2017

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2018

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Termine vom 01.11.2017 bis 30.11.2017

  • Schallspiele - ein museumspädagogisches Angebot

    01.11.2017, Händel-Haus

    Was ist Schall? Wie verbreitet sich der Schall? Wie funktioniert mein Ohr? Mit Freunden, Eltern und Großeltern die Ausstellungen entdecken, eigene Musik erfinden oder im neuen Klangstudio experimentieren.

    ohne Voranmeldung. Mindestalter: 6 Jahre

    Händel-Haus (Horst Fechner)

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  • Schallspiele - ein museumspädagogisches Angebot

    01.11.2017, Händel-Haus

    Was ist Schall? Wie verbreitet sich der Schall? Wie funktioniert mein Ohr? Mit Freunden, Eltern und Großeltern die Ausstellungen entdecken, eigene Musik erfinden oder im neuen Klangstudio experimentieren.

    ohne Voranmeldung. Mindestalter: 6 Jahre

    Händel-Haus (Horst Fechner)

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  • Anna Bolena

    01.11.2017, Konzerthalle Ulrichskirche

    Große Belcanto-Oper in der Ulrichskirche: Michael Wendeberg dirigiert die Staatskapelle Halle in der konzertanten Aufführung dieses Großwerks der italienischen Romantik und KS Romelia Lichtenstein singt mit der Titelpartie eine der großen Frauengestalten der italienischen Oper. Anna Bolena ist die Frau des berüchtigten englischen Königs Heinrich VIII. Dieser ist jedoch rasend verliebt in Giovanna Seymour, eine Hofdame seiner Gattin. Als die Gelegenheit günstig scheint, wird Anna von ihm des Ehebruchs bezichtigt und endet auf dem Schafott. Die tragische Geschichte inspirierte Gaetano Donizetti 1830 zu einem Klassiker des Belcanto. Seine Oper strotzt vor kantablen Melodien, großen Duetten und einem unerbittlich Streben zum Verhängnis hin.

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  • KostProbe zu: Die Kameliendame

    01.11.2017, Oper

    Der aus bester Gesellschaft stammende Armand Duval verliebt sich in die Kurtisane Marguerite Gautier, deren Liebhaberkreis bis in die höchsten Schichten von Paris reicht. Aus der Ware Liebe soll die wahre Liebe werden und Marguerite auf den rechten bürgerlichen Weg zurückfinden. Aber die Beziehung mit der Prostituierten ist anrüchig. Armands Vater drängt Marguerite dazu, auf seinen Sohn zu verzichten. Er weiß nichts von der Intervention seines Vaters und fühlt sich von Marguerite verraten. Erst an Marguerites Sterbebett wird ihm die Tragödie offenbar. In zarten Pas de deux und ausdrucksstarken Gruppenbildern entfacht das Ballett Ralf Rossa eine Faszination um die voyeuristische Lust an Lebensentwürfen außerhalb bürgerlicher Rechtschaffenheit.

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  • Konzert für eine taube Seele

    01.11.2017, Puppentheater

    Im Zentrum der Inszenierung stehen Maurice Ravels Musik und die Ausnahmepianistin Ragna Schirmer, die die Musik des französischen Komponisten spielt und sie verkörpert. Wie der Dichter in Jean Cocteaus berühmtem Film „Orphee“ hat Ravel die Gabe, hinter die Spiegel zu gehen. Mühelos betritt er die Innenräume seiner Seele, bis die Krankheit ihm den Zutritt verwehrt. Nach der deutschsprachigen Erstaufführung „Meine Kältekammer“ arbeitete Christoph Werner zum ersten Mal mit Ragna Schirmer. Für die Bühne zeichnet Oliver Proske verantwortlich, der sich als „Leib- und Magenbühnenbildner“ der spektakulären Theaterformation „Nico and the Navigators“ einen Namen machte.
    Ragna Schirmer ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, gewann als bisher einzige/r Pianist/in zweimal den Bachpreis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Als erste CD veröffentlichte sie 2000 eine Aufnahme der Goldberg-Variationen von Bach. Viel beachtete und ausgezeichnete Konzerte und Aufnahmen folgten.

    Konzert für eine taube Seele (Gert Kiermeyer)

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  • Thesen zur Gegenwart #1

    01.11.2017, Oper

    Für die erste Ausgabe der neuen Diskursreihe stellt Kay Voges, Intendant des Schauspiel Dortmund, seine Thesen aus der eigenen Arbeit zur Diskussion mit dem Publikum: Welche Formen des Eingriffs in das öffentliche Leben, welche Entwürfe von gemeinschaftlichen Räumen kann Kunst einer Stadtgesellschaft heute anbieten? Voges geht in seiner Stadt gern genau dort hin, wo es weh tut: Sein Theaterhaus interveniert an Neonazi-Treffpunkten oder flirtet mit dem BVB in dessen Megastore. Die Lebensentwürfe moderner Großstädter führen zu seiner Form eines neuen politischen Theaters, das sich in den Alltag der Dortmunder einmischt und entwirft, wie wir “nicht mehr, noch nicht“ miteinander leben wollen. Durch das
    Publikumsgespräch führen Jeanne Bindernagel (Oper Halle) und Daniel Herrmann (Werkleitz).

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  • KunstGenuss

    02.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Conrad Felixmüller: Der Witwer, 1920

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  • Vortrag: Der Tod als Ereignis – Die Alltäglichkeit des Sterbens in der Frühen Neuzeit

    02.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Jutta Jahn (Kunsthistorikerin Halle) spricht zu Drucken der Frühen Neuzeit aus dem Bestand des Grafischen Kabinetts des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale), in Kooperation mit den Frauenkulturtagen Dornrosa e.V.

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  • Der nackte Wahnsinn

    02.11.2017, Neues Theater

    Mit dem „nackten Wahnsinn“ gelang dem britischen Michael Frayn vor mehr als 30 Jahren der ganz große Wurf: Seither wird seine furiose Komödie immer wieder überall dort mit großem Erfolg aufgeführt, wo man Theater und Schauspieler kennt und liebt.
    Schauspieler, jene sonderbaren Wesen, die eigentlich ganz normale Menschen sind wie du und ich und die sich trotzdem freiwillig oder aus Geldnot beinahe jeden Abend vor hunderten von Mitmenschen zur Schau stellen. Dabei tragen sie nicht selten auffällige Kostüme und schrille Perücken. Oft sagen sie massenweise auswendig gelernte und mehr oder weniger wohlklingende Texte auf und scheinen seltsamen Spielregeln zu folgen: Sie bringen Raum und Zeit durcheinander, töten sich mit stumpfen Schwertern, trinken Tee als Whisky und Selters mit Apfelsaft als Sekt, sie rennen an gegen papierne Mauern und durchbrechen unsichtbare Wände.
    Theater ist Menschenwerk, ist Kommunikation, ist Verabredung, ist Leben. Nach der Premiere ist vor der nächsten Vorstellung Kurzum: Es ist der nackte Wahnsinn, so ein Theater!

    Der nackte Wahnsinn (Plakatmotiv, Bühnen Halle)

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  • Klippenspringer 2

    02.11.2017, Neues Theater

    »Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder«

    Studio Halle 17-19 (Lucas Lentes)

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  • Konzert für eine taube Seele

    02.11.2017, Puppentheater

    Im Zentrum der Inszenierung stehen Maurice Ravels Musik und die Ausnahmepianistin Ragna Schirmer, die die Musik des französischen Komponisten spielt und sie verkörpert. Wie der Dichter in Jean Cocteaus berühmtem Film „Orphee“ hat Ravel die Gabe, hinter die Spiegel zu gehen. Mühelos betritt er die Innenräume seiner Seele, bis die Krankheit ihm den Zutritt verwehrt. Nach der deutschsprachigen Erstaufführung „Meine Kältekammer“ arbeitete Christoph Werner zum ersten Mal mit Ragna Schirmer. Für die Bühne zeichnet Oliver Proske verantwortlich, der sich als „Leib- und Magenbühnenbildner“ der spektakulären Theaterformation „Nico and the Navigators“ einen Namen machte.
    Ragna Schirmer ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, gewann als bisher einzige/r Pianist/in zweimal den Bachpreis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Als erste CD veröffentlichte sie 2000 eine Aufnahme der Goldberg-Variationen von Bach. Viel beachtete und ausgezeichnete Konzerte und Aufnahmen folgten.

    Konzert für eine taube Seele (Gert Kiermeyer)

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  • Eine Weihnachtsgeschichte

    03.11.2017, Neues Theater

    Der Roman von Charles Dickens (1812-1870) ist dem Zuschauer als eine der berühmtesten und am meisten verfilmten Weihnachtsgeschichten bekannt: Der alte Ebenezer Scrooge ist ein einsamer, verbitterter Geizhals, für den Weihnachten ein Fest der Verschwendung ist. Selbst seinen einzigen Angestellten, der nur für einige Stunden zu seiner Familie unter den Tannenbaum will, stellt er zum Fest nicht vom Dienst in der Firma frei. Daraufhin wird der herzlose Geschäftemacher in einer turbulent-grusligen Nacht von drei Geistern heimgesucht. Sie entführen ihn in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und zeigen ihm, dass sein bisheriges Leben sinnlos und leer war. Werte wie Liebe, Geborgenheit, Mitgefühl und Solidarität fehlten in seinem Leben. Und tatsächlich gibt es ein Happy End in Dickens’ Weihnachtsgeschichte: Scrooge wird durch das Erscheinen der Geister wachgerüttelt. Als er am nächsten Morgen schweißgebadet aufwacht und es Weihnachten ist, beschließt er, sein Leben von Grund auf zu ändern, denn Geld ist nicht alles im Leben. Scrooge entschließt sich, dieses Jahr doch noch Weihnachten zu feiern. Er läuft schnurstracks zum Metzger, kauft die größte Gans und ruft auf der Straße allen Leuten laut »Fröhliche Weihnachten!« zu.

    Eine Weihnachtsgeschichte (Gert Kiermeyer)

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  • Verleihung Deutscher Filmmusikpreis 2017

    03.11.2017, Steintor-Variete

    Mit der Begründung des Deutschen Filmmusikpreises im Rahmen der Filmmusiktage würdigen die Filmmusiktage nunmehr seit vier Jahren die besondere Leistung der Filmmusik. Der Ehrenpreis geht nach Klaus Doldinger („Tatort“), der ihn 2016 erhielt und erneut in Halle erwartet wird, in diesem Jahr an Grammy-Preisträger Harold Faltermeyer. Bekannt ist dieser für „Beverly Hills Cop“ und „Top Gun“. Tom Cruise hat angekündigt, dass Faltermeyer den Score für die für 2018 geplante Fortsetzung des Fliegerspektakels „Top Gun“ mit dem Titel „Top Gun: Maverick“ komponieren soll.

    Filmmusikpreis (Joachim Blobel)

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  • Groovin' Bodies

    03.11.2017, Oper

    Eine Tanzproduktion des Ballett Rossa nur mit Drums und Percussion war überfällig. Jetzt ist sie da – schnell, laut und direkt!

    Tanz und Puls, Bewegung und Groove sind archaische Ausdrucksweisen menschlicher Kultur. Ihre Sprache macht Worte überflüssig. Der Rhythmus steht im Vordergrund. Rhythmus strukturiert Zeit; sie wird dadurch zu Lebenszeit und offenbart ihre Relativität. Die gegenwärtige Zeit durchdringt uns mit Rhythmen, Tempi und Pulsationen. Sie überlagern sich und verschmelzen miteinander.

    Die Schlagzeugkollegen der Staatskapelle Halle Ivo Nitschke und Ralf Schneider sind leidenschaftliche Musiker und Komponisten, die bei dieser Performance ihre Musik live spielen. Für Ralf Rossa und die Tänzerinnen und Tänzer seiner Compagnie sind die Kompositionen der beiden eine assoziative Spielwiese, auf der sie das Verhältnis von Körper, Bewegung und Zeit tänzerisch ausloten können – die Kombination von Percussion und Tanz ist dafür geradezu ideal.

    Raumbühne: Sebastian Hannak | Kostüme: Mechthild Feuerstein | Arrangements und Live Percussion: Ivo Nitschke und Ralf Schneider | Ballett Rossa

    Anschließend Nachgespräch im Operncafé.

