Händel im Herbst: Die „kleinen Händel-Festspiele“ locken mit Stars der Barockmusik

Valer Sabadus © Henning Ross_Sony Classical I Nuria Rial © Merce Rial

Vom 24. bis 26. Novem­ber berei­chern die „klei­nen Händel-Festspiele“ wie­der die hal­le­sche Musik­land­schaft und set­zen dabei beson­dere künst­le­ri­sche Akzente. Höhe­punkt wird das Fest­kon­zert mit Nuria Rial und Valer Saba­dus am Sonn­tag, dem 26. Novem­ber, um 16 Uhr, in der Kon­zert­halle Ulrichs­kir­che sein. Die bei­den ECHO Klassik-Preisträger wer­den vom Kam­mer­or­ches­ter Basel unter der Lei­tung der jun­gen Kon­zert­meis­te­rin Julia Schrö­der beglei­tet. Valer Saba­dus gehört zu den bes­ten Coun­ter­ten­ö­ren der jün­ge­ren Gene­ra­tion. Er wird inter­na­tio­nal vom Publi­kum gefei­ert und von der Presse hoch­ge­lobt. Mit der spa­ni­schen Spitzen-Sopranistin Nuria Rial erklin­gen geist­li­che Duette und Arien von Hän­del und sei­nen Zeit­ge­nos­sen in der Kon­zert­halle Ulrichs­kir­che. Am Frei­tag­abend, dem 24. Novem­ber, um 19.30 Uhr, wird das Händel-Oratorium „Jeph­tha“ in der Oper Halle wie­der auf die Bühne gebracht. Schon zu den dies­jäh­ri­gen Händel-Festspielen begeis­terte die sze­ni­sche Auf­füh­rung das Publi­kum. Am Sams­tag, um 16 Uhr, fei­ert „Die Nach­ti­gall des Zaren“ - eine sze­ni­sche Lesung mit Arien der Barock­zeit von G. F. Hän­del - in der Oper Pre­miere. Das Stück erzählt die fas­zi­nie­rende Lebens­ge­schichte des Star-Kastraten Filippo Bala­tri, basie­rend auf des­sen berührend-persönlicher und bissig-spöttischer Auto­bio­gra­phie. In Koope­ra­tion mit den Francke­schen Stif­tun­gen tritt am Sonn­tag, dem 26. Novem­ber, um 11 Uhr, in den Francke­schen Stif­tun­gen Mar­tina Rüping und das Ensem­ble Baroc­core Ber­lin auf. Es erklin­gen u. a. Werke von G. F. Hän­del, von Hän­dels Leh­rer F. W. Zachow und Stü­cke aus dem Frey­ling­hau­sen Gesang­buch. Die­ses Gesang­buch gibt ein Spek­trum der Lie­der des frü­hen 18. Jahr­hun­derts wider, die im Bet­saal des Francke­schen Wai­sen­hau­ses öffent­lich gesun­gen wur­den. Für die­ses Kon­zert erhal­ten Schü­ler und Jugend­li­che bis 18 Jah­ren beson­ders ver­güns­tigte Kar­ten. Bereits am Sams­tag­abend, um 18 Uhr, prä­sen­tiert die Sopra­nis­tin Raf­fa­ella Mila­nesi, die schon bei den dies­jäh­ri­gen Händel-Festspielen gefei­ert wurde, Werke von G. F. Hän­del und D. M. Sca­ra­belli im Händel-Haus. Ergän­zend gibt es am Sams­tag, um 14 Uhr, eine Kuratoren-Führung durch die Jah­res­aus­stel­lung „Echt oder Fake? – Bei uns ist alles ori­gi­nal“ im Händel-Haus.

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