Auf einen Blick: Neue Webseite zu Sammlungen und Museen der Uni Halle

Im Universitätsmuseum sind viele Objekte aus den akademischen Sammlungen ausgestellt, die Einblick in die Forschungstätigkeit der vergangenen Jahrhunderte bieten. Foto: Markus Scholz

Vom Archäo­lo­gi­schen Muse­um bis zur Zoo­lo­gi­schen Samm­lung: Die Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Hal­le-Wit­ten­berg (MLU) besitzt einen gro­ßen und ein­zig­ar­ti­gen Samm­lungs­be­stand. Eini­ge Samm­lun­gen wur­den in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten in Zen­tra­len Ein­rich­tun­gen zusam­men­ge­fasst. Vie­le wei­te­re befin­den sich an den Insti­tu­ten, an denen sie ent­stan­den sind. Um die uni­ver­si­tä­ren Schät­ze der For­schung und Öffent­lich­keit bes­ser zugäng­lich zu machen, bün­delt die Uni­ver­si­tät alle aka­de­mi­schen Samm­lun­gen und Muse­en in einem neu­en Ver­zeich­nis auf der Web­site.

Mehr als 40 Samm­lun­gen und Muse­en besitzt die MLU aus ihrer über 500-jäh­ri­gen Geschich­te. Vie­le der dar­in ent­hal­te­nen Objek­te ent­stam­men den pri­va­ten For­schungs­rei­sen und Expe­di­tio­nen Gelehr­ter. Als Schen­kun­gen, Stif­tun­gen oder Ankäu­fe sind sie in den Besitz der Uni­ver­si­tät über­ge­gan­gen und befin­den sich heu­te in Zen­tra­len Ein­rich­tun­gen, wie dem Zen­tral­ma­ga­zin Natur­wis­sen­schaft­li­cher Samm­lun­gen, oder an den Insti­tu­ten und Lehr­stüh­len, an denen sie ihren Ursprung haben. Die his­to­ri­schen Zeug­nis­se sind beson­ders wich­tig für For­schung und Leh­re. „Zum Teil sind die aka­de­mi­schen Schät­ze in den ver­gan­ge­nen Jah­ren jedoch öffent­lich nicht prä­sent gewe­sen, was auch das Auf­fin­den für exter­ne Wis­sen­schaft­ler erschwert hat. Des­halb ist die Idee ent­stan­den, sie auf der Web­site der Uni­ver­si­tät neu zusam­men­zu­fas­sen“, sagt Dr. Micha­el Ruprecht, Lei­ter der Zen­tra­len Kus­to­die, wel­che das Ver­zeich­nis betreut.
Die neue Sei­te ist seit heu­te unter www.sammlungen.uni-halle.de zu fin­den und bie­tet einen Gesamt­über­blick über alle Samm­lun­gen und Muse­en der MLU. Die Ober­be­grif­fe „Geis­tes­wis­sen­schaf­ten“, „Human­me­di­zin“ und „Natur­wis­sen­schaf­ten“ ermög­li­chen eine the­ma­ti­sche Ein­gren­zung. Zu Bedeu­tung, Ent­ste­hungs­ge­schich­te, Umfang und Besich­ti­gungs­zei­ten der Samm­lun­gen und Muse­en infor­mie­ren die ein­zel­nen Unter­sei­ten. Über die ange­ge­be­nen Kon­takt­da­ten kön­nen sich Inter­es­sier­te bei Fra­gen an die zustän­di­gen Ein­rich­tun­gen und Insti­tu­te wen­den. „Für die ein­zel­nen Dis­zi­pli­nen sind die Samm­lun­gen bis heu­te wich­ti­ge Infra­struk­tur für For­schung und Leh­re. Für die Uni­ver­si­tät als Gan­zes sind sie Teil ihrer Iden­ti­tät“, so Ruprecht. „Mit der neu­en Inter­net­sei­te zei­gen wir in geball­ter Form, wel­che Schät­ze unse­re tra­di­ti­ons­rei­che Hoch­schu­le zu bie­ten hat.“