    Groovin Bodies (Anna Kolata)

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  • Klippenspringer 2

    03.11.2017, Neues Theater

    »Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder«

    Studio Halle 17-19 (Lucas Lentes)

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  • Eine Weihnachtsgeschichte

    04.11.2017, Neues Theater

    Der Roman von Charles Dickens (1812-1870) ist dem Zuschauer als eine der berühmtesten und am meisten verfilmten Weihnachtsgeschichten bekannt: Der alte Ebenezer Scrooge ist ein einsamer, verbitterter Geizhals, für den Weihnachten ein Fest der Verschwendung ist. Selbst seinen einzigen Angestellten, der nur für einige Stunden zu seiner Familie unter den Tannenbaum will, stellt er zum Fest nicht vom Dienst in der Firma frei. Daraufhin wird der herzlose Geschäftemacher in einer turbulent-grusligen Nacht von drei Geistern heimgesucht. Sie entführen ihn in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und zeigen ihm, dass sein bisheriges Leben sinnlos und leer war. Werte wie Liebe, Geborgenheit, Mitgefühl und Solidarität fehlten in seinem Leben. Und tatsächlich gibt es ein Happy End in Dickens’ Weihnachtsgeschichte: Scrooge wird durch das Erscheinen der Geister wachgerüttelt. Als er am nächsten Morgen schweißgebadet aufwacht und es Weihnachten ist, beschließt er, sein Leben von Grund auf zu ändern, denn Geld ist nicht alles im Leben. Scrooge entschließt sich, dieses Jahr doch noch Weihnachten zu feiern. Er läuft schnurstracks zum Metzger, kauft die größte Gans und ruft auf der Straße allen Leuten laut »Fröhliche Weihnachten!« zu.

    Eine Weihnachtsgeschichte (Gert Kiermeyer)

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  • Wo Justitia zu Hause ist - Führung durch das Landgericht

    04.11.2017, Landgericht Halle

    Im Landgericht von Halle wird nicht nur Recht gesprochen; das mehr als 100 Jahre alte Gebäude lohnt auch einen Besuch. Erfahren Sie während des Rundgangs viele Details zur Architektur und Geschichte des Hauses.

    Wo Justitia zu Hause ist (seidenmatt - visuelle kommunikation / Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH)

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  • Galakonzert - 10 Jahre Filmmusiktage Sachsen-Anhalt

    04.11.2017, Oper

    Zum 10-jährigen Geburtstag der Filmmusiktage darf das große Abschluss-Galakonzert natürlich nicht fehlen. Es soll das Jubiläum der Jubiläen und gleichzeitig auch ein Wiedersehen mit zahlreichen Künstlern und Gästen der letzten Jahre werden. Die
    Staatskapelle Halle bringt unter der bewährten Leitung von Bernd Ruf eine Vielzahl klassischer und neuer Filmmusiken auf die Bühne.

    Galakonzert der Filmmusiktage (Joachim Blobel)

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  • König Lear

    04.11.2017, Neues Theater

    König Lear ist alt und müde. Er will sein Imperium unter den drei Töchtern aufteilen. Dazu verlangt er ihnen ein größtmögliches Liebesbekenntnis ab, das die Jüngste jedoch verweigert. Gekränkt verstößt Lear seinen Liebling. Dabei übersieht er, dass ihn die beiden verbleibenden Töchter trotz vollmundiger Bekundungen abschieben und das Erbe an sich reißen wollen. Und auch abseits des Familienclans werden Kräfte wach: Die Ausgegrenzten nutzen den Moment des Umbruchs ebenfalls und gestalten den Zerfall der Elite mit. Am Ende zahlen die Schuldigen mit dem Leben, und die Überlebenden tragen die Schuld in ein neues Zeitalter.
    König Lear ist nicht nur eine Erzählung über den bedrohlichen Zustand eines allzu komplexen Weltgefüges. Shakespeares Stück erinnert uns auch an den Umgang mit Alter, Krankheit und Wahnsinn.

    Henriette Hörnigk (Buehnen Halle)

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  • Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    04.11.2017, Puppentheater

    Die schönste Liebesgeschichte der Welt: 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als Achtzehnjähriger hat er sich unsterblich in sie verliebt, in poetischen Briefen hat er um sie geworben, für kurze Zeit hat er ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann doch an den Doktor Juvenal Urbino verloren. Aber er hat nie aufgehört, sie zu lieben ... Das Puppentheater Halle hat sich viele Jahre darum bemüht, einen Stoff des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez aufführen zu dürfen, der als der Erfinder des magischen Realismus gilt. Nun endlich wird Christoph Werner dieses Stück Weltliteratur des 20. Jahrhunderts in Szene setzen. Nach seinen preisgekrönten Bearbeitungen von Oscar Wilde und Dino Buzzati eröffnen wir unsere neue Spielzeit mit Gabriel García Márquez’ Epos über die Liebe.

    Liebe in Zeiten der Cholera (Annett Claudia Pester)

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  • Schneewittchen

    05.11.2017, Oper

    »Weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz...« Angeregt durch ihre getanzte Reise durch Grimms Hausmärchenbuch »Von Märchen zu Märchen« unternehmen die Eleven des Ballettstudios der Oper Halle mit ihrer Produktion einen weiteren Ausflug in die fantastische Welt der berühmten Märchenbrüder und erzählen auf ihre ganz besondere Art und Weise dem jüngsten Publikum die Geschichte von der schönen Königstochter, ihrer bösen Stiefmutter und den sieben Zwergen.

    Schneewittchen (Buehnen Halle)

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  • Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    05.11.2017, Puppentheater

    Die schönste Liebesgeschichte der Welt: 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als Achtzehnjähriger hat er sich unsterblich in sie verliebt, in poetischen Briefen hat er um sie geworben, für kurze Zeit hat er ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann doch an den Doktor Juvenal Urbino verloren. Aber er hat nie aufgehört, sie zu lieben ... Das Puppentheater Halle hat sich viele Jahre darum bemüht, einen Stoff des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez aufführen zu dürfen, der als der Erfinder des magischen Realismus gilt. Nun endlich wird Christoph Werner dieses Stück Weltliteratur des 20. Jahrhunderts in Szene setzen. Nach seinen preisgekrönten Bearbeitungen von Oscar Wilde und Dino Buzzati eröffnen wir unsere neue Spielzeit mit Gabriel García Márquez’ Epos über die Liebe.

    Liebe in Zeiten der Cholera (Annett Claudia Pester)

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  • Authentischer Klang

    05.11.2017, Händel-Haus

    „Welte Mignon“ Flügel von Steinway

    Evguenia Tcherkes, Flügel

    Anspiel der der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770

    Reservierung bis 15 minuten vor Veranstaltungsbeginn unter
    (0345) 50090-103 oder ticket@haendelhaus.de

    Johann Gottlieb Mauer Orgel (Uwe Koehn)

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  • öffentliche Führung

    05.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Kunst zwischen Anpassung und Widerstand: Kunst in der Weimarer Republik

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  • Anna Bolena

    05.11.2017, Konzerthalle Ulrichskirche

    Große Belcanto-Oper in der Ulrichskirche: Michael Wendeberg dirigiert die Staatskapelle Halle in der konzertanten Aufführung dieses Großwerks der italienischen Romantik und KS Romelia Lichtenstein singt mit der Titelpartie eine der großen Frauengestalten der italienischen Oper. Anna Bolena ist die Frau des berüchtigten englischen Königs Heinrich VIII. Dieser ist jedoch rasend verliebt in Giovanna Seymour, eine Hofdame seiner Gattin. Als die Gelegenheit günstig scheint, wird Anna von ihm des Ehebruchs bezichtigt und endet auf dem Schafott. Die tragische Geschichte inspirierte Gaetano Donizetti 1830 zu einem Klassiker des Belcanto. Seine Oper strotzt vor kantablen Melodien, großen Duetten und einem unerbittlich Streben zum Verhängnis hin.

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  • Frau Müller muss weg

    05.11.2017, Neues Theater

    Eine vierte Klasse irgendwo in Ostdeutschland. Das entscheidende Halbjahr zur Empfehlung ins Gymnasium steht bevor. Die Noten der Kinder sind schlechter geworden. Und ihre Eltern wagen den Aufstand. »Frau Müller muss weg« – das scheint die einzige Hoffnung im Bangen um eine erfolgreiche Zukunft der Sprösslinge. Lutz Hübners Stück über den nicht zu überwindenden Gegensatz von Lehrern und Eltern, Realitätssinn und Selbstüberschätzung, Angst und Angriffslust sorgt seit 2010 für großes Aufsehen. Denn die Hälfte der betroffenen Eltern kommt aus den alten Bundesländern und ist nur aus rein ökonomischen Gründen im Osten gelandet – nichts ist da zusammengewachsen, das zeigt die Streitkultur der Anwesenden. Und so mischen sich die Konflikte der Eltern mit dem akuten Zensurenproblem und am Ende geht es um mehr als Frau Müller…

    Frau Müller muss weg (Gert Kiermeyer)

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  • Schneewittchen

    06.11.2017, Oper

    »Weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz...« Angeregt durch ihre getanzte Reise durch Grimms Hausmärchenbuch »Von Märchen zu Märchen« unternehmen die Eleven des Ballettstudios der Oper Halle mit ihrer Produktion einen weiteren Ausflug in die fantastische Welt der berühmten Märchenbrüder und erzählen auf ihre ganz besondere Art und Weise dem jüngsten Publikum die Geschichte von der schönen Königstochter, ihrer bösen Stiefmutter und den sieben Zwergen.

    Schneewittchen (Buehnen Halle)

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  • Seniorenkolleg

    07.11.2017, Händel-Haus

    „Alles fließt“ – die Kunst der Veränderung. Variationswerke von Schubert, Brahms u. a.,
    Dr. habil. Karin Zauft, Halle

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  • Erwachsenenmalzirkel

    07.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Erwachsenenmalzirkel

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  • Männerhort

    07.11.2017, Neues Theater

    Das ist doch für alle die beste Lösung: Während ihre Frauen über ihnen von einem Klamottenladen zum nächsten Schuhgeschäft ziehen, haben Helmut, Eroll und Lars einen ungenutzten Raum im Keller des Shopping-Centers aufgetan und verbringen dort am Samstagnachmittag immer ein paar ruhige Stunden miteinander und mit Bundesliga, Bier, Pizza, Männergesprächen und Dosennippelkettenlöten. Selbst Mario, der Feuerwehrmann im Dienst, kann sich der solidarischen Testosteron- Versammlung nicht entziehen – obwohl er den Männerschutzraum zunächst räumen lassen wollte. Schließlich hat Mario ja genau die gleichen Probleme und entwickelt deshalb mit seinen neuen Freunden einen Formel-1-superschnellen Shopping-Kurs durchs Einkaufszentrum. So wird der nächste Samstag zum Wettrennen und alles selbstverständlich nur noch schlimmer… »Männerhort« wurde vom deutsch-isländischen Theater- und Romanautor Kristof Magnusson (Jahrgang 1976) dem alltäglichen Leben unserer Mitmenschen abgelauscht – und mit dieser zupackenden Komödie über ein paar rührende gestandene Kerle, die dem Shoppingwahn ihrer besseren Hälften zu wenig entgegenzusetzen haben, gibt Regisseur Matthias Thieme (gleicher Jahrgang wie der Stückeschreiber), der bislang u.a. in Chemnitz, Cottbus und Plauen-Zwickau tätig war, seinen Inszenierungseinstand in Halle.

    »Ich gehöre Gott sei Dank zu der Gruppe von Menschen, die einen Witz auch erzählen können. (…) Ich habe genügend Komödien der unterschiedlichsten Art inszeniert, um zu wissen, dass man erst am Ende weiß, wer wo wie warum lacht und dass es in der Probenarbeit bei weitem nicht immer lustig zugeht. Timing ist keine Stadt in China, sondern muss trainiert werden. Komödie ist eins der schwierigsten Genres auf dem Theater, eine Fingerübung des Handwerks, die Spaß macht. Ich freu mich diebisch drauf und lache jetzt schon.«

    Matthias Thieme im aktuellen nt-Spielzeitheft

    von Kristof Magnusson
    Regie: Matthias Thieme
    Bühne und Kostüme: Claudia Charlotte Burchard

    Männerhort (Bernhild Bense)

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  • Privater Promi-Talk

    07.11.2017, Oper

    Talkshow mit Dr. Inés Brock und einem prominenten Gast aus der
    Stadtgesellschaft. Zu Gast: Dr. Karamba Diaby, MdB (SPD

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  • Schallspiele - ein museumspädagogisches Angebot

    08.11.2017, Händel-Haus

    Was ist Schall? Wie verbreitet sich der Schall? Wie funktioniert mein Ohr? Mit Freunden, Eltern und Großeltern die Ausstellungen entdecken, eigene Musik erfinden oder im neuen Klangstudio experimentieren.

    ohne Voranmeldung. Mindestalter: 6 Jahre

    Händel-Haus (Horst Fechner)

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  • Schallspiele - ein museumspädagogisches Angebot

    08.11.2017, Händel-Haus

    Was ist Schall? Wie verbreitet sich der Schall? Wie funktioniert mein Ohr? Mit Freunden, Eltern und Großeltern die Ausstellungen entdecken, eigene Musik erfinden oder im neuen Klangstudio experimentieren.

    ohne Voranmeldung. Mindestalter: 6 Jahre

    Händel-Haus (Horst Fechner)

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  • Anna Bolena

    08.11.2017, Konzerthalle Ulrichskirche

    Große Belcanto-Oper in der Ulrichskirche: Michael Wendeberg dirigiert die Staatskapelle Halle in der konzertanten Aufführung dieses Großwerks der italienischen Romantik und KS Romelia Lichtenstein singt mit der Titelpartie eine der großen Frauengestalten der italienischen Oper. Anna Bolena ist die Frau des berüchtigten englischen Königs Heinrich VIII. Dieser ist jedoch rasend verliebt in Giovanna Seymour, eine Hofdame seiner Gattin. Als die Gelegenheit günstig scheint, wird Anna von ihm des Ehebruchs bezichtigt und endet auf dem Schafott. Die tragische Geschichte inspirierte Gaetano Donizetti 1830 zu einem Klassiker des Belcanto. Seine Oper strotzt vor kantablen Melodien, großen Duetten und einem unerbittlich Streben zum Verhängnis hin.

