Veranstaltungen der Martin-Luther-Universität

Campus Martin-Luther-Universität Halle, Foto: Thomas Ziegler

An der Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Hal­le-Wit­ten­berg (MLU) fin­den auch im Febru­ar öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen statt. Sie erhal­ten im Fol­gen­den eine Aus­wahl. Eine voll­stän­di­ge Über­sicht fin­den Sie im Inter­net unter: www.veranstaltungen.uni-halle.de.

Vor­le­sung | Gabrie­le Rade­cke: Digi­ta­le Notiz­buch- und Tage­buch­edi­tio­nen. Kon­zep­te, Metho­den, Work­flows
Mitt­woch, 7. Febru­ar 2018, 18.15 - 20.00 Uhr
IZEA, Chris­ti­an-Tho­ma­si­us-Zim­mer
Francke­platz 1, Haus 54, 06110 Hal­le (Saa­le)
Die Digi­ta­li­sie­rung hat weit­rei­chen­de Aus­wir­kun­gen auf das Kon­zept und die Pra­xis der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten. Die Vor­trags­rei­he „Auf­klä­rungs­for­schung im digi­ta­len Zeit­al­ter“ fragt nach den Chan­cen, Mög­lich­kei­ten und Auf­ga­ben digi­ta­ler und web-basier­ter Arbeits- und For­schungs­um­ge­bun­gen. Wis­sen­schaft­ler ver­schie­de­ner Fächer sowie Exper­ten der Digi­tal Huma­nities kom­men dabei zu Wort.

Dr. Gabrie­le Rade­cke, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin sowie Grün­de­rin und Lei­te­rin der Theo­dor-Fon­ta­ne-Arbeits­stel­le an der Georg-August-Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen, spricht im Rah­men der Vor­trags­rei­he zum The­ma „Digi­ta­le Notiz­buch- und Tage­buch­edi­tio­nen. Kon­zep­te, Metho­den, Work­flows“.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.izea.uni-halle.de/veranstaltungen/vortragsreihe
Ansprech­part­ner:
Dr. Jana Kit­tel­mann
Tele­fon: +49 345 55-21790
E-Mail:

Film und Dis­kus­si­on: Stal­ker
Mitt­woch, 14. Febru­ar 2018, 19.00 - 22.30 Uhr
Pusch­ki­no
Kar­di­nal-Albrecht-Stra­ße 6, 06108 Hal­le (Saa­le)
In der Film­rei­he „Psy­cho­lo­gie“ wer­den die künst­le­ri­schen Merk­ma­le eines Films mit dem wis­sen­schaft­li­chen Zugang zum Erle­ben und Ver­hal­ten des Men­schen ver­eint.
Der Film Stal­ker von And­rei Tar­kow­ski (161 Minu­ten) the­ma­ti­siert eine in Zeit und Ort nicht näher beschrie­be­ne Stadt, die am Ran­de eines als Zone bezeich­ne­ten Gebiets liegt. In die­ser Zone gesche­hen selt­sa­me Din­ge, es gibt rät­sel­haf­te Erschei­nun­gen, deren Ursa­che zum Zeit­punkt der Hand­lung schon Jah­re zurück­liegt und nur ver­mu­tet wer­den kann. „Stal­ker“ haben eine beson­de­re Bezie­hung zu die­ser Zone und ver­die­nen sich den Lebens­un­ter­halt damit, Leu­te ille­gal in die Zone zu brin­gen und dort zu füh­ren. Tar­kow­ski erzählt in eigen­wil­li­gen Bil­dern die Geschich­te eines sol­chen Stal­kers, der zwei sei­ner Kun­den an einen Ort in der Zone brin­gen soll, an dem die gehei­men, innigs­ten Wün­sche in Erfül­lung gehen sol­len.
Neben der Film­vor­füh­rung zu „Stal­ker“ wird es eine kur­ze the­ma­ti­sche Ein­füh­rung durch die Refe­ren­ten Prof. em. Dr. Die­ter Heyer und Dr. Robert Pagel von der MLU geben. Im Anschluss fin­det dann eine Dis­kus­si­ons­run­de statt, bei der die Mög­lich­keit besteht, Fakt und Fik­ti­on zu bespre­chen oder aktu­el­le Erkennt­nis­se aus der For­schung ein­zu­brin­gen.
Ansprech­part­ner:
PD Dr. René Pro­y­er
Tele­fon: +49 345 55-24362
E-Mail:

Film und Dis­kus­si­on: ES
Mitt­woch, 28. Febru­ar 2018, 18.30 - 22.00 Uhr
Pusch­ki­no
Kar­di­nal-Albrecht-Stra­ße 6, 06108 Hal­le (Saa­le)
Der Film ES von Andrés Muschiet­ti (135 Minu­ten) beschreibt die Geschich­te von Bill. Die­ser will sich mit dem Ver­schwin­den sei­nes klei­nen Bru­ders nicht abfin­den und forscht wei­ter im Kanal­sys­tem sei­ner Hei­mat­stadt nach ihm. Doch er und sei­ne Freun­de bekom­men es mit einem mäch­ti­gen Geg­ner zu tun, einem Clown, der sich in das ver­wan­delt, was sein Gegen­über am meis­ten fürch­tet. Hor­ror­thril­ler nach Ste­phen King. Im Vor­aus wird dem Phä­no­men des Erfolgs von Hor­ror­fil­men aus einer psy­cho­lo­gi­schen Per­pek­ti­ve nach­ge­gan­gen und erklärt, wes­halb vie­le eine regel­rech­te „Lust an der Angst“ ver­spü­ren - ande­re wie­der­um das Gru­seln fürch­ten.
Neben der Film­vor­füh­rung zu „ES“ wird es eine kur­ze the­ma­ti­sche Ein­füh­rung durch die Refe­ren­tin Anne­gret Wolf von der MLU geben. Im Anschluss fin­det dann eine Dis­kus­si­ons­run­de statt, bei der die Mög­lich­keit besteht, Fakt und Fik­ti­on zu bespre­chen oder aktu­el­le Erkennt­nis­se aus der For­schung ein­zu­brin­gen.
Ansprech­part­ner:
PD Dr. René Pro­y­er
Tele­fon: +49 345 55-24362
E-Mail: