2019

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Termine vom 01.07.2019 bis 31.07.2019

  • Herr Puntila und sein Knecht Matti

    03.07.2019, Neues Theater

    Der Hof des neuen theaters ist der ideale Spielort für einen finnischen Saunagang zur Mittsommernacht mit Aquavit und Sangeslust. Denn es kommt auf die unmittelbare Verabredung mit dem Publikum an, das authentisch im Geschehen sitzt. Mittrinken und Mitschwitzen sollen sie. »Kräftig drauflos gespielt« werden soll, als wollten wir mit aller boshaften Lust den Teufel dazu bringen, diese Geschichte »gut ausgehen« zu lassen: Nüchtern will der Gutsbesitzer Puntila seine Tochter an einen Aristokraten verheiraten, ist er jedoch besoffen, soll sie an seinen Knecht gehen. Zwei Lebensentwürfe werben in Brechts 1941 im finnischen Exil entstandenem Volksstück um die Gunst der Zuschauer. So unterschiedlich Herr Puntila und sein Knecht Matti auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie werden diese Welt nicht »verbessern« können.

    Dennoch sind es eben deshalb lebendige Menschen, weil sie es wagen, sich aneinander zu reiben und umeinander zu kämpfen: der verdrehte Puntila, der uns im Suff als naher Mensch erscheint (und so bedauernswert »verkrankt«, wenn er ernüchtert) und sein einfältiger Matti. Jener versucht, die Anfallsucht seines Herrn zu heilen, übersieht aber die Liebe.

    Lasst uns den Hut ziehen vor dem Herrn und dem Knecht, die es wohl als erste wagen, einig zu werden in dieser Welt. Lasst uns traurig sein mit Puntilas Tochter Eva, wenn die beiden »Vagabunden« sie in ihren Kämpfen opfern, ohne es zu bemerken. Lasst uns so viel Lust zum Spielen aufbringen, dass die Zuschauer im Hof den Wein trinken und mit uns hinein in die finnische Sauna wollen. (Ich gebe zu, ich sehne mich nach Puntila.)

    Vorhang (Fotolia, vitaliy_melnik)

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  • Herr Puntila und sein Knecht Matti

    04.07.2019, Neues Theater

    Der Hof des neuen theaters ist der ideale Spielort für einen finnischen Saunagang zur Mittsommernacht mit Aquavit und Sangeslust. Denn es kommt auf die unmittelbare Verabredung mit dem Publikum an, das authentisch im Geschehen sitzt. Mittrinken und Mitschwitzen sollen sie. »Kräftig drauflos gespielt« werden soll, als wollten wir mit aller boshaften Lust den Teufel dazu bringen, diese Geschichte »gut ausgehen« zu lassen: Nüchtern will der Gutsbesitzer Puntila seine Tochter an einen Aristokraten verheiraten, ist er jedoch besoffen, soll sie an seinen Knecht gehen. Zwei Lebensentwürfe werben in Brechts 1941 im finnischen Exil entstandenem Volksstück um die Gunst der Zuschauer. So unterschiedlich Herr Puntila und sein Knecht Matti auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie werden diese Welt nicht »verbessern« können.

    Dennoch sind es eben deshalb lebendige Menschen, weil sie es wagen, sich aneinander zu reiben und umeinander zu kämpfen: der verdrehte Puntila, der uns im Suff als naher Mensch erscheint (und so bedauernswert »verkrankt«, wenn er ernüchtert) und sein einfältiger Matti. Jener versucht, die Anfallsucht seines Herrn zu heilen, übersieht aber die Liebe.

    Lasst uns den Hut ziehen vor dem Herrn und dem Knecht, die es wohl als erste wagen, einig zu werden in dieser Welt. Lasst uns traurig sein mit Puntilas Tochter Eva, wenn die beiden »Vagabunden« sie in ihren Kämpfen opfern, ohne es zu bemerken. Lasst uns so viel Lust zum Spielen aufbringen, dass die Zuschauer im Hof den Wein trinken und mit uns hinein in die finnische Sauna wollen. (Ich gebe zu, ich sehne mich nach Puntila.)

    Vorhang (Fotolia, vitaliy_melnik)

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  • Camposanto - Die Geheimnisse des Stadtgottesackers

    21.07.2019, Stadtgottesacker

    Tauchen Sie ein in die Geschichte des über 500 Jahre alten Renaissance-Friedhofs und erfahren Sie, welche berühmten Hallenser hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.

    Stadtgottesacker (seidenmatt - visuelle kommunikation / Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH)

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