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  • Unterwerfung

    08.11.2017, Neues Theater

    Mit Michel Houellebecqs Antihelden aus dem Roman »Unterwerfung« kämpft und ringt man! Da ist François, ein chauvinistischer und selbstgefälliger Literaturwissenschaftler, der seine intellektuelle Macht zelebriert und seine Einsamkeit mit verachtendem Frauenverschleiß bekämpft. Und als sei das noch nicht anstößig genug, herrscht auf der großen Bühne der Politik der frisch gewählte Staatspräsident Ben Abbes mit noch gründlicherer Autorität: Kurz nach seiner Vereidigung schafft er die Demokratie ab und führt Scharia und Patriarchat wieder ein. Houellebecqs aberwitziger Roman »Unterwerfung« gedeiht in satirischer Blüte zwischen Wertesystemen und Denkverboten. Er atmet den Geist von Tabu und Provokation und rollt den Ängsten der Menschen angesichts bedrohlicher
    Ideologiekämpfe einen roten Teppich aus. Er vertanzt den Alptraum des aufgeklärten Westeuropäers in Schwindel erregenden Pirouetten als Furcht- und Sehnsuchtsfigur zugleich und zertrampelt dabei leichtfüßig all die hart erkämpften Verdienste im Namen der Freiheit.

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  • Groovin' Bodies

    09.11.2017, Oper

    Eine Tanzproduktion des Ballett Rossa nur mit Drums und Percussion war überfällig. Jetzt ist sie da – schnell, laut und direkt!

    Tanz und Puls, Bewegung und Groove sind archaische Ausdrucksweisen menschlicher Kultur. Ihre Sprache macht Worte überflüssig. Der Rhythmus steht im Vordergrund. Rhythmus strukturiert Zeit; sie wird dadurch zu Lebenszeit und offenbart ihre Relativität. Die gegenwärtige Zeit durchdringt uns mit Rhythmen, Tempi und Pulsationen. Sie überlagern sich und verschmelzen miteinander.

    Die Schlagzeugkollegen der Staatskapelle Halle Ivo Nitschke und Ralf Schneider sind leidenschaftliche Musiker und Komponisten, die bei dieser Performance ihre Musik live spielen. Für Ralf Rossa und die Tänzerinnen und Tänzer seiner Compagnie sind die Kompositionen der beiden eine assoziative Spielwiese, auf der sie das Verhältnis von Körper, Bewegung und Zeit tänzerisch ausloten können – die Kombination von Percussion und Tanz ist dafür geradezu ideal.

    Raumbühne: Sebastian Hannak | Kostüme: Mechthild Feuerstein | Arrangements und Live Percussion: Ivo Nitschke und Ralf Schneider | Ballett Rossa

    Anschließend Nachgespräch im Operncafé.

    Groovin Bodies (Anna Kolata)

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  • Vom Abendland

    09.11.2017, Puschkinhaus

    Ein philosophischer Hund. Der Chor der Pinguine. Eine Tür vor dem Gesetz. Die zehn Gebote. Ein paar Regalmeter spätere Manifeste. Unterziehen wir die vermeintlich abendländischen Tugenden einer Prüfung! Gewinnen wir mit Unternehmergeist, Disziplin, Fleiß, Ausdauer, Ehrgeiz, Toleranz, Rationalität? Reichen sich Morgen- und Abendland an einem großen Mittag die Hände? Eine Schlittenfahrt durch die Geschichte. Eine Reise in den Mittelpunkt des Sinns! Mit Puppen und Menschen! – Christoph Werners neueste Puppentheaterinszenierung ist im Puschkinhaus in der Kardinal-Albrecht-Straße 6 zu sehen.

    Vom Abendland (Falk Wenzel)

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  • Vom Abendland

    10.11.2017, Puschkinhaus

    Ein philosophischer Hund. Der Chor der Pinguine. Eine Tür vor dem Gesetz. Die zehn Gebote. Ein paar Regalmeter spätere Manifeste. Unterziehen wir die vermeintlich abendländischen Tugenden einer Prüfung! Gewinnen wir mit Unternehmergeist, Disziplin, Fleiß, Ausdauer, Ehrgeiz, Toleranz, Rationalität? Reichen sich Morgen- und Abendland an einem großen Mittag die Hände? Eine Schlittenfahrt durch die Geschichte. Eine Reise in den Mittelpunkt des Sinns! Mit Puppen und Menschen! – Christoph Werners neueste Puppentheaterinszenierung ist im Puschkinhaus in der Kardinal-Albrecht-Straße 6 zu sehen.

    Vom Abendland (Falk Wenzel)

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  • St. Martinszug

    11.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    St. Martinszug

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  • Die Nibelungen

    11.11.2017, Neues Theater

    Held Siegfried, der den Schatz der Nibelungen eroberte und den Drachen tötete, verliebt sich in die junge Kriemhild aus dem Nibelungengeschlecht. Deren König Gunther begehrt der Legende nach die sagenhafte Brunhild und beschließt, diese starke Kämpferin im Wettkampf als Ehefrau zu erobern. Dabei helfen soll ihm der vom Drachenblut gesalbte unverletzliche Siegfried und sie in jenem Wettkampf auf Island an seiner statt besiegen. Dazu soll er sich mit jener Kappe unsichtbar machen, die ihm schon bei der Tötung des Drachens gute Dienste erwiesen hat. Sollte ihm das gelingen, darf er Kriemhild zur Frau nehmen. Die stolze Brunhild wird mit diesem Trick tatsächlich besiegt und muss mit Gunther nach Worms gehen und seine Frau werden. Doch Gunther verlangt von Siegfried zusätzlich, ihn auch während der Hochzeitsnacht mit Brunhild mit jener Tarnkappe zu »vertreten«. Brunhild soll glauben, dass es Gunther ist, der sie so mannhaft überwältigt! Warum gilt dieser Mythos über Rache, Neid und Vernichtung als urdeutsch? Sind Gemeinschaften nur zu Abgrenzung in der Lage und unfähig, das Andere zu denken? Nötigen Völkerwanderung und religiöse Umbrüche immer wieder zu Radikalisierung? Diesen Fragen will Matthias Brenner zur Spielzeiteröffnung auf den Grund gehen. Gemeinsam mit einem starken Ensemble soll das Spannungsfeld zwischen Liebe und Gewalt noch einmal neu abgesteckt werden

    Matthias Brenner (Fabian Schellhorn)

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  • KostProbe zu: Die Kameliendame

    11.11.2017, Oper

    Der aus bester Gesellschaft stammende Armand Duval verliebt sich in die Kurtisane Marguerite Gautier, deren Liebhaberkreis bis in die höchsten Schichten von Paris reicht. Aus der Ware Liebe soll die wahre Liebe werden und Marguerite auf den rechten bürgerlichen Weg zurückfinden. Aber die Beziehung mit der Prostituierten ist anrüchig. Armands Vater drängt Marguerite dazu, auf seinen Sohn zu verzichten. Er weiß nichts von der Intervention seines Vaters und fühlt sich von Marguerite verraten. Erst an Marguerites Sterbebett wird ihm die Tragödie offenbar. In zarten Pas de deux und ausdrucksstarken Gruppenbildern entfacht das Ballett Ralf Rossa eine Faszination um die voyeuristische Lust an Lebensentwürfen außerhalb bürgerlicher Rechtschaffenheit.

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  • Hamlet, Prinz von Dänemark

    11.11.2017, Puppentheater

    Er ist die Sphinx der dramatischen Weltliteratur. Ein Vexierbild. Ein Chamäleon. Wofür steht er? Ist Hamlet ein überforderter Intellektueller, unfähig zum Handeln? Oder doch im Gegenteil ein undurchschaubarer, durchtrieben planender Rächer? Schauen wir einem Melancholiker beim Grübeln zu? Oder einem Neurotiker, der leider verklemmt ist? Ist Hamlet der erste Existentialist, der im Lebensekel feststeckt? Oder ein Terrorist gegen die Verlogenheit des Establishments? Ein Mutterhasser? Oder ein überdrüssiger femininer Träumer, aufgerieben im Ränkespiel männlicher Gewalt? Der Unberechenbare! Unnahbare! Andere! Das Mysterium von Helsingör! Sämtliche Figuren im Stück mühen sich, um herauszufinden, wer er ist! Und auch Hamlet selber sucht nach sicheren Beweisen für die Wahrheit der Wirklichkeit. Ist Claudius der Mörder seines Vaters? Darf man – ja: muss man nicht zögern, so lang man die Wahrheit nicht weiß? Das fragen sich Literaten, Regisseure, Kritiker, Schauspieler, seit der dänische Königssohn die Bühne betreten hat. Shakespeare gilt seit der Schlegel-Tieck-Übersetzung als der dritte deutsche Klassiker – und Hamlet als Sinnbild des abendländischen Deutschen!

    Hamlet, Prinz von Dänemark (Falk Wenzel)

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  • Salon Suckel

    11.11.2017, Schaufenster

    Einmal monatlich empfängt Alexander Suckel, Kapellmeister und Dramaturg am neuen theater Halle Gäste im Schaufenster. Gast des „Salon Suckel“ am Karsamstag, d. 15. April ist der Bühnenbildner, Plakatgestalter und Grafikdesigner Helmut Brade.

    Helmut Brade, Jahrgang 1937, gebürtiger Hallenser, besuchte die Landesschule Pforta bei Naumburg. Er studierte von 1955 bis 1960 Keramik, Architektur und Grafikdesign an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein in Halle. 1972 begann er als Bühnenbildner für internationale Theater und Opernhäuser zu arbeiten. Mit einer Dozentenstelle begann 1993 sein Wirken an der Burg Giebichenstein. Schon ein Jahr später übernahm er die Professur für Kommunikationsdesign, die er bis zu seiner Emeritierung 2003 innehatte. Von 1999 bis 2004 war er Präsident der Freien Akademie der Künste in Leipzig. Er ist Mitglied in der Alliance Graphique Internationale und lebt in Halle. Musikalisch begleitet wird der Abend durch die Band „Preliminary Injunction“ (Alexander Suckel (Piano), Scotti Gottwald (Gitarre) und Jürgen Kober (Drums).

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  • Matinée: Die Blechtrommel

    12.11.2017, Neues Theater

    Günter Grass’ »Die Blechtrommel« erschien 1959 und gilt als einer der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur. Er lässt sich als zugleich historischer Roman sowie Schelmen- und Entwicklungsroman lesen: Die Lebensgeschichte des Sonderlings Oskar Matzerath beginnt 1924 in Danzig. Er verweigert sich der Welt der Großen und beschließt im Alter von drei Jahren folgerichtig, nicht mehr zu wachsen. Zu dieser Zeit bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Als scheinbar ewiges Kind vermag er, aus der Perspektive von unten über die verkommene Welt da oben zu berichten und ihren Rhythmus auf seiner Trommel zu konterkarieren.

    Ronny Jakubaschk (Bühnen Halle)

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  • Die drei kleinen Schweinchen

    12.11.2017, Neues Theater

    Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Musikalische Leitung N.N., Das Märchen von den drei niedlichen, jungen Borstentieren, die zu groß für den
    mütterlichen Stall geworden sind und sich deshalb eigene Häuser bauen, ist spätestens seit der Oscar-prämierten Vertrickfilmung von Walt Disney ein Klassiker der Kinderliteratur und mehr als nur eine Werbung für stabiles Baumaterial. Während sich also Schweinchen Eins und Zwei nur ein Stroh- bzw. Holzhaus errichten, müht sich Schweinchen Drei mit schweren Ziegelsteinen ab. Am Ende der jeweiligen Bauarbeiten sind zunächst alle Schweinchen stolz und singen fröhlich vom neuen Heim. Dann aber kommt der böse Wolf mit Appetit auf zartes Schweinefleisch. Und Schweinchen Eins und Zwei können sich nach der rasanten Zerstörung ihrer labilen Behausungen gerade noch in das sichere Steinhaus ihres Bruders retten. Endlich wieder zusammen, können sie sich mit vereinten Kräften gegen den Wolf zur Wehr setzen.

