der Zusam­men­hang von Spra­che und Geschlecht“. In dem in Koope­ra­ti­on mit FEM-Power orga­ni­sier­ten Vor­trag ste­hen das Ver­hält­nis von Spra­che und Wirk­lich­keit und die Not­wen­dig­keit der Reprä­sen­ta­ti­on diver­ser Iden­ti­tä­ten im Fokus. Denn femi­nis­ti­sche Sprach­kri­tik ist mehr als eine Fra­ge der Zei­chen. Die Dis­kus­si­on um geschlech­ter­ge­rech­te Spra­che wird erbit­tert geführt, für eini­ge ist das Stern­chen der ein­zig rich­ti­ge Weg, das Unbe­ha­gen am Geschlecht aus­zu­drü­cken. Die Gegen­sei­te wit­tert das Ende jeder abend­län­di­schen Kul­tur, wenn der Duden nicht das Maß aller Din­ge ist.

Die Herbst­ses­si­on wird von „Burg gestal­tet!“, einem Pro­jekt des gemein­sa­men Bund-Län­der-Pro­gramms für bes­se­re Stu­di­en­be­din­gun­gen und mehr Qua­li­tät in der Leh­re, des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung (BMBF) und der Burg Gie­bichen­stein Kunst­hoch­schu­le Hal­le, orga­ni­siert. Die­ses Ange­bot wird aus Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung geför­dert.

Ver­an­stal­tungs­ort: Raum 103/104, Vil­la, Cam­pus Design, Neu­werk 7, 06108 Hal­le (Saa­le)
Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei, eine Anmel­dung nicht erfor­der­lich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.burg-halle.de