    Katharina Brankatschk (Falk Wenzel)

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  • Kuratorenführung

    12.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Wege zur Burg der Moderne – 1905: Die Reinhold-Steckner-Stiftung, mit Dr. Andrea Thiele

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  • Spring Awakening

    12.11.2017, Oper

    Deutschland 1891: Die Schüler Wendla, Melchior, Martha und Moritz werden mit den
    Turbulenzen des Erwachsenwerdens in einer von bürgerlichen Moralvorstellungen geprägten Welt konfrontiert. Damals wie heute kommt es zum »Generationen-konflikt«, wenn Teenager ihren selbstbestimmten Willen gegen die Autorität der Erwachsenen durchzusetzen beginnen.
    In der Neuproduktion der Oper Halle und des Thalia Theaters stehen über 40 Jugendliche gemeinsam mit der Schauspielerin Barbara Zinn und dem Schauspieler Joachim Unger auf der Bühne. In den eingängigen Rocksongs finden sie ein Sprachrohr, das dem Drama eine neue Wucht verleiht. Sphärische Klänge und harte Gitarrenriffs verschmelzen mit der tabulosen Storyline von Wedekinds Pubertäts-Schocker. Ursprünglich am Off-Broadway in New York inszeniert, kam »Spring Awakening« noch im selben Jahr an den Broadway, gewann acht Tony Awards, vier Drama Desk Awards sowie einen Grammy Award und wurde zum provokanten Welterfolg.

    Spring Awakening (Anna Kolata)

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  • Fischbrötchen – Aus dem Leben einer Schildkröte

    12.11.2017, Puppentheater

    »Da war mal eine Schildkröte, die war so groß wie ein Fischbrötchen, und deshalb hieß sie auch Fischbrötchen« – so beginnt Fredrik Vahles Kinderbuch über die Abenteuer einer Schildkröte, die regelmäßig aus ihrem Terrarium klettert, um die Welt zu erkunden: das Erdbeerbeet, den Kuhstall, die Schmetterlingswiese und die Niemandshöhle. Mit viel Humor und philosophischer Hintergründigkeit schauen wir durch Fischbrötchens Augen. Jeder Tag ist ein neuer Tag! Es ist nicht vorherzusagen, was er bringen wird. Das weiß man erst am Abend, wenn man die Bettdecke zur Nasenspitze zieht!

    Für Kinder ab 4 Jahre.

    Diplominszenierung mit: Franziska Rattay und Nico Parisius (Studierende der HfS „Ernst Busch“ Berlin, Abtlg. Zeitgenössische Puppenspielkunst)

    Fischbrötchen - Aus dem Leben einer Schildkröte (Falk Wenzel)

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  • Museumspredigt

    12.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    6. Museumspredigt, Wolfgang Mattheuer, Albtraum, 1982, Predigt: Christoph Victor (Bereichsleiter Theologie, Diakonie Mitteldeutschland, Musik, Almuth Schulz, Klavier, in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt

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  • Djihad Paradise

    12.11.2017, Neues Theater

    Anna Kuschnarowa, Jahrgang 1975, hat an der MLU in Halle studiert und als Ägyptologin u.a. an der Uni Leipzig gelehrt. Ihr Jugendbuch "Djihad Paradise" erschien 2013 und erzählt eindrucksvoll die Geschichte eines Jugendlichen, der zum Islam konvertiert, sich radikalisiert und schließlich zum Selbstmordattentäter wird. Diese für uns schwer nachvollziehbare Wandlung kommt in Halle als Politthriller und zugleich umwerfende Liebesgeschichte erstmals auf die Bühne.
    Julian sieht kaum Sinn im Leben. Er hält sich mit krummen Geschäften und kruder Rap-Musik über Wasser, bis Romea in seine Klasse kommt. Sie ist der Grund, um wieder häufiger am Unterricht teilzunehmen. Nach anfänglicher Abfuhr verlieben sich die beiden sogar ineinander und kommen zusammen. Doch Julian wird wegen Drogenverkaufs ins Gefängnis gesteckt. Hier nimmt seine Geschichte eine Wendung. Julians Zellengenosse Murat betet mehrmals täglich und zitiert aus dem Koran. Julian findet Halt in dieser zunächst befremdlichen Religiosität und ist bald dazu bereit, sein bisher so bedeutungsloses Leben für Glaube und Ideologie aufzugeben. Er konvertiert, reist nach Ägypten und schließlich in eine entlegene Bergregion Pakistans, um dort für seine Vorstellung des Islams zu kämpfen. Kann er sein bisheriges Leben einfach abstreifen, seine Sehnsüchte durch neue ersetzen? Oder ist die Liebe zu Romea stärker? Am Ende wird die Entscheidung nicht am berühmten seidenen Faden hängen, sondern an explosiven Drähten.

    Djihad Paradise (Bühnen Halle)

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  • Ziemlich beste Freunde

    12.11.2017, Neues Theater

    Eigentlich muss man zu dem Stück nicht viel sagen, denn den gleichnamigen Kinofilm von Olivier Nakache und Éric Toledano haben gefühlt 90 Prozent aller Kinofreunde gesehen. Auch seine Bühnenadaption zeigt die Schönheit des Lebens, die durch Freundschaft entstehen kann.
    In der Bühnenfassung von Gunnar Dreßler nimmt der arbeitslose Driss seine Vorstellungsgespräche nicht ernst, und die Jobangebote sind ihm egal. Er braucht nur die Unterschriften unter den Ablehnungen, um sein Arbeitslosengeld zu erhalten. Diese Haltung amüsiert den körperlich beeinträchtigten Philippe, und deshalb stellt er den jungen Mann als seinen persönlichen Pfleger ein. Philippe ist vom Hals abwärts gelähmt und bei allem auf Hilfe angewiesen. Die unkonventionelle Art der Betreuung des Quereinsteigers lässt den Patienten die Lust am Leben wiederentdecken. Wie im Film erwartet die Besucher hier ein Theaterabend der ein Lobgesang auf das Leben ist, egal welche Steine den Weg versperren. Es spielen Peter W. Bachmann, Benito Bause und Sybille Kress. Regie führt Matthias Brenner.

    Ziemlich beste Freunde (Anna Kolata)

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  • Die drei kleinen Schweinchen

    14.11.2017, Neues Theater

    Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Musikalische Leitung N.N., Das Märchen von den drei niedlichen, jungen Borstentieren, die zu groß für den
    mütterlichen Stall geworden sind und sich deshalb eigene Häuser bauen, ist spätestens seit der Oscar-prämierten Vertrickfilmung von Walt Disney ein Klassiker der Kinderliteratur und mehr als nur eine Werbung für stabiles Baumaterial. Während sich also Schweinchen Eins und Zwei nur ein Stroh- bzw. Holzhaus errichten, müht sich Schweinchen Drei mit schweren Ziegelsteinen ab. Am Ende der jeweiligen Bauarbeiten sind zunächst alle Schweinchen stolz und singen fröhlich vom neuen Heim. Dann aber kommt der böse Wolf mit Appetit auf zartes Schweinefleisch. Und Schweinchen Eins und Zwei können sich nach der rasanten Zerstörung ihrer labilen Behausungen gerade noch in das sichere Steinhaus ihres Bruders retten. Endlich wieder zusammen, können sie sich mit vereinten Kräften gegen den Wolf zur Wehr setzen.

    Katharina Brankatschk (Falk Wenzel)

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  • Musikalisch-Kulinarische Vortragsreihe

    14.11.2017, Oper

    Die musikalisch-kulinarische Vortragsreihe des durch seine Arbeiten für Deutschlandradio, WDR und SWR bekannt gewordenen Opernkritikers und Herausgebers der Österreichischen Musikzeitschrift, Frieder Reininghaus, lässt die Salonkultur des 19. Jahrhunderts an der Oper Halle wieder aufleben und wird zum neuen intellektuellen Treffpunkt und gesellschaftlichen Ereignis der Stadt. In besinnlicher Atmosphäre und inspiriert durch den Spielplan der Oper Halle, unternimmt er bei Brot und Wein unterhaltsame und kenntnisreiche Streifzüge durch die Musikgeschichte. Unterstützt wird er am Klavier von den Kapellmeistern und Korrepetitoren unseres Hauses sowie verschiedenen Ensemblemitgliedern der Oper Halle. Am 14. November spricht er zum Thema „Fidelio – ‚Idylle - Schrecken - Rettung – Oper‘“.

    Frieder Reininghaus (Falk Wenzel)

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  • Djihad Paradise

    15.11.2017, Neues Theater

    Anna Kuschnarowa, Jahrgang 1975, hat an der MLU in Halle studiert und als Ägyptologin u.a. an der Uni Leipzig gelehrt. Ihr Jugendbuch "Djihad Paradise" erschien 2013 und erzählt eindrucksvoll die Geschichte eines Jugendlichen, der zum Islam konvertiert, sich radikalisiert und schließlich zum Selbstmordattentäter wird. Diese für uns schwer nachvollziehbare Wandlung kommt in Halle als Politthriller und zugleich umwerfende Liebesgeschichte erstmals auf die Bühne.
    Julian sieht kaum Sinn im Leben. Er hält sich mit krummen Geschäften und kruder Rap-Musik über Wasser, bis Romea in seine Klasse kommt. Sie ist der Grund, um wieder häufiger am Unterricht teilzunehmen. Nach anfänglicher Abfuhr verlieben sich die beiden sogar ineinander und kommen zusammen. Doch Julian wird wegen Drogenverkaufs ins Gefängnis gesteckt. Hier nimmt seine Geschichte eine Wendung. Julians Zellengenosse Murat betet mehrmals täglich und zitiert aus dem Koran. Julian findet Halt in dieser zunächst befremdlichen Religiosität und ist bald dazu bereit, sein bisher so bedeutungsloses Leben für Glaube und Ideologie aufzugeben. Er konvertiert, reist nach Ägypten und schließlich in eine entlegene Bergregion Pakistans, um dort für seine Vorstellung des Islams zu kämpfen. Kann er sein bisheriges Leben einfach abstreifen, seine Sehnsüchte durch neue ersetzen? Oder ist die Liebe zu Romea stärker? Am Ende wird die Entscheidung nicht am berühmten seidenen Faden hängen, sondern an explosiven Drähten.

    Djihad Paradise (Bühnen Halle)

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  • Patricks Trick

    15.11.2017, Neues Theater

    Eines Abends belauscht der elfjährige Patrick das Gespräch seiner Eltern und erfährt, dass er einen kleinen Bruder bekommt. Patrick ist überglücklich, bis er hört, dass das Kind behindert sein wird. Aber was bedeutet es, behindert zu sein? Dieser Frage geht der Elfjährige nach und findet heraus, dass sein Bruder wahrscheinlich nie richtig sprechen wird. Patrick beginnt, über die Verhältnisse der Welt und die Bedeutung von »gesund« und »behindert« nachzudenken. Er weiht seinen Freund Valentin ein, und die beiden Jungen suchen Rat bei verschiedenen Erwachsenen, um Patricks Bruder später das Sprechen beibringen zu können. Die Erkenntnisse ihrer Suche verarbeitet Patrick im Gespräch mit seinem noch ungeborenen Bruder. »Patricks Trick« ist eine heitere Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion, die mit Witz und Leichtigkeit von den Konflikten einer Freundschaft und dem Umgang mit Behinderung in der Familie erzählt. Das Stück wurde 2014 mit dem Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet.

    Patricks Trick (Anna Kolata)

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  • Schallspiele - ein museumspädagogisches Angebot

    15.11.2017, Händel-Haus

    Was ist Schall? Wie verbreitet sich der Schall? Wie funktioniert mein Ohr? Mit Freunden, Eltern und Großeltern die Ausstellungen entdecken, eigene Musik erfinden oder im neuen Klangstudio experimentieren.

    ohne Voranmeldung. Mindestalter: 6 Jahre

    Händel-Haus (Horst Fechner)

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  • Schallspiele - ein museumspädagogisches Angebot

    15.11.2017, Händel-Haus

    Was ist Schall? Wie verbreitet sich der Schall? Wie funktioniert mein Ohr? Mit Freunden, Eltern und Großeltern die Ausstellungen entdecken, eigene Musik erfinden oder im neuen Klangstudio experimentieren.

    ohne Voranmeldung. Mindestalter: 6 Jahre

    Händel-Haus (Horst Fechner)

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  • Djihad Paradise

    15.11.2017, Neues Theater

    Anna Kuschnarowa, Jahrgang 1975, hat an der MLU in Halle studiert und als Ägyptologin u.a. an der Uni Leipzig gelehrt. Ihr Jugendbuch "Djihad Paradise" erschien 2013 und erzählt eindrucksvoll die Geschichte eines Jugendlichen, der zum Islam konvertiert, sich radikalisiert und schließlich zum Selbstmordattentäter wird. Diese für uns schwer nachvollziehbare Wandlung kommt in Halle als Politthriller und zugleich umwerfende Liebesgeschichte erstmals auf die Bühne.
    Julian sieht kaum Sinn im Leben. Er hält sich mit krummen Geschäften und kruder Rap-Musik über Wasser, bis Romea in seine Klasse kommt. Sie ist der Grund, um wieder häufiger am Unterricht teilzunehmen. Nach anfänglicher Abfuhr verlieben sich die beiden sogar ineinander und kommen zusammen. Doch Julian wird wegen Drogenverkaufs ins Gefängnis gesteckt. Hier nimmt seine Geschichte eine Wendung. Julians Zellengenosse Murat betet mehrmals täglich und zitiert aus dem Koran. Julian findet Halt in dieser zunächst befremdlichen Religiosität und ist bald dazu bereit, sein bisher so bedeutungsloses Leben für Glaube und Ideologie aufzugeben. Er konvertiert, reist nach Ägypten und schließlich in eine entlegene Bergregion Pakistans, um dort für seine Vorstellung des Islams zu kämpfen. Kann er sein bisheriges Leben einfach abstreifen, seine Sehnsüchte durch neue ersetzen? Oder ist die Liebe zu Romea stärker? Am Ende wird die Entscheidung nicht am berühmten seidenen Faden hängen, sondern an explosiven Drähten.

    Djihad Paradise (Bühnen Halle)

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  • Fidelio

    15.11.2017, Oper

    Leonore gewinnt als Mann verkleidet unter dem Namen Fidelio das Vertrauen des Kerkermeisters Rocco und seiner Tochter Marzelline und verschafft sich Zutritt zu dem geheimen Verließ, in dem ihr Mann Florestan vom Gouverneur Don Pizarro willkürlich festgehalten wird. Florestan schwebt in Lebensgefahr und seine Frau versucht, ihn mit Waffengewalt zu befreien. Doch erst durch die Ankunft des Ministers Don Fernando werden beide gerettet. Am Ende preisen alle Freiheit, Gerechtigkeit und Gattentreue. In einem jahrzehntelangen Kompositions- und Umarbeitungsprozess entwickelte Beethoven seine einzige fertiggestellte Oper Fidelio zu einer musikalischen Grenzüberschreitung zwischen biedermeierlichem Singspiel und oratorischer Freiheits-Symphonie. Beethovens mitreißende Musik ist voller Dringlichkeit und widerständigem Pathos, so dass Fidelio bis heute als eine der wichtigsten Revolutions- und Freiheitsopern des »Deutschen Repertoires« gilt.

    Florian Lutz (Falk Wenzel)

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  • Hamlet, Prinz von Dänemark

    15.11.2017, Puppentheater

    Er ist die Sphinx der dramatischen Weltliteratur. Ein Vexierbild. Ein Chamäleon. Wofür steht er? Ist Hamlet ein überforderter Intellektueller, unfähig zum Handeln? Oder doch im Gegenteil ein undurchschaubarer, durchtrieben planender Rächer? Schauen wir einem Melancholiker beim Grübeln zu? Oder einem Neurotiker, der leider verklemmt ist? Ist Hamlet der erste Existentialist, der im Lebensekel feststeckt? Oder ein Terrorist gegen die Verlogenheit des Establishments? Ein Mutterhasser? Oder ein überdrüssiger femininer Träumer, aufgerieben im Ränkespiel männlicher Gewalt? Der Unberechenbare! Unnahbare! Andere! Das Mysterium von Helsingör! Sämtliche Figuren im Stück mühen sich, um herauszufinden, wer er ist! Und auch Hamlet selber sucht nach sicheren Beweisen für die Wahrheit der Wirklichkeit. Ist Claudius der Mörder seines Vaters? Darf man – ja: muss man nicht zögern, so lang man die Wahrheit nicht weiß? Das fragen sich Literaten, Regisseure, Kritiker, Schauspieler, seit der dänische Königssohn die Bühne betreten hat. Shakespeare gilt seit der Schlegel-Tieck-Übersetzung als der dritte deutsche Klassiker – und Hamlet als Sinnbild des abendländischen Deutschen!

    Hamlet, Prinz von Dänemark (Falk Wenzel)

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  • Mein ziemlich seltsamer Freund Walter

    16.11.2017, Neues Theater

    Lisa ist nicht gerade das, was man ein glückliches Kind nennt. Seit ihre Eltern arbeitslos sind, bewegen die sich nur noch vom Bett bis zum Sofa und zurück. In der Schule sitzt Lisa allein und liest heimlich Bücher über Physik. Sie wird gehänselt und gemobbt. Ihre Abende verbringt die Achtjährige damit, den Weltraum nach extraterrestrischem Leben abzusuchen. Eines Abends landet hinter ihrer Siedlung im Wald tatsächlich ein Raumschiff und Lisa macht die Bekanntschaft mit einem Außerirdischen namens Klakalnamanazdta, den sie schlicht Walter nennt. Dieser macht sich kurzerhand daran, in Lisas Leben aufzuräumen. Eine humorvolle Geschichte über die kleinen, entscheidenden Schritte, die es braucht, um sich in der Welt zu behaupten.

    Die Inszenierung des Thalia Theaters „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ ist zum 14. Festival „Augenblick mal!“ eingeladen. Die Biennale des deutschen Kinder- und Jugendtheaters präsentiert vom 25. bis 30. April 2017 in Berlin die zehn künstlerisch bemerkenswertesten und impulsgebenden Inszenierungen. Augenblick mal! ist das einzige bundesweite Festival des Theaters für junges Publikum und findet alle zwei Jahre statt. Seit 2011 sind die Bühnen Halle beim Festival als einziges Theater Sachsen-Anhalts nun schon zum zweiten Mal vertreten.

    Mein ziemlich seltsamer Freund Walter (Buehnen Halle)

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  • Vortrag: Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis - Synagoge Gröbzig

    16.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis Synagoge Gröbzig, Dr. Marion Mendez (Direktorin Museum Synagoge Gröbzig)

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  • Der fröhliche Hypochonder

    16.11.2017, Neues Theater

    Reinhard Straube, ein Urgestein Halle-scher Schauspielkunst, hat seine eigene Sicht auf scheinbar ganz alltägliche Dinge.

    Ein Hypochonder sieht die Welt  (Reinhard Straube)

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  • Hamlet, Prinz von Dänemark

    16.11.2017, Puppentheater

    Er ist die Sphinx der dramatischen Weltliteratur. Ein Vexierbild. Ein Chamäleon. Wofür steht er? Ist Hamlet ein überforderter Intellektueller, unfähig zum Handeln? Oder doch im Gegenteil ein undurchschaubarer, durchtrieben planender Rächer? Schauen wir einem Melancholiker beim Grübeln zu? Oder einem Neurotiker, der leider verklemmt ist? Ist Hamlet der erste Existentialist, der im Lebensekel feststeckt? Oder ein Terrorist gegen die Verlogenheit des Establishments? Ein Mutterhasser? Oder ein überdrüssiger femininer Träumer, aufgerieben im Ränkespiel männlicher Gewalt? Der Unberechenbare! Unnahbare! Andere! Das Mysterium von Helsingör! Sämtliche Figuren im Stück mühen sich, um herauszufinden, wer er ist! Und auch Hamlet selber sucht nach sicheren Beweisen für die Wahrheit der Wirklichkeit. Ist Claudius der Mörder seines Vaters? Darf man – ja: muss man nicht zögern, so lang man die Wahrheit nicht weiß? Das fragen sich Literaten, Regisseure, Kritiker, Schauspieler, seit der dänische Königssohn die Bühne betreten hat. Shakespeare gilt seit der Schlegel-Tieck-Übersetzung als der dritte deutsche Klassiker – und Hamlet als Sinnbild des abendländischen Deutschen!

    Hamlet, Prinz von Dänemark (Falk Wenzel)

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  • Gold!

    17.11.2017, Oper

    Rauschende Meereswogen, sprudelnde Gischt: Der verarmte Fischerssohn Jacob findet am Strand einen bunt schillernden Fisch. Zum Dank für seine Rettung verspricht der Fisch, dem Jungen seine Wünsche zu erfüllen. Was mit ein paar Schuhen beginnt, findet bald kein Ende mehr: Kleidung, Festmahl, Haus, Schloss, Dienstboten, die ganze Welt fordern Jacob und seine Eltern von dem Fisch, der unter der Last der Wünsche immer kleiner und magerer wird. Die Kinderoper, basierend auf dem Märchen »Vom Fischer und seiner Frau«, ist eine sozialkritische und philosophische Erzählung über die Sehnsucht nach dem Mehr.

    Gold (Anna Kolata)

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  • 1913 – Der Sommer des Jahrhunderts

    17.11.2017, Puppentheater

    Mit der neuen Reihe »Wer zuerst kommt, guckt zuerst!« bietet das Puppentheater Kurzentschlossenen eine Chance, die nicht lange im Voraus eine Eintrittskarte erwerben möchten – ein Konzept, das sich bereits bei »Klippenspringer mit Puppen« bewährt hat. Am 2. Februar spielt das Puppentheater Halle »1913 – Der Sommer des Jahrhunderts« - und für diese Vorstellung können Besucher weder Karten vorher kaufen, noch reservieren. Ab 19 Uhr am Vorstellungsabend steht ein Mitarbeiter im Foyer des Puppentheaters und verteilt Eintrittskarten. Sind sämtliche Plätze vergeben, ist Schluss: Wer zuerst kommt, guckt zuerst! Bezahlen dürfen die Zuschauer – wenn sie möchten – nach der Vorstellung.

    1913 Sommer des Jahrhunderts (Falk Wenzel)

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  • Nachfahren von NS-Tätern: Niklas Frank und Uwe von Seltmann im Gespräch

    17.11.2017, Neues Theater

    Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

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  • Die Blechtrommel

    17.11.2017, Neues Theater

    Günter Grass’ »Die Blechtrommel« erschien 1959 und gilt als einer der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur. Er lässt sich als zugleich historischer Roman sowie Schelmen- und Entwicklungsroman lesen: Die Lebensgeschichte des Sonderlings Oskar Matzerath beginnt 1924 in Danzig. Er verweigert sich der Welt der Großen und beschließt im Alter von drei Jahren folgerichtig, nicht mehr zu wachsen. Zu dieser Zeit bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Als scheinbar ewiges Kind vermag er, aus der Perspektive von unten über die verkommene Welt da oben zu berichten und ihren Rhythmus auf seiner Trommel zu konterkarieren.

    Ronny Jakubaschk (Bühnen Halle)

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  • KostProbe zu: Die Kameliendame

    17.11.2017, Oper

    Der aus bester Gesellschaft stammende Armand Duval verliebt sich in die Kurtisane Marguerite Gautier, deren Liebhaberkreis bis in die höchsten Schichten von Paris reicht. Aus der Ware Liebe soll die wahre Liebe werden und Marguerite auf den rechten bürgerlichen Weg zurückfinden. Aber die Beziehung mit der Prostituierten ist anrüchig. Armands Vater drängt Marguerite dazu, auf seinen Sohn zu verzichten. Er weiß nichts von der Intervention seines Vaters und fühlt sich von Marguerite verraten. Erst an Marguerites Sterbebett wird ihm die Tragödie offenbar. In zarten Pas de deux und ausdrucksstarken Gruppenbildern entfacht das Ballett Ralf Rossa eine Faszination um die voyeuristische Lust an Lebensentwürfen außerhalb bürgerlicher Rechtschaffenheit.

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  • Studioclub

    17.11.2017, Neues Theater

    neue Spielzeit, neue Theaterstudenten, neuer Studioclub

    Studioclub (Falk Wenzel)

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  • öffentliche Führung

    18.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Sonderausstellung

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  • Gold!

    18.11.2017, Oper

    Rauschende Meereswogen, sprudelnde Gischt: Der verarmte Fischerssohn Jacob findet am Strand einen bunt schillernden Fisch. Zum Dank für seine Rettung verspricht der Fisch, dem Jungen seine Wünsche zu erfüllen. Was mit ein paar Schuhen beginnt, findet bald kein Ende mehr: Kleidung, Festmahl, Haus, Schloss, Dienstboten, die ganze Welt fordern Jacob und seine Eltern von dem Fisch, der unter der Last der Wünsche immer kleiner und magerer wird. Die Kinderoper, basierend auf dem Märchen »Vom Fischer und seiner Frau«, ist eine sozialkritische und philosophische Erzählung über die Sehnsucht nach dem Mehr.

    Gold (Anna Kolata)

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  • Workshop

    18.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Kopieren im Museum – Handzeichnungen mit Caterina Behrendt (Künstlerin), Anmeldung bis 29.11.2017 unter T: +49 345 212 59 73 oder kunstvermittlung@kulturstiftung-st.de. Es besteht die Möglichkeit, an der vorher stattfindenden Führung, Beginn 15 Uhr, teilzunehmen

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  • Die Blechtrommel

    18.11.2017, Neues Theater

    Günter Grass’ »Die Blechtrommel« erschien 1959 und gilt als einer der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur. Er lässt sich als zugleich historischer Roman sowie Schelmen- und Entwicklungsroman lesen: Die Lebensgeschichte des Sonderlings Oskar Matzerath beginnt 1924 in Danzig. Er verweigert sich der Welt der Großen und beschließt im Alter von drei Jahren folgerichtig, nicht mehr zu wachsen. Zu dieser Zeit bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Als scheinbar ewiges Kind vermag er, aus der Perspektive von unten über die verkommene Welt da oben zu berichten und ihren Rhythmus auf seiner Trommel zu konterkarieren.

    Ronny Jakubaschk (Bühnen Halle)

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  • Spring Awakening

    18.11.2017, Oper

    Deutschland 1891: Die Schüler Wendla, Melchior, Martha und Moritz werden mit den
    Turbulenzen des Erwachsenwerdens in einer von bürgerlichen Moralvorstellungen geprägten Welt konfrontiert. Damals wie heute kommt es zum »Generationen-konflikt«, wenn Teenager ihren selbstbestimmten Willen gegen die Autorität der Erwachsenen durchzusetzen beginnen.
    In der Neuproduktion der Oper Halle und des Thalia Theaters stehen über 40 Jugendliche gemeinsam mit der Schauspielerin Barbara Zinn und dem Schauspieler Joachim Unger auf der Bühne. In den eingängigen Rocksongs finden sie ein Sprachrohr, das dem Drama eine neue Wucht verleiht. Sphärische Klänge und harte Gitarrenriffs verschmelzen mit der tabulosen Storyline von Wedekinds Pubertäts-Schocker. Ursprünglich am Off-Broadway in New York inszeniert, kam »Spring Awakening« noch im selben Jahr an den Broadway, gewann acht Tony Awards, vier Drama Desk Awards sowie einen Grammy Award und wurde zum provokanten Welterfolg.

    Spring Awakening (Anna Kolata)

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  • Heisenberg

    18.11.2017, Neues Theater

    Georgie hat Alex am Bahnhof getroffen und einfach von hinten in den Nacken geküsst. So weit, so unspektakulär. Es könnte eine Verwechslung gewesen sein, doch die Frau belässt es nicht bei einer Entschuldigung. Der Kuss wird zu einem Ventil für Ihre Lebensgeschichten, die sie Alex atemlos erzählt. Den 75-jährigen Metzger und die Sekretärin in ihren Vierzigern trennen nicht nur Generationen, sondern auch Welten. Was als Episode begann, wird im Laufe des Stücks zu einer außergewöhnlichen Bekanntschaft, Liebelei und schließlich tiefen Verbundenheit. Alex öffnet sich der Frau und erlebt einen letzten Frühling.
    Der britische Autor Simon Stephens ist ein Meister starker Geschichten mit stillen Momenten und sprühenden Dialogen - Zutaten einer klassischen Screwball Komödie. Doch der Titel seines Textes verweist auf den Quantenphysiker Werner Heisenberg, der beschrieb, dass sich Elektronen unter Beobachtung anders verhalten bzw. dass der Betrachter sie anders wahrnimmt, wenn er mehr über sie weiß. So wird Stephens Stück, das 2016 uraufgeführt wurde, zum Experiment. Das ungleiche Paar wird unter dem Auge des Zuschauers zu modernen Wahlverwandten, die mit nichts als sich selbst auskommen müssten, wäre das nicht schon schwer genug. Wie die beiden ihr Leben in eine schöne Unordnung bringen, ist komisch und berührend zugleich - wunderbare Figuren für die Schauspieler Petra Ehlert und Hilmar Eichhorn.

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  • Mein ziemlich seltsamer Freund Walter

    19.11.2017, Neues Theater

    Lisa ist nicht gerade das, was man ein glückliches Kind nennt. Seit ihre Eltern arbeitslos sind, bewegen die sich nur noch vom Bett bis zum Sofa und zurück. In der Schule sitzt Lisa allein und liest heimlich Bücher über Physik. Sie wird gehänselt und gemobbt. Ihre Abende verbringt die Achtjährige damit, den Weltraum nach extraterrestrischem Leben abzusuchen. Eines Abends landet hinter ihrer Siedlung im Wald tatsächlich ein Raumschiff und Lisa macht die Bekanntschaft mit einem Außerirdischen namens Klakalnamanazdta, den sie schlicht Walter nennt. Dieser macht sich kurzerhand daran, in Lisas Leben aufzuräumen. Eine humorvolle Geschichte über die kleinen, entscheidenden Schritte, die es braucht, um sich in der Welt zu behaupten.

    Die Inszenierung des Thalia Theaters „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ ist zum 14. Festival „Augenblick mal!“ eingeladen. Die Biennale des deutschen Kinder- und Jugendtheaters präsentiert vom 25. bis 30. April 2017 in Berlin die zehn künstlerisch bemerkenswertesten und impulsgebenden Inszenierungen. Augenblick mal! ist das einzige bundesweite Festival des Theaters für junges Publikum und findet alle zwei Jahre statt. Seit 2011 sind die Bühnen Halle beim Festival als einziges Theater Sachsen-Anhalts nun schon zum zweiten Mal vertreten.

    Mein ziemlich seltsamer Freund Walter (Buehnen Halle)

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  • Camposanto - Die Geheimnisse des Stadtgottesackers

    19.11.2017, Stadtgottesacker

    Tauchen Sie ein in die Geschichte des über 500 Jahre alten Renaissance-Friedhofs und erfahren Sie, welche berühmten Hallenser hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.

    Stadtgottesacker (seidenmatt - visuelle kommunikation / Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH)

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  • öffentliche Führung

    19.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Führung zur Sammlungsgeschichte und in der Ausstellung „Wege zur Burg der Moderne – 1905: Die Reinhold-Steckner-Stiftung“

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  • öffentliche Führung

    19.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Die kunsthandwerkliche Sammlung der Moritzburg, max. 10 Teilnehmer, Kosten: 4 Euro / erm. 2 Euro, Anmeldung erforderlich an der Museumskasse oder unter T: +49 345 212 59 11

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  • Jephtha

    19.11.2017, Oper

    Seit Jahren herrscht Krieg. Jephtha ist die letzte Hoffnung seines Volkes. »Ein streitbarer Held, aber ein Hurenkind«, heißt es im Alten Testament. Er soll die Wunderwaffe sein. Das Angebot nimmt er unter der Bedingung an, dass er im Falle eines Sieges Herrscher werde. Bevor er in die Schlacht zieht, schwört er noch eilig einen Eid, um sein Schicksaal positiv zu beeinflussen: »Wenn ich als Siegesheld gekrönt heimkehre, so sei das erste, das hier vor mir erscheint, dann dir, o Herr, geweiht, und soll geopfert sein.« Dem Sieg folgt die Siegesfeier, das Volk jubelt und eilt dem Helden entgegen. Allen voran seine einzige Tochter … Mit dem Credo »What ever is, is right!« will sich der Titelheld der unbedingten Alternativlosigkeit des Schicksals fügen. Doch Jephthas Frau und der Geliebte seiner Tochter stellen sich im Stück dieser fatalistischen Deutung der Menschheitsgeschicke entgegen. Jephtha ist Händels grandioses Alterswerk: Mit großen Chören, affektgeladenen Arien und ergreifenden Ensembles gelang ihm 1752 ein musikalischer Höhepunkt seines Schaffens.

    Tatjana Guerbaca (Martina Pipprich)

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  • Der kleine Mann

    19.11.2017, Puppentheater

    von Erich Kästner, Stückfassung und Regie: Lena Wimmer,
    (Puppenspielklub des Vereins spielmitte e.V.),
    Gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, Lotto Sachsen-Anhalt.
    »Spielmitte e.V.« und »Freunde des Puppentheaters Halle« e.V.

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  • Heisenberg

    19.11.2017, Neues Theater

    Georgie hat Alex am Bahnhof getroffen und einfach von hinten in den Nacken geküsst. So weit, so unspektakulär. Es könnte eine Verwechslung gewesen sein, doch die Frau belässt es nicht bei einer Entschuldigung. Der Kuss wird zu einem Ventil für Ihre Lebensgeschichten, die sie Alex atemlos erzählt. Den 75-jährigen Metzger und die Sekretärin in ihren Vierzigern trennen nicht nur Generationen, sondern auch Welten. Was als Episode begann, wird im Laufe des Stücks zu einer außergewöhnlichen Bekanntschaft, Liebelei und schließlich tiefen Verbundenheit. Alex öffnet sich der Frau und erlebt einen letzten Frühling.
    Der britische Autor Simon Stephens ist ein Meister starker Geschichten mit stillen Momenten und sprühenden Dialogen - Zutaten einer klassischen Screwball Komödie. Doch der Titel seines Textes verweist auf den Quantenphysiker Werner Heisenberg, der beschrieb, dass sich Elektronen unter Beobachtung anders verhalten bzw. dass der Betrachter sie anders wahrnimmt, wenn er mehr über sie weiß. So wird Stephens Stück, das 2016 uraufgeführt wurde, zum Experiment. Das ungleiche Paar wird unter dem Auge des Zuschauers zu modernen Wahlverwandten, die mit nichts als sich selbst auskommen müssten, wäre das nicht schon schwer genug. Wie die beiden ihr Leben in eine schöne Unordnung bringen, ist komisch und berührend zugleich - wunderbare Figuren für die Schauspieler Petra Ehlert und Hilmar Eichhorn.

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  • Wann, wenn nicht jetzt?

    19.11.2017, Neues Theater

    Rio Reiser (1950-1996) ist einer der größten deutschen Sänger und Dichter des 20. Jahrhunderts. Musikalisch ein Autodidakt, der sich Klavier, Gitarre und Cello beibrachte, lieferte er in den 70er Jahren als Frontmann der Band »Ton Steine Scherben« den Soundtrack zum damaligen politischen Geschehen der Bundesrepublik. Ob Hausbesetzung, Militarisierung oder Alltagsdiskriminierung – kein gesellschaftliches Thema, zu dem Reiser nicht Stellung bezogen hat. Gleichzeitig ist er, auch nach Auflösung der Band als Solokünstler tätig, der Autor und Interpret einiger der zärtlichsten, poetischsten Liebeslieder unserer Zeit. Für all seine Songs gilt, dass sie innerhalb kürzester Zeit eine innige, geradezu intime Beziehung zwischen Sänger und Zuhörer zu schaffen vermögen

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  • Anne

    21.11.2017, Neues Theater

    Als »eine der größten Geschichten des 20. Jahrhunderts« bezeichnet der niederländische Autor Leon de Winter das Leben, Sterben und Weiterleben von Anne Frank. Und »Solange es noch Rassismus und Fremdenhass gibt, müssen wir diese Geschichte erzählen«, fügt er hinzu. Wir tun das in einer Koproduktion von Thalia Theater und neuem theater mit der ersten Saal-Premiere in der neuen Spielzeit 2016/2017.
    Leon de Winter und seine Frau und Kollegin Jessica Durlacher lassen ihr 2014 entstandenes Anne-Frank-Theaterstück »Anne« nach dem Krieg in einem schicken Pariser Café beginnen. Dort trifft sich die etwa 20-jährige Studentin Anne
    Frank mit ihren Freunden von früher. Doch statt wie geplant mit ihnen ins Kino zu gehen, bleibt Anne im Café und setzt sich zu einem interessanten jungen Mann, der sie an den Jungen erinnert, in den sie verliebt war mit 12. Dieser gutaussehende Mann ist zufällig Verleger und interessiert sich für das Buch, das Anne geschrieben hat. So wird Anne Frank nach dem Krieg die berühmte Schriftstellerin, die sie schon immer werden wollte. Ein Traum! Ein Traum. Mehr nicht. Anne träumt. Fiebernd, frierend, verhungernd, todkrank.
    Im Konzentrationslager. Sie wird das Ende des Krieges nicht erleben. Ein »nach dem Krieg« hat es für Anne Frank nicht gegeben. Ein kluges, fröhliches, begabtes, temperamentvolles Mädchen wird ausgegrenzt, verfolgt, versteckt, verschleppt und
    zerstört und stirbt mit 15 Jahren, nur weil sie Jüdin war. Anne Frank haben sie umgebracht, aber ihr Tagebuch hat überlebt. Ihr Tagebuch, das sie schrieb in den reichlich zwei Jahren, die sie mit Ihrer Familie und anderen Verfolgten in einem winzigen Versteck in Amsterdam verbringen musste – bevor sie verraten und getötet wurde. Annes Vater Otto Frank, der die Vernichtung seiner Familie als Einziger überlebte, sorgte für die Veröffentlichung von Annes Tagebuch und machte Anne so unsterblich.

    Regie: Katharina Brankatschk | Ausstattung: Markus Neeser.

    Ab 14 Jahre

    Anne (Conny Klar)

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  • Nicht nur für Senioren

    21.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Verborgene Schätze aus der kunsthandwerklichen Sammlung der Moritzburg, max. 10 Teilnehmer; Anmeldung erforderlich bis 20.11.2017 unter T: +49 345 212 59 11

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  • Der kleine Mann

    21.11.2017, Puppentheater

    von Erich Kästner, Stückfassung und Regie: Lena Wimmer,
    (Puppenspielklub des Vereins spielmitte e.V.),
    Gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, Lotto Sachsen-Anhalt.
    »Spielmitte e.V.« und »Freunde des Puppentheaters Halle« e.V.

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  • Nicht nur für Senioren

    21.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Verborgene Schätze aus der kunsthandwerklichen Sammlung der Moritzburg, max. 10 Teilnehmer; Anmeldung erforderlich bis 20.11.2017 unter T: +49 345 212 59 11

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  • Nicht nur für Senioren

    21.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Verborgene Schätze aus der kunsthandwerklichen Sammlung der Moritzburg, max. 10 Teilnehmer; Anmeldung erforderlich bis 20.11.2017 unter T: +49 345 212 59 11

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  • Erwachsenenmalzirkel

    21.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Erwachsenenmalzirkel

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  • Männerhort

    21.11.2017, Neues Theater

    Das ist doch für alle die beste Lösung: Während ihre Frauen über ihnen von einem Klamottenladen zum nächsten Schuhgeschäft ziehen, haben Helmut, Eroll und Lars einen ungenutzten Raum im Keller des Shopping-Centers aufgetan und verbringen dort am Samstagnachmittag immer ein paar ruhige Stunden miteinander und mit Bundesliga, Bier, Pizza, Männergesprächen und Dosennippelkettenlöten. Selbst Mario, der Feuerwehrmann im Dienst, kann sich der solidarischen Testosteron- Versammlung nicht entziehen – obwohl er den Männerschutzraum zunächst räumen lassen wollte. Schließlich hat Mario ja genau die gleichen Probleme und entwickelt deshalb mit seinen neuen Freunden einen Formel-1-superschnellen Shopping-Kurs durchs Einkaufszentrum. So wird der nächste Samstag zum Wettrennen und alles selbstverständlich nur noch schlimmer… »Männerhort« wurde vom deutsch-isländischen Theater- und Romanautor Kristof Magnusson (Jahrgang 1976) dem alltäglichen Leben unserer Mitmenschen abgelauscht – und mit dieser zupackenden Komödie über ein paar rührende gestandene Kerle, die dem Shoppingwahn ihrer besseren Hälften zu wenig entgegenzusetzen haben, gibt Regisseur Matthias Thieme (gleicher Jahrgang wie der Stückeschreiber), der bislang u.a. in Chemnitz, Cottbus und Plauen-Zwickau tätig war, seinen Inszenierungseinstand in Halle.

    »Ich gehöre Gott sei Dank zu der Gruppe von Menschen, die einen Witz auch erzählen können. (…) Ich habe genügend Komödien der unterschiedlichsten Art inszeniert, um zu wissen, dass man erst am Ende weiß, wer wo wie warum lacht und dass es in der Probenarbeit bei weitem nicht immer lustig zugeht. Timing ist keine Stadt in China, sondern muss trainiert werden. Komödie ist eins der schwierigsten Genres auf dem Theater, eine Fingerübung des Handwerks, die Spaß macht. Ich freu mich diebisch drauf und lache jetzt schon.«

    Matthias Thieme im aktuellen nt-Spielzeitheft

    von Kristof Magnusson
    Regie: Matthias Thieme
    Bühne und Kostüme: Claudia Charlotte Burchard

    Männerhort (Bernhild Bense)

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  • Vincent will Meer

    22.11.2017, Neues Theater

    Nachdem Vincents alkoholkranke Mutter gestorben ist, beschließt Vater Robert, den traumatisierten und am Tourette-Syndrom leidenden Sohn in eine Spezialklinik einweisen zu lassen. So kann sich der überforderte Vater ganz seiner politischen Karriere widmen. Wenig später befindet sich Vincent bereits im Büro von Dr. Rose, der Leiterin des Sanatoriums. Vincent soll mit dem sich zwanghaft vor Keimen
    fürchtenden Alexander ein Krankenzimmer teilen. Die anfänglichen Differenzen überwinden sie bald auf einer spontanen Flucht nach Italien in dem gekaperten
    Auto der Chefärztin. Mit an Bord ist die magersüchtige Marie. Gemeinsam wollen die drei Strauchelnden den letzten Willen von Vincents Mutter erfüllen und deren Asche im Mittelmeer verstreuen. Ein spannender Roadtrip, der humorvoll und berührend von Krankheit und Tod, Heilung und Freundschaft erzählt.

    Katharina Brankatschk (Falk Wenzel)

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  • Unterwerfung

    22.11.2017, Neues Theater

    Mit Michel Houellebecqs Antihelden aus dem Roman »Unterwerfung« kämpft und ringt man! Da ist François, ein chauvinistischer und selbstgefälliger Literaturwissenschaftler, der seine intellektuelle Macht zelebriert und seine Einsamkeit mit verachtendem Frauenverschleiß bekämpft. Und als sei das noch nicht anstößig genug, herrscht auf der großen Bühne der Politik der frisch gewählte Staatspräsident Ben Abbes mit noch gründlicherer Autorität: Kurz nach seiner Vereidigung schafft er die Demokratie ab und führt Scharia und Patriarchat wieder ein. Houellebecqs aberwitziger Roman »Unterwerfung« gedeiht in satirischer Blüte zwischen Wertesystemen und Denkverboten. Er atmet den Geist von Tabu und Provokation und rollt den Ängsten der Menschen angesichts bedrohlicher
    Ideologiekämpfe einen roten Teppich aus. Er vertanzt den Alptraum des aufgeklärten Westeuropäers in Schwindel erregenden Pirouetten als Furcht- und Sehnsuchtsfigur zugleich und zertrampelt dabei leichtfüßig all die hart erkämpften Verdienste im Namen der Freiheit.

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  • Vortrag: Konkrete Kunst ein Jahrhundertstil?

    23.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    „Konkrete Kunst ein Jahrhundertstil?“, mit Dr. Tobias Hoffmann

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  • Liederabend Otto-Reuter

    23.11.2017, Neues Theater

    Mal wieder etwas Neues! Ein Crossover zwischen dem Humor unserer Ahnen und musikalischem Pop, der so manche schöne Stunde und nunmehr seit Generationen das Ohr von uns modernen Jetztmenschen prägt. Otto Reutter schrieb die Texte und Karl-Fred Müller verpackt sie stimmungsvoll aufgehübscht in neue Melodien.

    Karl-Fred Müller (Marcus Gärtner)

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  • Wer zuerst kommt, guckt zuerst!: Russki Wetscher – Ein russischer Abend in drei Teilen

    23.11.2017, Puppentheater

    Dass man an den Bühnen Halles gerne experimentiert,
    dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun lädt
    auch das Puppentheater zu einem experimentellen
    Abend ein. Junge Regisseure wenden an diesem
    russischen Abend ihren Blick nach Osten in die russischen Weiten und in die russische Seele. Man schließe die Augen: Bilder wie von einem Bären, der durch die Taiga läuft, ein pfeifender Samowar, ein schreibender Dostojewski oder ein Champagner trinkender Tschechow schwirren einem durch den Kopf. Drei junge Regisseure aus dem Puppentheater-Ensemble (Christian Sengewald, Ivana Sajevic und Katharina Kummer) richten nach den Regeln der Gastfreundschaft einen dreiteiligen Abend an. Sie servieren: Ein Erlebnis. Eine Reise. Wodka. Geschichten. Musik. Sie suchen Wege in die Fremde. Sie stellen Fragen nach dem heutigen Russland, das unser Bruder“ war und heute so fern ist.

    Russki Wetscher (Collage Annett Pester)

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  • Jephtha

    24.11.2017, Oper

    Seit Jahren herrscht Krieg. Jephtha ist die letzte Hoffnung seines Volkes. »Ein streitbarer Held, aber ein Hurenkind«, heißt es im Alten Testament. Er soll die Wunderwaffe sein. Das Angebot nimmt er unter der Bedingung an, dass er im Falle eines Sieges Herrscher werde. Bevor er in die Schlacht zieht, schwört er noch eilig einen Eid, um sein Schicksaal positiv zu beeinflussen: »Wenn ich als Siegesheld gekrönt heimkehre, so sei das erste, das hier vor mir erscheint, dann dir, o Herr, geweiht, und soll geopfert sein.« Dem Sieg folgt die Siegesfeier, das Volk jubelt und eilt dem Helden entgegen. Allen voran seine einzige Tochter … Mit dem Credo »What ever is, is right!« will sich der Titelheld der unbedingten Alternativlosigkeit des Schicksals fügen. Doch Jephthas Frau und der Geliebte seiner Tochter stellen sich im Stück dieser fatalistischen Deutung der Menschheitsgeschicke entgegen. Jephtha ist Händels grandioses Alterswerk: Mit großen Chören, affektgeladenen Arien und ergreifenden Ensembles gelang ihm 1752 ein musikalischer Höhepunkt seines Schaffens.

    Tatjana Guerbaca (Martina Pipprich)

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  • Szenen einer Ehe

    24.11.2017, Neues Theater

    Marianne: „Du hast deine großen Augenblicke, aber dazwischen bist du scheußlich mittelmäßig.“ – Johan und Marianne sind seit Jahren ein strahlendes Vorzeige-Paar. Doch als Johan plötzlich verkündet, er habe sich in eine Jüngere verliebt, reißt die perfekte Ehe-Fassade. Es beginnt ein aufreibender, erhitzter, aber auch zärtlicher Beziehungskampf, an dessen Ende die (Wieder-)Entdeckung ihrer tiefen Liebe und Verbundenheit steht.
    Voll Sprachwitz und psychologischer Schärfe jagt Bergman seine Figuren durch die gesamte Gefühls-Klaviatur.
    Es ist entlarvend, erschreckend authentisch und doch äußerst amüsant, ihnen dabei zuzusehen, egal ob man verheiratet ist oder nicht. Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe, die nach ihrer Ausstrahlung 1973 die Familienplanung einer ganzen Generation erschütterten, und zu endlosen Debatten an unzähligen Küchentischen führten, haben nichts eingebüßt an Zündstoff und universeller Gültigkeit. Das beziehungserprobte Dreamteam Elke Richter und Peter W. Bachmann, das Tausenden Hallenser Zuschauern aus ihrem Klassiker Nächstes Jahr, gleiche Zeit noch lebhaft in Erinnerung sein dürfte, tritt erneut an, eine furiose Schlacht im ewig währenden Geschlechterkampf zu schlagen.

    Die Vorstellung von „SZENEN EINER EHE“, am Donnerstag, den 14. September, im neuen theater Halle entfällt krankheitsbedingt. Ebenso entfällt aus Krankheitsgründen die ursprünglich für diesen Termin angesetzte Vorstellung von „DIE KLEINBÜRGERHOCHZEIT“.

    Bereits gekaufte Karten können an der Theater- und Konzertkasse, Große Ulrichstraße 51, umgetauscht oder zurückgegeben werden.

    Szenen einer Ehe (Bühnen Halle)

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  • Russki Wetscher – Ein russischer Abend in drei Teilen

    24.11.2017, Puppentheater

    Dass man an den Bühnen Halles gerne experimentiert,
    dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun lädt
    auch das Puppentheater zu einem experimentellen
    Abend ein. Junge Regisseure wenden an diesem
    russischen Abend ihren Blick nach Osten in die russischen Weiten und in die russische Seele. Man schließe die Augen: Bilder wie von einem Bären, der durch die Taiga läuft, ein pfeifender Samowar, ein schreibender Dostojewski oder ein Champagner trinkender Tschechow schwirren einem durch den Kopf. Drei junge Regisseure aus dem Puppentheater-Ensemble (Christian Sengewald, Ivana Sajevic und Katharina Kummer) richten nach den Regeln der Gastfreundschaft einen dreiteiligen Abend an. Sie servieren: Ein Erlebnis. Eine Reise. Wodka. Geschichten. Musik. Sie suchen Wege in die Fremde. Sie stellen Fragen nach dem heutigen Russland, das unser Bruder“ war und heute so fern ist.

    Russki Wetscher (Collage Annett Pester)

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  • Club der Enttäuschten

    24.11.2017, Neues Theater

    Ein gut geölter Bürobetrieb offenbart bei romantischer Betrachtung ein Ballett der modernen Arbeit: das Rollen der Bürostühle, das Wippen der Füße, das Klacken der Tastatur und das Knacken der Schultern ergeben eine Sinfonie der Produktivität. Was aber, wenn die Bürotänzer schwerfällig, lustlos oder gereizt sind und das gewünschte Ballett eine einzige monotone Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ist? Diese Langeweile wollen die ABM-Kräfte Uschi, Doti, Günnesch und Kollegen durchbrechen. In Felicia Zellers Komödie „Club der Enttäuschten“ mischen sie Kartenspiele und Wodka mit Kaffee und anderen Säften. So verkommt die Beschaffungs- zur Beschäftigungsmaßnahme, in der sich überschüssige Energien und ungelenke Balzrituale paaren. Denn wer auf dem Arbeitsmarkt schon nicht gefragt ist, sucht sein Heil händeringend auf dem Markt der emotionalen Zuwendung. Felicia Zeller beschreibt ein skurriles Lamento übersteuerter Phrasendrescherei und störrischer Meinungsäußerung. Niko Eleftheriadis, freier Schauspieler und Regisseur, wird den Abgesang auf Kopiergerät und Büroroutine im Schaufenster des neuen theaters inszenieren.

    Club der Enttäuschten (Anna Kolata)

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  • öffentliche Führung

    25.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt. Begegnungen.Von Cranach bis Holbein

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  • Die Blechtrommel

    25.11.2017, Neues Theater

    Günter Grass’ »Die Blechtrommel« erschien 1959 und gilt als einer der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur. Er lässt sich als zugleich historischer Roman sowie Schelmen- und Entwicklungsroman lesen: Die Lebensgeschichte des Sonderlings Oskar Matzerath beginnt 1924 in Danzig. Er verweigert sich der Welt der Großen und beschließt im Alter von drei Jahren folgerichtig, nicht mehr zu wachsen. Zu dieser Zeit bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Als scheinbar ewiges Kind vermag er, aus der Perspektive von unten über die verkommene Welt da oben zu berichten und ihren Rhythmus auf seiner Trommel zu konterkarieren.

    Ronny Jakubaschk (Bühnen Halle)

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  • Unterwerfung

    25.11.2017, Neues Theater

    Mit Michel Houellebecqs Antihelden aus dem Roman »Unterwerfung« kämpft und ringt man! Da ist François, ein chauvinistischer und selbstgefälliger Literaturwissenschaftler, der seine intellektuelle Macht zelebriert und seine Einsamkeit mit verachtendem Frauenverschleiß bekämpft. Und als sei das noch nicht anstößig genug, herrscht auf der großen Bühne der Politik der frisch gewählte Staatspräsident Ben Abbes mit noch gründlicherer Autorität: Kurz nach seiner Vereidigung schafft er die Demokratie ab und führt Scharia und Patriarchat wieder ein. Houellebecqs aberwitziger Roman »Unterwerfung« gedeiht in satirischer Blüte zwischen Wertesystemen und Denkverboten. Er atmet den Geist von Tabu und Provokation und rollt den Ängsten der Menschen angesichts bedrohlicher
    Ideologiekämpfe einen roten Teppich aus. Er vertanzt den Alptraum des aufgeklärten Westeuropäers in Schwindel erregenden Pirouetten als Furcht- und Sehnsuchtsfigur zugleich und zertrampelt dabei leichtfüßig all die hart erkämpften Verdienste im Namen der Freiheit.

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  • Die güldene Sonne …

    26.11.2017, Franckesche Stiftungen

    Die Sopranistin Martina Rüping (Foto) hat sich als Interpretin mit großen Opernpartien, ihrem Lied- und Konzertrepertoire
    wie auch geistlichen Werken einen brillanten Namen
    gemacht. Künstlerische Stationen waren u.a. Paris, Mailand,
    Tokio, Los Angeles, Barcelona oder Amsterdam. Zum Reformationsjubiläum ist sie mit dem Ensemble Baroccore Berlin und einem außergewöhnlichen Programm auf Tour, das sein Augenmerk auf die Musikkultur pietistisch orientierter Fürstenhöfe und ihrer Wechselwirkung mit dem Freylinghausenschen Gesangbuch richtet, darunter Werke von Samuel Scheidt, Friedrich Wilhelm Zachow und Georg Friedrich Händel. Das 1704 im Verlag des Waisenhauses erschienene Gesangbuch gilt als größte Sammlung von geistlichen Liedern des deutschen Pietismus und erfuhr zahlreiche Neuauflagen bis in die Gegenwart.

    Rüping (Nancy Glor)

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  • Die Blechtrommel

    26.11.2017, Neues Theater

    Günter Grass’ »Die Blechtrommel« erschien 1959 und gilt als einer der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur. Er lässt sich als zugleich historischer Roman sowie Schelmen- und Entwicklungsroman lesen: Die Lebensgeschichte des Sonderlings Oskar Matzerath beginnt 1924 in Danzig. Er verweigert sich der Welt der Großen und beschließt im Alter von drei Jahren folgerichtig, nicht mehr zu wachsen. Zu dieser Zeit bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Als scheinbar ewiges Kind vermag er, aus der Perspektive von unten über die verkommene Welt da oben zu berichten und ihren Rhythmus auf seiner Trommel zu konterkarieren.

    Ronny Jakubaschk (Bühnen Halle)

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  • öffentliche Führung

    26.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Kunst zwischen Anpassung und Widerstand: Kunst während der NS-Zeit

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  • Der kleine Muck

    26.11.2017, Puppentheater

    Das morgenländische Märchen ist die berühmte Geschichte vom kleinen Muck, die jeder für ein altes Volksmärchen hält, aber vom nicht einmal 25jährigen Wilhelm Hauff ausgedacht wurde, der begeistert war von den Geschichten aus tausendundeiner Nacht!

    Der kleine Muck ist ein Flüchtling, aus dem Vaterhaus vertrieben von der eigenen Verwandtschaft. Ein Junge mit einem »zu großen Kopf«, dem sein Vater nicht zutraute, in der Welt zu bestehen und dem er deshalb nichts beibrachte. Nun ist der Vater tot, und der kleine Muck zieht in die Wüste und hält jede Glasscherbe für einen Diamanten … Wie soll so einer durchkommen? Wie soll der erwachsen werden? Wo ist das Glück für ihn, der es nicht kennengelernt hat?

    Regie: Ralf Meyer | Puppen: Louise Nowitzki
    Bühne und Kostüme: Angela Baumgart | Musik: Sebastian Herzfeld | Dramaturgie: Christoph Werner | Mit: Karin Herrmann, Ivana Sajevic und Christian Sengewald.

    Für Kinder ab 7 Jahre und Erwachsene

    Der kleine Muck (Annett Pester)

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  • Der kleine Muck

    27.11.2017, Puppentheater

    Das morgenländische Märchen ist die berühmte Geschichte vom kleinen Muck, die jeder für ein altes Volksmärchen hält, aber vom nicht einmal 25jährigen Wilhelm Hauff ausgedacht wurde, der begeistert war von den Geschichten aus tausendundeiner Nacht!

    Der kleine Muck ist ein Flüchtling, aus dem Vaterhaus vertrieben von der eigenen Verwandtschaft. Ein Junge mit einem »zu großen Kopf«, dem sein Vater nicht zutraute, in der Welt zu bestehen und dem er deshalb nichts beibrachte. Nun ist der Vater tot, und der kleine Muck zieht in die Wüste und hält jede Glasscherbe für einen Diamanten … Wie soll so einer durchkommen? Wie soll der erwachsen werden? Wo ist das Glück für ihn, der es nicht kennengelernt hat?

    Regie: Ralf Meyer | Puppen: Louise Nowitzki
    Bühne und Kostüme: Angela Baumgart | Musik: Sebastian Herzfeld | Dramaturgie: Christoph Werner | Mit: Karin Herrmann, Ivana Sajevic und Christian Sengewald.

    Für Kinder ab 7 Jahre und Erwachsene

    Der kleine Muck (Annett Pester)

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  • Führung für Menschen mit Demenz

    28.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    Wege zur Burg der Moderne – 1905. Die Reinhold-Steckner-Stiftung, Anmeldung erforderlich unter T: +49 345 212 59 48 oder kunstvermittlung@kulturstiftung-st.de

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  • Rotkäppchen

    29.11.2017, Neues Theater

    Rotkäppchen – dieses Märchen gehört wohl zu den bekanntesten und am häufigsten interpretierten der Welt. Doch als Weihnachtsmärchen im Hof des neuen theaters war es bisher noch nicht zu erleben. Das soll sich nun endlich ändern. Die Studentinnen und Studenten des neuen Schauspielstudios ergänzen die lange Tradition des adventlichen Vorabendprogramms mit der Geschichte einer vom rechten Wege abgekommenen Brot-und-Wein-Lieferantin. Bestaunen Sie mit Ihren Kindern die Kraft dieser generationsübergreifenden Geschichte! Erleben Sie die letzten Mahlzeiten im Leben eines menschenfressenden grauen Waldtieres und wie die bewaffneten Organe zuverlässig dafür sorgen, dass schließlich doch noch alles gut werden wird!

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  • KostProbe zu: Die Kameliendame

    29.11.2017, Oper

    Der aus bester Gesellschaft stammende Armand Duval verliebt sich in die Kurtisane Marguerite Gautier, deren Liebhaberkreis bis in die höchsten Schichten von Paris reicht. Aus der Ware Liebe soll die wahre Liebe werden und Marguerite auf den rechten bürgerlichen Weg zurückfinden. Aber die Beziehung mit der Prostituierten ist anrüchig. Armands Vater drängt Marguerite dazu, auf seinen Sohn zu verzichten. Er weiß nichts von der Intervention seines Vaters und fühlt sich von Marguerite verraten. Erst an Marguerites Sterbebett wird ihm die Tragödie offenbar. In zarten Pas de deux und ausdrucksstarken Gruppenbildern entfacht das Ballett Ralf Rossa eine Faszination um die voyeuristische Lust an Lebensentwürfen außerhalb bürgerlicher Rechtschaffenheit.

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  • Angst essen Seele auf

    29.11.2017, Schaufenster

    Fassbinder erzählt in seinem gleichnamigen Film von 1974 die Geschichte der verwitweten Putzfrau Emmi Kurowski, die in einer Kneipe den 20 Jahre jüngeren Marrokaner Ali kennenlernt. Die beiden kommen zusammen, und wenn es nicht Liebe ist, so ist es doch das Gefühl, Außenseiter der Gesellschaft zu sein, das sie aneinander bindet. Die Widerstände gegen diese Verbindung sind immens: Die Nachbarinnen lästern, die Kollegen schneiden Emmi, der Lebensmittelhändler weigert sich, die beiden zu bedienen, und Emmis Kinder sind fassungslos … Matthias Brenner inszeniert Fassbinders Text, der unter dem Aspekt des Ankommens vieler Geflüchteter in unserem Land einen neuen, mitunter erschreckend aktuellen Bezug bekommt.

    Matthias Brenner (Fabian Schellhorn)

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  • Rotkäppchen

    30.11.2017, Neues Theater

    Rotkäppchen – dieses Märchen gehört wohl zu den bekanntesten und am häufigsten interpretierten der Welt. Doch als Weihnachtsmärchen im Hof des neuen theaters war es bisher noch nicht zu erleben. Das soll sich nun endlich ändern. Die Studentinnen und Studenten des neuen Schauspielstudios ergänzen die lange Tradition des adventlichen Vorabendprogramms mit der Geschichte einer vom rechten Wege abgekommenen Brot-und-Wein-Lieferantin. Bestaunen Sie mit Ihren Kindern die Kraft dieser generationsübergreifenden Geschichte! Erleben Sie die letzten Mahlzeiten im Leben eines menschenfressenden grauen Waldtieres und wie die bewaffneten Organe zuverlässig dafür sorgen, dass schließlich doch noch alles gut werden wird!

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  • Vortrag: Restaurierung und Forschung“: „Eine Adelige in der Hölle - Die kunsttechnologische Untersuchung und Restaurierung der Löbnitzer Epitaphien

    30.11.2017, Kunstmuseum Moritzburg

    in der Reihe „Restaurierung und Forschung“: „Eine Adelige in der Hölle - Die kunsttechnologische Untersuchung und Restaurierung der Löbnitzer Epitaphien“, mit Tino Simon (Dipl. Restaurator)

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  • Angst essen Seele auf

    30.11.2017, Schaufenster

    Fassbinder erzählt in seinem gleichnamigen Film von 1974 die Geschichte der verwitweten Putzfrau Emmi Kurowski, die in einer Kneipe den 20 Jahre jüngeren Marrokaner Ali kennenlernt. Die beiden kommen zusammen, und wenn es nicht Liebe ist, so ist es doch das Gefühl, Außenseiter der Gesellschaft zu sein, das sie aneinander bindet. Die Widerstände gegen diese Verbindung sind immens: Die Nachbarinnen lästern, die Kollegen schneiden Emmi, der Lebensmittelhändler weigert sich, die beiden zu bedienen, und Emmis Kinder sind fassungslos … Matthias Brenner inszeniert Fassbinders Text, der unter dem Aspekt des Ankommens vieler Geflüchteter in unserem Land einen neuen, mitunter erschreckend aktuellen Bezug bekommt.

    Matthias Brenner (Fabian Schellhorn)

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